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Im Herbst kann man nicht leben ohne… Kürbissuppe!

Kürbissuppe

Kürbis. Sobald die ersten Blätter fallen, stapeln sich vor jedem Supermarkt die orangefarbenen Kugeln, auf Restaurant-Karten findet man Kürbis-Gerichte ganz oben und in WG-Küchen steht mindestens einmal pro Woche ein großer Topf Kürbissuppe auf dem Herd. Bei mir auch. Denn Kürbis ist günstig, geschmackvoll und außerdem farblich hübsch anzusehen. Wenn ich Kürbis koche, nehme ich ausschließlich Hokkaido, denn der muss nicht geschält, sondern lediglich geteilt und entkernt werden. Und das Zerschneiden kostet mich weiß Gott schon nerven genug…

In diesem Jahr habe ich mein Klassiker-Rezept mit unfassbar viel Ingwer und ebenso viel Kokosmilch durch eine frischere Variante mit Orange und verschiedenen Kräutern ersetzt.

Kürbissuppe mit Orange, Ziegenfrischkäse und frischen Kräutern

Für vier Personen:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 Große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Butter
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Becher Sahne
  • ½ Limette
  • 1 daumengroßes Stück ingwer
  • 1 TL Zucker
  • 400 ml Gemüsebrühe (oder 1 TL Gemüsebrühe und 400 ml Wasser)
  • 1 rote Chilischote
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 1/TL Currypulver
  • 3 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 6 Zweige Minze
  • 1 Handvoll Koriander
  • Salz, frischer Pfeffer

Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und in der Butter anschwitzen. Inzwischen den Kürbis halbieren, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Diese mit zu den Zwiebeln geben und kurz mitanschwitzen. Das Gemüse anschließend mit Brühe und der Hälfte der Sahne aufgießen. Noch so viel Wasser dazugeben, bis der Kürbis ganz knapp bedeckt ist.

Nun die Orange auspressen und die Schale abreiben. Saft und Schale mit in den Topf geben. Den Ingwer reiben und ebenfalls dazu geben. Die Chilischote entkernen und fein würfeln (lieber kosten, wie scharf sie ist), nach Geschmack mit in die Suppe geben. So lange köcheln, bis der Kürbis zerfällt.

Nun die Suppe mit dem Schneidstab fein pürieren und alles mit Salz, Pfeffer, Currypulver, Zucker und dem Saft einer halben Limette würzen. Die restliche Sahne einrühren. Ggf. nochmal Wasser hinzufügen, sodass die Suppe nicht zu dick, sondern fein cremig ist. (Ich würde alles noch einmal durch ein feines Haarsieb schütten, damit die Kürbissuppe ihren Brei-Charakter verliert.)

Vor dem Servieren die Frühlingszwiebeln in schmale Ringe schneiden, die Minze und den Koriander fein hacken. Die drei Kräuter in einer Schüssel vermischen.

Zum Anrichten die cremige Suppe in einen Teller geben, den Ziegenfrischkäse darüber bröckeln, die Kräutermischung vorsichtig darüber streuen und alles nochmal mit frischem Pfeffer würzen.

 

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Gebratene Maronen mit krossem Landschinken auf Rucola

Maronen mit Landschinken

Eigentlich traue ich mich ja schon gar nicht mehr, dieses eine Produkt hier nochmal zu erwähnen. Aber mir ist aufgefallen, dass ich noch gar nicht gezeigt habe, was ich aus den vielen äh… Pilzen gekocht habe.steinpilze
Hier ist schon mal das Rezept vom ersten Sammelabend:

Gebratene Maronen mit krossem Landschinken auf Rucola

 

Für zwei Personen:

  • 3 große Handvoll Maronen
  • 2 Handvoll Rucola
  • 1 Kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehen
  • 80 g Landschinken/Räucherschinken
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 1 Zitrone
  • cremiger/guter Balsamico oder ein simples Balsamico-Dressing
  • 80 g (Ziegen-)Frischkäse
  • Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Für das Knoblauchbrot:

  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • 1-2 Zehe Knoblauch
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Maronen mit einem Tuch und einem kleinen Messer säubern (nicht waschen) und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe würfeln, den Rucola waschen. Den Schinken in grobe Streifen schneiden.
In einer Pfanne einen Esslöffel Olivenöl erhitzen und den Schinken darin knusprig braten, anschließend beiseite stellen.
Dann in einer großen Pfanne das restliche Olivenöl sehr heiß werden lassen. Die Maronen hineingeben und etwa sieben Minuten lang bei starker Hitze braten. In der Zwischenzeit den Schnittlauch in Ringe schneiden. Dann die Zwiebeln, den Knoblauch und die Butter dazugeben und nochmal zwei bis drei Minuten lang braten. Die Pilze mit Salz, Pfeffer und einem großzügigen Spritzer Zitronensaft würzen und zum Schluss den Schnittlauch dazugeben.
Zum Anrichten den Rucola auf einen Teller geben, die Pilze darauf geben und den Schinken sowie den Frischkäse darüber verteilen. Zum Schluss noch etwas Balsamico darüber träufeln.

Für das Brot den Ofen auf 200 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen. Den Knoblauch würfeln, mit Salz bestreuen und mit einer Messerklinge zerdrücken. Brote großzügig mit Butter bestreichen und den zerriebenen Knoblauch darauf verteilen, salzen und pfeffern. Die Knoblauchbrote auf ein Blech geben und 7 bis 10 Minuten im Ofen rösten.