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Rezept für fluffige Weizenbrötchen – meine besten Backtipps

Brötchen backen

Was wir Menschen auf der ganzen Welt seit Jahrtausenden tun, hatte mir immer Angst gemacht. Bis ich es probiert hatte und jetzt liebe ich es: das Brot backen. Ich gebe zu, ein gutes Brötchen zu produzieren ist nicht ganz unaufwendig, aber es lohnt sich und mit ein paar Backtipps wird das Ergebnis schnell perfekt. Versprochen!

Der Teig

Wird es ein kernigeres Roggenbrot, ein saftiges Vollkornbrot oder luftige Weizen-Brötchen? Egal welche Brotsorte: das Mehl kommt zusammen mit Hefe und Wasser in die Küchenmaschine. Mit der Hand ist das Kneten romantisch und ursprünglich aber viel zu anstregend. Wenn ich ganz viel Zeit habe, setze ich sogar noch einen Vorteig an. (Siehe Rezept unten) Dann kommt eine Prise Zucker, das mag die Hefe. Später Salz, immer mehr als man denken würde und ein bisschen Öl oder Butter. Nach dem Kneten muss der Teig ruhen. Geduld ist nicht meine Stärke, aber es lohnt sich. Denn wenn ich die Folie abnehme, freue ich mich wie ein kleines Kind darüber, dass der Teig fast aus der Schüssel gewachsen ist.

 

 

Das Backen

Dann kommt der Schritt, der mein Backen revolitionierte. Ich lege die geformten Laibe in eine Ofenform mit Deckel. Erst nach fünf bis zehn Minuten Backzeit wird dieser entfernt und das Backwerk kann bräunen. Genau so lange, bis die ganze Wohnung nach frisch Gebackenem riecht und man es kaum erwarten kann, ein Stück Butter auf dem lauwarmen Brötchen schmelzen zu lassen…

Jetzt wird’s konkret!

Ich habe mir mein Rezept über Wochen selbst zusammen gebaut. Es lässt sich ganz leicht mit verschiedenen Mehlen und Gewürzen variieren. Denkt nur dran, dass Vollkornmehl nicht ganz so schön luftig wird wie 405 Weizenmehl. Nicht dass Ihr dann am Ende enttäuscht seid… 😉

Brötchen backen

Rezept für fluffige Weizenbrötchen

  • 500 g Mehl
  • 300 ml Wasser
  • 1 Beutel Trockenhefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 gehäufter TL Salz
  • 20 g weiche Butter
  • Mohn, Kümmel, grobes Meersalz, Sesam…

1. Ich starte die Brötchen mit einem Vorteig. Dabei werden 200 g Mehl mit 200 ml Wasser vermengt. Das darf dann ein paar Stunden bei Zimmertemperatur vor sich hinblubbern. Gerne auch über Nacht.

2. Danach kommen noch 300 g Mehl, die Hefe, der Zucker und nochmals 100 ml Wasser dazu. Dann wird erst einmal ordentlich geknetet. Nach ca. zehn Minuten gebe ich das Salz und die weiche Butter dazu. Dann heißt es wieder fünf Minuten kneten.

3. Der Teig sollte nun ganz leicht klebrig sein. Ich gebe ihn in eine Schüssel. Dann kommt Klarsichtfolie drüber und nun heißt es ruhen lassen. Der Teig sollte mindestens eine Stunde gehen und seine Größe verdoppelt haben. Ihr habt mehr Zeit? Umso besser!(Tipp: Man kann den Teig auch langsam über Nach im Kühlschrank gehen lassen.)

4. Dann gehts ans Ausrollen. Zuerst kurz die Hefegase aus dem Teig drücken, dann ohne viel Kneten zu einer Teigrolle oder gleich zu Laiben formen. Ich schneide den Teig mit einer Teigkarte am liebsten in Dreiecke – sieht hübsch und besonders aus. Zum Verzieren die rohen Brötchen erst in Wasser und dann in Kümmel, Sesam, etc. tunken. Dann kommen die Teiglinge in eine Backform und müssen – ganz genau – nochmals abgedeckt ruhen. Am besten 30 Minuten. In der Zeit kann der Backofen schon einmal auf 220 Grad vorheizen.

5. Nach dem Ruhen kommt die Form samt Deckel in den Ofen. Nach etwa 7 Minuten entferne ich den Deckel und lasse die Brötchen bräunen. Je nach Backofen sind sie dann nach weiteren 20 Minuten fertig. Juchu!