Kürbis-Gnocchi mit Südtiroler Speck, Grilled Cheese Sandwich und Lachsforellentatar – meine Südtiroler Rezepte für Euch!

Ich war ja vor kurzem für in Südtirol und durfte dort die wunderbare Mischung aus deftiger Alpenküche und italienischen Aromen probieren. Aber habe dort nicht nur gegessen, sondern auch selbst gekocht und meine eigenen Südtirol-Gerichte entwickelt. Die möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Hier nun meine drei Rezepte für Grilled Cheese Sandwich, Kürbisgnocchi und Lachforellentatar.

Falls Ihr keine Lust habt, selbst zu kochen: Morgen, 17. September koche ich im EDEKA Center Zurheide Crown in Düsseldorf für Euch. Von 10 bis 14 Uhr könnt Ihr meine Gerichte kosten. Kommt vorbei!

 

 

Grilled Cheese Sandwich mit Zwetschgen-Chutney

Zutaten für 1 Sandwich

  • 1 Zwiebel
  • 400 g Zwetschgen
  • 1 EL Öl
  • 80 ml Portwein
  • 1 Schuss Balsamico
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Chili-Flocken
  • Salz
  • 1 bis 2 TL Zucker
  • 4 bis 8 Scheiben rustikales Bauernbrot (je nach Größe)
  • 4 TL Butter
  • 300 g kräftiger, schnittfester Käse nach Wahl
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Knoblauchzehe, geschält
  1. Zuerst die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Früchte entkernen und ebenfalls würfeln. Dann einen EL Öl in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Anschließend die Zwetschgen dazu geben und mit Portwein und Balsamico ablöschen. Dann mit etwas fein geriebenem Ingwer, den Rosmarinzweig, etwas Chili, Salz und Zucker würzen. Kurz einköcheln lassen.
  2. Nun die Brotscheiben jeweils von der einen Seite mit Butter bestreichen, den Käse grob raspeln. Brot mit dem Käse auf der unbestrichenen Seite belegen und mit der Butterseite nach außen zusammen klappen.
  3. Die belegten Brote nun in eine heiße, beschichtete Pfanne legen, mit einem Topf oder einer Pfanne beschweren und von beiden Seiten knusprig braten, dabei salzen und pfeffern. Die Knoblauchzehe andrücken und ebenfalls zum Aromatisieren mit in die Pfanne geben.
  4. Wenn der Käse geschmolzen ist, die Brote heraus nehmen, schräg halbieren und mit dem Chutney servieren.

 

 

Kürbis-Gnocchi mit Schnittlauch-Pesto und knusprigem Speck

Zutaten für 4 Personen

  • 400 g Hokkaido-Kürbis
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 400 g Mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 50 g Parmesan am Stück, plus etwas mehr zum Servieren
  • 50 g Pinienkerne, geröstet
  • 80 ml neutrales Öl, plus 2 EL
  • 3 EL Olivenöl
  • ½ unbehandelte Zitrone
  • 200 bis 300 g Mehl
  • 2 Eigelbe
  • Muskat
  • 100 g Südtiroler Speck
  • 80 g Butter
  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Den Kürbis in Spalten schneiden und entkernen. In eine feuerfeste Form geben, salzen und pfeffern und mit Alufolie abgedeckt im heißen Backofen ca. 35 Min. weich garen. Herausnehmen und fein pürieren. Die Kartoffeln in Salzwasser weich kochen, anschließend pellen und durch eine Presse drücken.
  2. Für das Pesto den Schnittlauch in feine Ringe schneiden (ein paar Röllchen zur Deko beiseite legen). Den Parmesan reiben und zusammen mit den Schnittlauchringen, den Pinienkernen, 80 ml Öl, dem Olivenöl, Salz Pfeffer, einem Spritzer Saft und etwas Abrieb der Zitrone in Mixer geben und fein pürieren.
  3. Nun das Kürbismus und die Kartoffeln mit dem Mehl, den Eigelben, Salz, Pfeffer und Muskat mit den Händen zügig zu einem Teig verkneten er sollte nicht mehr kleben. Ggf. noch mehr Mehl dazu geben.
  4. Nun noch etwas Mehl auf die Arbeitsfläche streuen und aus dem Gnocchiteig Daumen dicke Rollen formen, diese mit einem Messer in Gnocchis schneiden.
  5. Dann Salzwasser in einem Topf zum kochen bringen, den Speck in dünne Streifen schneiden und 2 EL Öl knusprig braten. Die Butter in einer weiteren Pfanne leicht braun werden lassen. Dann die Gnocchis ins kochende Wasser geben und ca. zwei Minuten köcheln lassen, bis sie oben schwimmen. Dann mit einer Schaumkelle direkt in die braune Butter heben, einmal schwenken und zusammen mit dem Pesto, dem Speck und ein paar Schnittlauchröllchen und etwas Parmesan bestreut servieren.

 

Lachsforellen-Tatar

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise

  • 1 Bund Estragon
  • 70 g Creme Fraiche
  • 100 bis 150 ml Sahne Sahne
  • 1 TL Weißweinessig
  • ½ unbehandelte Zitrone
  • 2 Sardellenfilets
  • 1 TL Kapern
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 200 g festkochende Kartoffeln
  • 200 ml neutrales Öl
  • 300 g Lachsforellenfilet
  • 1 bis 2 Schalotten
  • 1 säuerlicher Apfel
  • 1 rote, nicht so scharfe Chilischote
  • 3 EL Olivenöl
  1. Zuerst den Estragon (bis auf ein Blätter zur Deko) grob hacken und zusammen mit der Creme Fraiche, der Sahne, 1 TL Weißweinessig, etwas Zitronen-Abrieb, den Sardellen und den Kapern kurz fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Die Kartoffeln in kleine Würfel schneiden und im heißen Öl goldbraun frittieren, dann auf Küchenpapier abtropfen lassen, salzen und pfeffern.
  3. Die Lachsforelle wenn nötig enthäuten, anschließend in kleine Würfel schneiden. Den Apfel entkernen und ebenfalls fein würfeln. Die Schalotte schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Chilischote entkernen und ebenfalls fein würfeln. Fisch, Apfel, Schalotte und Chilischote mit Salz, Pfeffer und Olivenöl vermengen. Wer mag, gibt noch einen kleinen Schuss Sojasauce hinzu.
  4. Die Estragon-Creme auf einen Teller geben, das Tatar darauf verteilen und mit Kartoffel-Würfeln und Estragon-Blättern garnieren.

Vielen Dank für die Fotos, die meine Kollegin Denise von meinen Gerichten gemacht hat:  https://foodlovin.de/

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Wie schmeckt Südafrika?

Superfreundliche Menschen, köstlicher Wein, tolle Landschaften und so viel gutes Essen. Kaum ein Land hat mein Herz auf Anhieb so berührt wie Südafrika. Aber der kulinarischen Reihe nach…

Wie bei all meinen Reisen wollte ich vor allem heraus finden: Wie schmeckt eigentlich Südafrika? Weiterlesen

Lavendel-Zimtsterne – die schönsten Plätzchen der Welt! *Back-Video

Die vielleicht schönsten Zimtsterne der Welt

Habt Ihr dieses Jahr schon Plätzchen gebacken? Wie wäre es mit dieser besonders hübschen Version der Zimtsterne? Ich habe meine Kekse nach dem Backen mit buntem Zuckerguss und essbaren Lavendelblüten verziert. Sieht toll aus und schmeckt ganz aufregend und lecker!

Es lohnt sich!

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Süßer Stollen-Auflauf – das perfekte Weihnachtsdessert

Wisst Ihr schon, welches Dessert Ihr an den Weihnachtstagen kochen werdet?

Fakt ist doch: Man mag nichts Kompliziertes, für das man lange in der Küche stehen sollte, schließlich muss man Geschenke auspacken und Zeit mit der Familie verbringen. Außerdem braucht man ein Rezept mit Geling-Garantie, denn wer will schon kulinarische Katastrophen am Heiligen Abend…

Obendrein das Allerwichtigste: Superlecker soll es sein! Weiterlesen

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Die saftigsten Lebkuchen-Brownies – köstliches Weihnachtsgebäck

Was passiert, wenn man den schokoladigsten Kuchen der Welt mit köstlich-gewürztem Weihnachtsgebäck vereint? Man bekommt wunderbare Lebkuchen-Brownies! Weiterlesen

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Weihnachts-Burger Deluxe! Ick hör die Glocken läuten…

Weihnachtsburger

Gestern Abend war wieder einer dieser köstlichen Momente…

Einer dieser Momente, in denen ich so glücklich darüber bin, dass es Lebensmittel gibt, dass man sie einfach zubereiten kann und dass Burger einst erfunden wurden! Denn kaum ein Gericht lässt sich so wunderbar variieren. Auch für Weihnachten! Weiterlesen

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Zwetschgenknödel mit Haselnussbröseln und Vanillesauce. (Fast) wie von Oma…

Zwetschgen-Knödel

Meine Oma machte die allerbesten Knödel der Welt. Der Teig war so dünn, dass die Zwetschgen durchschienen, die Butter war so perfekt gebräunt, dass das ganze Haus danach duftete, die Zwetschgen waren süß und natürlich vom heimischen Baum.

Ich habe mich nun auch ans Knödeln  gewagt und eine einfach nachzumachende Topfen-Version entworfen. Im Unterschied zu den Oma-Knödeln wird mein Teig mit Quark gemacht und muss nur angerührt werden. Also kein Kartoffeln kochen/auspressen/abkühlen lassen…

Vielleicht habt Ihr ja auch Lust bekommen, Eure Pflaumen in fluffigem Teig zu verstecken. Hier ist mein Rezept für Euch!

Zwetschgenknödel mit Haselnuss-Butter und Vanillesauce

Topfenknödel

Zutaten für ca. 10 bis 12 Stück

500 g Quark (20 %)

5 EL Semmelbrösel

4 EL Hartweizengries

2 EL Zucker

1 EL Öl

Salz

12 bis 15 reife Zwetschgen

10 bis 12 Würfel Zucker

2 EL gemahlene Haselnüsse

1 EL Honig

100 g Butter

  1. Den Quark in ein mit reichlich Küchenpapier ausgelegtes Sieb geben und mindestens 2 Stunden abtropfen lassen.
  2. Den abgetropften Quark mit 3 EL Semmelbröseln, Gries, Zucker, Öl und Salz vermischen und ca. 45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Wenn der Teig anschließend immer noch zu nass ist, einfach noch einen Esslöffel Semmelbrösel mehr dazu geben.
  3. In der Zwischenzeit die Zwetschgen entkernen und in jede Frucht einen Würfel Zucker geben.
  4. Nun mit nassen Händen einen flachen Fladen in der Hand formen, in die Mitte eine Zwetschge geben und den Teig möglichst dünn, aber ohne Lücken schließen. Die Knödel in siedendes Salzwasser geben und ca. 7 Minuten ziehen lassen. Tipp: Wenn Ihr es besonders fruchtig mögt, könnt Ihr auch zwei Zwetschgen ineinander falten, so habt ihr weniger Teig und mehr Obst.
  5. Die restlichen Semmelbrösel zusammen mit den Haselnüssen und der Butter in einer kleinen Pfanne bräunen, den Honig dazu geben und die fertigen, abgetropften Knödel darin wenden. Mit warmer Vanillesauce servieren.

Zwetschgen-Knödel von oben

 

Dazu passt:

Vanillesauce

  • Vanillesoße
  • 1/2 Vanilleschote
  • 300 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • 2 Eigelb
  • 10 g Speisestärke
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  1. Zu erst die Vanilleschote auskratzen und zusammen mit der Schote, der Milch und der Sahne in einen Topf geben. Einmal aufkochen und anschließend 5 Minuten ziehen lassen.
  2. In einem weiteren kleinen Topf die Eigelbe mit der Speisestärke, einer Prise Salz und dem Zucker verrühren. Nun die heiße Milch langsam in die Eigelbmasse rühren.
  3. Dann den Topf auf den Herd stellen und unter ständigem Rühren so lange erhitzen, bis die Soße andickt. Die Vanilleschote entfernen und warm oder kalt servieren.

PS: Jede Zwetschge ist eine Pflaume, aber nicht jede Pflaume ist eine Zwetschge. 😉

Zwetschge-Knödel

 

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Rezept für köstlichen Cheesecake mit Schokolade und Bananen

Bananen Schoko Cheese Cake

Was tut Ihr, wenn Ihr nicht so gut drauf seid?

Schokolade essen, Shoppen gehen, Fußball gucken?

Ich entwickle am liebsten Rezepte! Es macht mich einfach froh, mir ein leckeres Gericht zu überlegen, in Ruhe einlaufen zu gehen, alles zusammen zu rühren und am Ende für Euch zu fotografieren.

Wenn ihr mir dann noch bei Instagram oder Facebook sagt, dass mein Gericht Euch gefällt und Ihr das Rezept gerne haben möchtet, spätestens dann ist die Welt für mich wieder in Ordnung. 🙂

 

Rezept für Cheesecake mit Schokolade und Bananen

Zutaten für eine 24er Tarteform

(Tipp: Wenn ihr nur eine 26er Springform habt, die Mengen einfach um ein Drittel (zwei Eier) erhöhen.)

  • 200 g Schoko-Vollkornkekse
  • 100 g plus 1 TL Butter
  • 1 große Prise Zimt
  • 2 Prisen Salz
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 4 Eier
  • 120 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 300 g Frischkäse
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ½ ungehandelte Zitrone
  • 1 EL Vanillepuddingpulver
  • 2 reife Bananen

1. Zuerst die Kekse im Universalzerleinerer oder in einer Plasiktüte fein zermalen. Einen Esslöffel Butter schmelzen und mit dem Zimt, einer Prise Salz und den Kekskrümeln vermischen.

Den Boden einer Tarteform (24 cm) mit den Kekskrümeln auskleiden, leicht andrücken, dann für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.

2. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Für die Schokoladenschicht in der Zwischenzeit die Schokolade hacken und mit 100 g Butter über einem Wasserbad schmelzen. Zwei Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die Schokomischung kurz abkühlen lassen, dann die Eigelbe und 50 g Zucker einrühren. Nun das Mehl über den Teig sieben und zusammen mit dem Eiweiß unter heben. Den Teig kannst du schon einmal auf der Keksschicht glatt streichen.

3. Nun den Frischkäse mit Vanillezucker, 70 g Zucker, dem Abrieb und Saft der Zitrone sowie dem Puddingpulver und zwei Eiern mit einem Schneebesen gut verrühren. Die helle Schicht auf der dunklen verteilen und alles mit einer Gabel leicht vermischen, sodass ein hübsches Muster entsteht. Nun die Bananen in Scheiben schneiden und auf der Tarte verteilen. Den Kuchen im Backofen auf der zweite Schiene von unten ca. 30 bis 35 Minuten backen, dann heraus nehmen und abkühlen lassen.

 

 

 

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Französische Grilled Cheese Sandwiches zur EM 2016

Grilled Cheese Sandwich

Während Europa vor die Leinwände drängt, um das jeweilige Land gewinnen oder zumindest spielen zu sehen, nutze ich die Chance und lasse mich von den Nationen kulinarisch inspirieren!

Oh, là, là…

So gibt es heute in Gedanken an das Austragungsland der EM 2016 Grilled Cheese Sandwiches „à la francaise“ oder genauer gesagt, Grilled Cheese Sandwiches mit Camembert und provencalischer Salsa.

Ein köstliches vegetarisches Gericht, das man ganz wunderbar beim Fußballgucken essen kann, da es super schnell geht und eine gute Grundlage für das ein oder andere Bier bietet. Obwohl der Franzose an sich bestimmt lieber ein Glas kalten Weißwein dazu trinken würde…

Und für alle, denen Fußball schnurzpiepegal ist: Dieses Sandwich schmeckt an jedem lauen Sommerabend – egal ob Bälle durch Frankreich rollen oder nicht!

Grilled Cheese Sandwiches mit Camembert und provencalischer Salsa

Zutaten für 4 Personen

FÜR DIE SALSA

  • 300 g Tomaten
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 10 schwarze Oliven, entsteint
  • 2 EL frisch gepresster Limettensaft
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 3 EL Olivenöl
  • 5 Zweige glatte Petersilie
  • 3 Zweige frischer (Zitronen-)Thymian
  1. Zuerst die Tomaten vierteln, entkernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und ebenfalls fein würfeln. Die Oliven ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  2. Die Gemüsewürfel mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Olivenöl vermengen. Zum Schluss die Petersilie und den Thymian hacken und unter die Salsa rühren.

FÜR DIE SANDWICHES

  • 8 Scheiben Bauernbrot
  • 300 g Camembert (oder anderer Käse wie zum Beispiel Cheedar, mittelalter Gouda, Ziegenkäse…)
  • Butter zum Bestreichen
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL flüssiger Honig

1.Das Brot jeweils von einer Seite mit Butter bestreichen. Den Käse in Scheiben schneiden. Jeweils zwei Brote mit Käse belegen und zu Sandwiches zusammen klappen. Allerdings mit der Butterseite nach außen.

2. Die belegten Brote nun in eine (Grill-)Pfanne oder auf den Grill legen und von beiden Seiten knusprig braten. Die Knoblauchzehe halbieren. Wenn die Brote knusprig sind, die krosse Seite mit der Knoblauchzehe einreiben. Zum Schluss salzen und pfeffern und mit dem Honig beträufeln.

3. Die Sandwiches noch warm mit der Salsa servieren.

Grilled Cheese Sandwich EM 2016

Endlich genug Waldpilze!

Marone

Ich war in diesem Herbst oft in den Pilzen. So wie jedes Jahr. Doch in diesem Oktober bin ich mir nicht sicher, ob ich diese Redewendung überhaupt benutzen darf, so rar war meine Ausbeute bisher. Ich frage mich, ob es tatsächlich nur sehr wenige Pilze gab oder ob sie sich einfach nur gut genug vor mir versteckt haben…

Marone im Versteck

Einsame-Marone

Aber heute habe ich das erste Mal genug Pilze gefunden, um sie Euch zu zeigen. Leider sind die gefundenen auch keine wirklichen Prachtexemplare. Die meisten meiner Maronen sind von den vielen, vielen Schnecken in diesem Jahr ziemlich zerfressen. Aber hey, ich bin trotzdem stolz auf meine Röhrlinge.

Jede-Menge-Maronen

Apropos Röhrlinge. Wenn ich in den Wald gehe, nehme ich nur Pilze mit Schwämmen mit nach Hause. An Lamellen-Pilze traue ich mich noch nicht heran. Da kenne ich mich nicht genug aus. Röhrlinge hingegen sind weitestgehend ungefährlich.

Perfekter-Schwamm

Doch ungefährlich heißt nicht gleich genießbar…

Diesmal war zwischen all den wohlschmeckenden Waldpilzen auch zum ersten mal ein Gallenröhrling. Wie im Pilzbuch beschrieben, habe ich zur einwandfreien Identifizierung am Stiel geleckt und ich sage Euch, das wollt ihr nicht schmecken. Unfassbar bitter! Nur ein einziger Pilz dieser Art würde die gesamte Pfanne ruinieren, das ist sicher. Also musste ich ihn leider entsorgen.

Der Rest war allerdings sehr schmackhaft.

Ich habe meine Pilze mit niedergegartem Lamm, Blumenkohlpüree, gebratenen Birnenwürfeln, frittiertem Knoblauch und Dill serviert. Das Ganze habe ich dann ausnahmsweise mal ganz schick angerichtet. Als sortiertes Durcheinander quasi.

Gleiches Gericht macht aber viel mehr her. Einfach mal ausprobieren 🙂 (Satt wird man von dieser Portionsgröße allerdings nicht. Da muss man nachnehmen…)

 

Lamm - Waldpilze, Blumenkohlpüree, Birne, Dill

Lamm – Waldpilze, Blumenkohlpüree, Birne, Dill