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Meine ersten Cupcakes!

Jetzt bin ich angefixt. Vom Backen, vom Eis essen und überhaupt.

Nachdem der erste Kuchen bei Massimo`s Eisdiele sofort verkauft war, wollte ich sofort etwas Neues herstellen. Besonderer sollte es diesmal sein.

Bisher hatte ich mich nicht ans Cupcake-Backen heran getraut. Ich dachte, die modernen Törtchen seien nicht nur aufwendig, sondern auch kompliziert und am Ende noch nicht einmal lecker, weil zu süß. Jetzt weiß ich: Das stimmt alles nicht! Zumindest dann nicht, wenn man eine recht würzige und nicht allzu süße Rezeptur wählt. Wie etwa die eines Carrot-Cakes.

Ich habe kurzum mein Lieblings-Rezept für Möhren-Kuchen mit Creme-Cheese-Frosting für Mini-Törtchen umgeschrieben und mich ans Backen gemacht.

Und voilà: Dabei rausgekommen sind bunte, würzige und auch noch leckere kleine Küchlein, die in der Eisdiele schneller verkauft waren, als ich diesem Artikel posten konnte….

Mein Tipp für süße, stolze Glücksgefühle: Kurz in den Supermarkt gehen, Papier-Muffinförmchen, bunte Perlen sowie eine Spritztüte kaufen und loslegen!

Rezept für 12 Cupcakes

  • 60 g Walnüsse gehackt
  • 250 g Möhren
  • 160 g Mehl (wer mag, kann Vollkornmehl benutzen)
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/3 Muskatnuss, frisch gerieben
  • 160 ml neutrales Öl, z. B. Rapsöl
  • 160 g Zucker
  • Salz
  • 3 Eier
  • 12 Papiermuffin-Förmchen
  • 120 g weiche Butter
  • 130 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Doppelrahmfrischkäse
  • 1 Bio-Zitrone
  • bunte Perlen zum Verzieren

 

1. Möhren schälen und auf einer feinen Reibe zerkleinern.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl, Mandeln, Zimt und abgeriebene Muskatnuss in einer Schüssel mischen. (Wusstet Ihr, wie hübsch eine Muskatnuss von Innen  aussieht??? Mir jedenfalls war es ein Detailfoto wert!) Öl, Zucker, eine kleine Prise Salz und Eier mit dem Handrührer in einer anderen Schüssel gut verrühren. Dann zuerst die Mehlmischung, dann die Möhren und zum Schluss die Walnüsse untermengen.

Den Teig in 12 mit Papierförmchen ausgelegte Muffinmulden geben und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene ca. 25 bis 30 Minuten backen. Die Küchlein vollständig abkühlen lassen, damit man sie ohne Verlaufen verzieren kann. Am besten die Butter und den Frischkäse schon einmal aus dem Kühlschrank nehmen.

Für die Topping-Creme die zimmerwarme (!) Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker mit dem Handrührer glatt rühren. Anschließend den ebenfalls zimmerwarmen Frischkäse zügig unterrühren und die abgeriebene Schale der Zitrone dazugeben. Creme etwa 10 Minuten kalt stellen, dann in einen Spritzbeutel füllen.

Nun wird es aufregend. War es für mich zumindest. Den Spritzbeutel oben zu drücken, bis unten die Creme heraus kommt. Dann zuerst einen kleinen Tupfen in die Mitte des Törtchens geben und dann mit der Creme zunächst einen Kreis drumherum und dann einen hohen Tupfen aufspritzen. Ich verspreche, von Cupcake zu Cupcake geht es leichter… Dann schnell bunte Perlen oder Marzipan-Möhrchen auflegen und die Cupcakes bis zum Verzehr kalt stellen.

 

 

 

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Himbeer-Käsekuchen für Eis-Flatrate

kuchen für Massimo

Mein süßester Deal!

Ab heute backe ich für meinen Lieblings-„Eisdieler“ in Hannover regelmäßig Kuchen und bekomme dafür so viel Eiscreme wie ich will! Wer jetzt denkt, dies sei ein schlechter Deal für mich, der irrt.

Immerhin esse ich fast täglich Eis. Egal bei welchem Wetter. Und dann dürfen es auch gerne mal zwei oder drei Kugeln sein. Haselnuss ist in jedem Fall dabei. Dazu kommen oft noch Sesam-Schoko, Cookies oder Mozart. Fruchteis mag ich übrigens nicht. Spaghetti-Eis noch viel weniger und mit Männern, die selbiges bestellen kann ich wenig anfangen. Aber das ist eine andere Geschichte…

Diese Geschichte jedenfalls beginnt mit einem Himbeer-Käsekuchen mit Schoko-Boden. Die ersten Stücke wurden sofort verkauft und für sehr lecker befunden.

Ihr könnt ab jetzt auch zu Massimo’s am Aegi kommen und meine Kuchen-Kreationen kosten. Besitzer Guiseppe macht nämlich nicht nur Spitzen-Eis und freche Sprüche sondern auch fantastischen Cappuccino.

capuccino

kuchen-close

Falls Hannover zu weit weg ist, könnt Ihr den Kuchen natürlich auch einfach zu Hause nachbacken. Hier kommt das Rezept dazu:

Himbeer-Käsekuchen mit Schoko-Boden

Boden:

  • 50 Gramm Zartbitter-Schokolade
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 170 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 1 EL Kakaopulver
  • Prise Salz
  • 1 Ei

Füllung:

  • 500 g Creme Fraiche
  • 250 g Quark (40 % Fett i. Tr.)
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 EL frischer Zitronensaft
  • 3oo g gefrorene Himbeeren
  • 1 TL Mehl
  • Puderzucker

Für den Boden die Schokolade mit einer feinen Reibe zerkleinern.

Die kalte (!) Butter in Würfel schneiden. Das Mehl auf der Arbeitsfläche anhäufen, die Butter darauf verteilen und nun zusammen mit dem Zucker, dem Kakaopulver, der Schokolade, dem Salz und dem Ei mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verarbeiten.  Dann den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 30 Minuten lang kaltstellen.

Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Nach der Kühlzeit den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine mit Backpapier ausgelegte Form drücken, dabei einen 7 Zentimeter hohen Rand hochziehen. Wieder kaltstellen.

Für die Füllung die Creme Fraiche mit dem Quark, den Eiern, dem Zucker, dem Vanillezucker, einem großzügigen Spritzer Zitronensaft und dem Vanillepuddingpulver mit einem Schneebesen ordentlich verrühren. Die Masse vorsichtig auf den Schokoladen-Boden schütten. Die Himbeeren aus dem Eisfach holen und mit einem Teelöffel Mehl und einemzwei Teelöffeln Puderzucker vermischen und sofort vorsichtig auf der Quarkmasse verteilen.

Den Kuchen behutsam in den Ofen schieben und auf der unteren Schiene 50 bis 60 Minuten lang backen. Er darf in der Mitte nicht mehr Flüssig sein.

Ich mag es, wenn man ihn vor dem Servieren mindesten vier Stunden kalt stellt und ihn anschließend noch mit Puderzucker bestreut.

kuchen

kuchenglocke

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Pancake Day – Vorsicht vor Verfluffung!

Glücklicherweise habe ich gerade noch rechtzeitig daran gedacht, dass heute Pancake Day ist. Der Fastnachtsdienstag ist in England nämlich traditionell der Tag der Pfannkuchen.

Bei meinem Auslandsemester in Newcastle habe ich das erste Mal von der süßen Tradition erfahren. Seit dem freue ich mich jedes Jahr an Fasching darüber, jetzt endlich wieder Pancakes backen zu „müssen“. Schließlich sind Traditionen ja etwas Feines…

Heute jedenfalls ist es mir erst nachmittags aufgefallen, nachdem ich einen Post von Jamie Oliver bei Facebook zum Thema gesehen habe. Da bin ich noch schnell zum Supermarkt gelaufen, habe ein paar Bio-Eier, Sahne und gefrorene Heidelbeeren gekauft und eine kleine Schweinerei auf dem Teller veranstaltet.

Dabei durfte ich mal wieder feststellen: Pancakes ist sind sind viiiiel luftiger als die deutsche Pfannkuchenversion und ich verspreche: Zusammen mit halbgeschlagener Sahne statt dem üblichen Sirup wird das Ganze im Mund zu einem superfluffigen Erlebnis…

Pancakes mit Heidelbeeren und Sahne

 

 

Zutaten für zwei Pancake-Hungrige (Masse ergibt etwa 10 Pancakes)

Für die Heidelbeeren

  • 150 g gefrorene Heidelbeeren
  • 2 TL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Zimt

Für die angeschlagene Sahne

  • 150 ml Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Zucker

Für die Pancakes

  • 2 große Eier
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Butter
  • 2 TL Zucker
  • 5 EL Mehl (etwa 100 g)
  • 150 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL geschmacksneutrales ÖL
  • eventuell 1 EL Butter

Am besten zu erst die Heidelbeeren in einen Topf geben und zusammen mit einem zwei Teelöffeln Zucker, dem Vanillezucker und einer Prise Zimt kurz erhitzen und anschließend abkühlen lassen.

Dann die Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker und einem Teelöffel Zucker fast steif schlagen und beiseite stellen.

Für die Pancakes die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die Butter vorsichtig schmelzen. (Entweder in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle.)

Dann in einer zweiten Schüssel die Eigelbe mit zwei Teelöffeln Zucker gut verrühren und das Mehl, das Backpulver, die ein wenig abgekühlte flüssige Butter und die Milch unterrühren. Die Masse anschließend vorsichtig mit dem Eischnee vermengen. Es ist wichtig, das gaaanz viel Luft im Teig bleibt.

Nun etwa einen Teelöffel Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Pancake-Masse in Portionen ausbacken. Die kleinen Küchlein erst wenden, wenn sie am Rand beginnen, fest zu werden. Wer will, kann kurz vor Ende noch ein Stückchen Butter mit in die Pfanne geben.

 

Zum Schluss die Pancakes mit Heidelbeeren und Sahne anrichten und mhmmmmm…