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Esst mehr Kuchen! Zum Beispiel Apfelkuchen mit Streuseln.

Apfelkuchen mit Streuseln

Heute war Sonntag. So ein richtiger Sonntag, mit spätem Aufstehen, noch späterem Frühstücken und KAFFEE und KUCHEN.

Kaffee und Kuchen, eine wunderschöne Oma-Tradition, die wir jungen Leute viel zu selten praktizieren. Dabei ist es ganz fantastisch, an einem grauen Sonntag bei Teelicht-Schein mit Freunden ein duftendes Stück Kuchen zu essen. Dabei kann man plaudern, die Erlebnisse der letzten zwei Tage verarbeiten und sich gegenseitig die Seele streicheln. Der Kuchen tut sein Übriges.

Am besten, Ihr ladet gleich für nächsten Sonntag ein paar eurer Liebsten ein, backt eine süße Schweinerei und fühlt die wohlige Zufriedenheit, die meinen heutigen Sonntag begleitet hat…

Wie wäre es mit Apfelkuchen mit Streuseln und Crème-Fraîche?

Apfelkuchen mit Streuseln

Für eine 26-Zentimeter-Springform

Zutaten:

  • 3 große Säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 EL brauner Rum
  • 200 g weiche Butter
  • 175 g Zucker plus 4 Esslöffel Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • ½ Teelöffel Zimt
  • 300 g Crème Fraîche
  • 1/2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 50 g gehobelte Mandeln

Die Äpfel schälen und entkernen, dann in Spalten und anschließend in dünne kleine Scheiben schneiden. Die Apfelstücke in einer Schüssel mit Zitronensaft und Rum vermengen und beiseite Stellen.

Eine Springform (26 Zentimeter) mit Backpapier auslegen, Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Weiche Butter, 175 Gramm Zucker und ein Päckchen Vanillezucker mit einem Rührgerät auf höchster Stufe schaumig rühren. Erst ein Ei unter ständigem Rühren hinzufügen, nach dreiminütigem Rühren ein weiteres Ei dazugeben. Mehl, Haselnüsse, Backpulver, eine Prise Salz und Zimt in einer Schüssel vermengen. Das Ganze dann mit der Butter-Zucker-Mischung verrühren.

Nun den Teig mit den Händen verkneten und zwei Drittel auf den Boden der Springform drücken, dabei einen dünnen sechs Zentimeter hohen Rand hochziehen. Das übrige Drittel kalt stellen.

In einer zweiten Schüssel Crème Fraîche mit vier Esslöffeln Zucker, den restlichen Eiern, dem übrigen Vanillezucker und dem Puddingpulver verrühren.

Die Crème-Fraîche-Mischung auf den Teig schütten und die Äpfel darauf verteilen, den Kuchen in den Ofen schieben (untere Schiene) und 15 Minuten backen.

Den übrigen Teig mit den Mandelsplittern verkneten. Anschließend aus dem Ofen nehmen und den restlichen Mandel-Teig in Streuseln vorsichtig darauf verteilen. Den Ofen auf einfache Oberhitze stellen und 35 Minuten weiterbacken. Dabei darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Zur Not gegen Ende der Backzeit ein Stück Alufolie darauf legen.

Apfelkuchen mit Streuseln

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Cake Pops – Geschenke aus der Küche Teil 2

Cake-Pop

Denn Cake-Pops machen immer noch Spaß! Vor zwei Jahren habe ich die bunten Kuchen am Stiel in Berlin entdeckt und zum ersten Mal nachgemacht. Dann war der Trend für mich vorbei.
Doch kurz vor Weihnachten sind sie mir wieder eingefallen und prompt als Deko auf dem Esstisch gelandet. Der kleine Mattes jedenfalls war schwer begeistert… Inzwischen habe ich einen hellen Kuchen eingefroren, von dem ich bei Bedarf (es gibt ungewöhnlich viele Geburtstage im Januar…) einfach ein Stück abschneide und mit Frischkäse, Butter und bunten Perlen einen Cake-Pop draus mache.

Hier mein Rezept für ca. 20 Cake-Pops:

Die Zutaten für den „Vor-Kuchen“ (falls ihr selbst backen wollt):

  • 300 g Mehl
  • 200 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Wenn nicht nehmt einfach einen Fertigteig wie etwa einen Biskuit und mischt ihn mit:

  • 100 g Butter
  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Puderzucker
  • ½ TL Zimt

Zum Verzieren:

  • Kuchenglasur (Am einfachsten geht es mit der Vanilleglasur von Pickert im Plastiktöpfchen, da passt der Lolli genau rein.)
  • Deko wie Perlen, gehackte Haselnüsse oder Cocosflocken
  • Lolli-Stiele (Gibt es im Fachhandel zu kaufen. Wer handwerklich begabt ist, kann auch chinesische Essstäbchen aus Holz absägen und die Schnittstelle mit Schmirgelpapier bearbeiten.)

Für den Rührkuchen die Butter mit dem Zucker und einem Päkchen Vanillezucker gut schaumig rühren. Nach und nach jeweils ein Ei dazugeben. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver vermischen und mit einer Prise Salz unter die Masse heben. In eine gebutterte, gemehlte Kastenform geben und bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) 45 Minuten backen.

Für die Creme den Frischkäse mit der  Butter, dem Puder- und Vanillezucker gut verrühren. Den abgekühlten Kuchen in einer Schüssel mit den Fingern fein zerbröseln, mit der Frischkäsecreme mischen und mit den Händen kleine Kugeln daraus formen. Diese dann mindestens eine halbe Stunde kalt stellen.

Inzwischen die Glasur in einem schmalen Gefäß schmelzen. Oder das Töpfchen erwärmen. Den Stiel ca. zwei cm in die Glasur tauchen und in die Kugel stecken und wieder kaltstellen (ansonsten halten die Kugeln nicht am Stiel). Anschließend die Bälle ganz in die Glasur tauchen, abtropfen lassen und nach Lust und Laune verzieren. Zum Beispiel in Kokosraspeln wälzen oder mit bunten Zuckerperlen bestreuen.

Schön ist es, wenn man die fertigen Cake-Pops mit einem Stück Folie und einem bunten Band einpackt.

[quote_box_center]Gerade bei vielen Cake-Pops stellt sich oft die Frage: Wohin mit ihnen beim trocknen? Hinlegen geht nicht, in der Hand halten kann man sie aber auch nicht alle… Ich nehme dazu immer einen alten Karton, drehe ihn um und mache mit einem Messer oder einer Schere kleine Schlitze in den Boden und stecke die Stiele vorsichtig hinein![/quote_box_center]

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Würzige Veggie-Schnitzel

Sellerie Schnitzel

Ihr wolltet mehr vegetarische Rezepte? Hier habt ihr eins!

Statt Schwein oder Kalb habe ich gestern Abend einfach mal Sellerie paniert. Es ist kein aufwendiges oder brandneues Rezept, aber trotzdem superlecker. Um den würzigen Geschmack vom Sellerie zu unterstützen, habe ich das Mehl mit Zimtpulver gewürzt.

 

Veggie-Schnitzel aus Sellerie

Zutaten für zwei Personen

  • 300 g Knollensellerie
  • 3 EL Mehl
  • 1 große Messerspitze Zimt
  • 1 Ei
  • 5 EL Semmelbrösel
  • Öl zum Ausbacken
  • Eventuell 1 EL Butter
  • ½ Zitrone

Den Sellerie mit einem Messer schälen und in etwa fünf Millimeter dicke Scheiben schneiden. Wer mag, kann dann noch hübsche Dreiecke daraus schneiden. (Wenn die Scheiben zu dick sind, schmecken die Schnitzel meiner Meinung nach zu sehr nach Sellerie.) Die Schnitzel großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.

Mehl auf einen flachen Teller geben, mit dem Zimt vermengen. Auf einem weiteren Teller das Ei mit Salz und Pfeffer verquirlen. Das Semmelmehl auf einem dritten Teller verteilen und die Schnitzel in der Reihenfolge Mehl, Ei, Brösel paniere

In einer großen Pfanne etwa 4 Millimeter hoch Öl erhitzen und die Schnitzel hineinlegen. Wenn die Schnitzel knusprig braun sind, können sie gewendet werden und die Butter mit in die Pfanne gegeben werden. Sobald der Sellerie rundherum goldbraun gebacken ist, herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die vegetarischen Schnitzel mit Zitronenspalten servieren. Dazu passt ein bunter Salat und Ziegenfrischkäse-Dip.

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Kartoffel-Curry mit Schuss

Kartoffelcurry mit Schuss

Currys mache ich oft. Sie schmecken immer irgendwie spitze und man kann damit viele Leute auf einmal an den Tisch holen. Als ich das letzte mal in der WG für ein paar Vegetarier ein Kartoffel-Curry gekocht hab, stand neben dem Herd eine übrig gebliebene Flasche brauner Rum. Und da ich mal wieder auf der Suche nach dem besonderen Geschmackserlebnis war, habe ich die Soße zum Schluss einfach mit einem ordentlichen Schuss Schnaps abgeschmeckt. Meinen Gästen hat es super geschmeckt und es wurde sofort beschlossen, bei der nächsten Party einen Schluck Rum für’s kommende Curry aufzuheben..

Kartoffel-Curry mit Datteln und braunem Rum

  • 1 Kg festkochende Kartoffeln
  • 3 EL Öl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Stangen Zitronengras
  • 2 TL Currypulver (scharf)
  • 2 Dosen (800 ml) ungesüßte Kokosmilch
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 300 g frische Champignons
  • 3 Zimtstangen (oder drei Messerspitzen gem. Zimt)
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • 4 EL Mandeln gehobelt
  • 1 Bio-Orange
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 2-4 cl brauner Rum
  • 1/2 TL Zucker
  • 12 Datteln

Curry mit Schuss

Zu erst die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser weich kochen. Inzwischen die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln und in einem Esslöffel Öl glasig dünsten. Das Zitronengras mit dem Messerrücken anschlagen, sodass die ätherischen Öle frei werden.

Curry mit Schuss

Die Zwiebeln und den Knoblauch mit dem Currypulver bestäuben und kurz mitrösten, anschließend mit der Kokosmilch ablöschen, das Zitronengras und die Zimtstangen dazugeben und leicht köcheln lassen. Den Ingwer schälen, fein reiben und mit in die Soße geben. Anschließend mit Salz, Pfeffer und dem Zucker kräftig würzen. Nun die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und die Mandeln in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten. Beides in einer Schüssel vermengen und Beiseite stellen. Die Kartoffeln pellen und in grob würfeln. Die Datteln in kleine Würfel schneiden. In großen Pfanne zwei Esslöffel Öl erhitzen und die Kartoffeln darin braten. Kurz bevor sie goldbraun sind, zu erst die Champignons und wenig später die dazugeben, kurz mitbraten, salzen und pfeffern. ¼  Teelöffel Abrieb sowie den Saft der Orange und der Zitrone mit zur Currysoße geben. Nun das Zitronengras entfernen und die Soße VORSICHTIG mit RUM abschmecken.

Zu letzt das Kartoffelgemüse zum Curry geben, alles noch einmal kurz aufkochen, erneut abschmecken und mit der Frühlingszwiebel-Mandelmischung bestreut servieren.

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Feigen-Aprikosen-Senf – Geschenke aus der Küche Teil 1

Feigensenf

Ich habe in den letzten Wochen viel Zeit damit verbracht, Präsente zu kochen und zu backen. Meine Erkenntnis: Selbstgemachtes macht nicht nur dem Empfänger Freude… Deshalb gibt es in nächster Zeit von mir diverse Verschenk-Rezepte.

Den Anfang macht mein Feigen-Aprikosen-Senf.

Für drei bis vier Gläser

  • 8 frische Aprikosen
  • 250 g getrocknete Feigen
  • 250 ml Apfelsaft
  • 2 EL heller Essig, am besten Apfelessig
  • 4 EL Senfpulver (gemahlene Senfkörner)
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 5 EL Honig
  • 100 g Zucker
  • Wasser
  • 1 Prise Salz
  • Chilipulver

Aprikosen kurz in kochendem Wasser blanchieren und schälen. Anschließend entkernen und zusammen mit den Feigen grob würfeln. Das Obst in einen Topf geben und mit dem Apfelsaft, dem Essig, dem Senfpulver, dem Zitronensaft, dem Honig und dem Zucker vermengen, dann aufkochen und unter Rühren fünf Minuten kochen lassen.

Die Senfmasse anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren. Dabei so viel Wasser zu der Mischung geben, bis eine senfartige Konsistenz entsteht. Die genaue Menge Wasser variiert leider, denn es kommt immer darauf an, wie trocken die Früchte waren.

Den Senf dann 20 Minuten lang weiter köcheln lassen, dabei öfter umrühren und wenn nötig immer wieder einige Esslöffel Wasser hinzugeben, da die Masse eventuell weiter eindickt.

Den Senf zum Schluss mit Salz und Chili nach Belieben würzen, abschmecken und wenn nötig noch etwas Zucker zum Süßen oder Essig für die Säure dazugeben. (Auch hier variiert die Fruchtsüße)

Die Masse am besten noch einmal pürieren, kurz aufkochen und heiß in abgekochte Einweckgläser füllen. Die Gläser randvoll machen, verschließen und sofort für einige Minuten auf den Kopf stellen.
[quote_box_center] Gerade zu Camembert, Schimmelkäse oder anderen Sorten ist der Feigen-Aprikosen-Senf natürlich spitze. Er schmeckt aber auch zu Fleisch, Schinken oder in Salatsaucen – dann knuspern die Feigenkörnchen nämlich ganz wunderbar…[/quote_box_center]