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Geschenke aus der Küche IV: Denn am 11. Mai ist Muttertag…

Erdbeeren zum Muttertag

Was schenkt Ihr Eurer Mama eigentlich zum Muttertag? (Ja, der ist schon am nächsten Sonntag 😉 )

Denn auch wenn sie sagt, sie möchte keine Geschenke, bin ich mir sicher, dass man jeder Mutter mit einer kleinen Aufmerksamkeit eine riesengroße Freude machen kann. Dabei muss es ja auch kein teures Geschenk sein. Im Gegenteil, eine selbst gemachte Kleinigkeit – wie etwa ein fruchtiger Erdbeerkuchen – wird ihr den Tag wunderbar versüßen.

Anbei deswegen ein einfaches, schnelles und vor allem hübsches Rezept für Erdbeertörtchen. Und wenn Euch die Herzformen zu kitschig sind, könnt Ihr natürlich auch einfach eine kleine Kuchen- oder Tarteform benutzen.

Ich wünsche allen Mamas da draußen und vor allem meiner jedenfalls einen tollen Muttertag. Ihr habt ihn Euch mehr als verdient!

Zutaten für eine 18 cm Springform oder vier kleine Herzformen (Ich habe Keks-Ausstecher benutzt)

Mürbeteig:

  • 100 g Mehl
  • 50 g kalte Butter
  • 25 g Puderzucker
  • 1 kleines Ei
  • 1 Prise Salz

Vanille-Creme:

  • 150 g Creme Fraiche (die fettreduzierte ist auch ok)
  • 100 g Sahne geschlagen
  • 1 EL Puderzucker
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • 1 Vanilleschote

Belag:

  • 300 g Erdbeeren
  • 2 EL Puderzucker
  • 4 Minzblätter zum Verzieren

Das Mehl auf die Arbeitsplatte schütten, in der Mitte ein Loch formen. Butter in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Ei in das Loch setzen, eine Prise Salz darauf geben und alles rasch mit den Händen zu einen glatten Teig verarbeiten.

Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen,  die Creme Fraiche mit dem Puderzucker und dem Abrieb der Zitrone sowie dem Mark aus der Vanilleschote verrühren, anschließend die Sahne unterheben. Kalt stellen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Formen darauf platzieren.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und vorsichtig in die Formen legen. Mit den Fingern einen kleinen Rand hochziehen. Wer will, kann den Rand noch mit den Zacken einer Gabel verzieren.

Den Teigboden mehrere Male mit einer Gabel einstechen und das Blech für etwa 20 bis 25 Minuten in den Ofen schieben. Dabei schauen, dass die Törtchen nicht zu braun werden. Gegebenenfalls eher herausnehmen.

Die Böden vollständig auskühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und mit der Vanillecreme bestreichen. Die Erdbeeren putzen, in Scheiben schneiden und fächerartig auf der Creme verteilen. Das Ganze mit reichlich Puderzucker und Minze dekorieren.

Vanille-Erdbeeren

Herz-Formen

 

Teig-Form

Den Teig vorsichtig in die Förmchen drücken.

Gabel

Mit einer Gabel kann man den Rand verzieren.

 

Leckere Erdbeeren

Lecker

 

 

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Geschenke aus der Küche Teil III: (Farben)frohe Ostern!

Cakepop Ostereier

Über die Feiertage hatte ich endlich mal wieder Zeit, um Geschenke aus der Küche zu machen. Denn Selbstgemachtes fetzt auch an Ostern!

Statt normalen Schoko-Eiern verschenke ich in diesem Jahr bunt verzierte Cake-Pop-Eier. Drinnen ist Möhrchen-Teig, dann haben auch die Häschen was davon…

Ich habe dafür den Teig für die Carrot-Cake-Cupcakes genommen und nach dem Backen vier der Törtchen mit Puderzucker, Butter und Frischkäse vermischt, versucht einigermaßen gleichmäßige Eier daraus zu formen (das war gar nicht mal sooo leicht) und die Teile anschließend in Glasur getaucht und bunt verziert.

Zwar waren die bunten Zucker-Kügelchen am Ende nicht nur auf den kleinen Kuchen, sondern auch auf dem gesamten Küchenboden verteilt, aber der Anblick der bunten Eier entschädigt dann all die Putzarbeit…

In diesem Sinne: Euch und euren Familien ein tolles Osterfest!

Ich gehe heute Abend übrigens noch zu Alexander Herrmann – meinen Gutschein von Weihnachten einlösen. Wie es war, werde ich natürlich hier berichten…

Die Zutaten für 10 bunte Kuchen-Eier

  • 4 Cupcakes
  • 1 EL Puderzucker
  • 1 EL Frischkäse
  • 1 EL Butter
  • 1 große Prise Zimt
  • Muskatnuss frisch gerieben

Zum Verzieren:

  • Kuchenglasur (Am einfachsten geht es mit fertiger Vanilleglasur im Plastiktöpfchen)
  • Bunte Perlen zum Verzieren
  • Kokosraspeln
  • Lolli-Stiele (Gibt es im Fachhandel zu kaufen. Wer handwerklich begabt ist, kann auch chinesische Essstäbchen aus Holz absägen und die Schnittstelle mit Schmirgelpapier bearbeiten.)

Den Frischkäse mit der  Butter, dem Puderzucker gut verrühren. Die Küchlein in einer Schüssel mit den Fingern fein zerbröseln, mit der Frischkäsecreme mischen, würzen und mit den Händen kleine Eier daraus formen. Die Eier vorsichtig auf einen Stiel Stecken und kurz in den Kühlschrank legen.

Inzwischen die Glasur in einem schmalen Gefäß schmelzen. Oder das Töpfchen erwärmen. Den Stiel ca. zwei cm in die Glasur tauchen und in die Kugel stecken und wieder kaltstellen (ansonsten halten die Kugeln nicht am Stiel). Anschließend die Eier ganz in die Glasur tauchen, abtropfen lassen und nach Lust und Laune verzieren. Zum Beispiel in Kokosraspeln wälzen, Mandelöhrchen aufstecken oder mit bunten Zuckerperlen bestreuen.

Schön ist es, wenn man die fertigen Eier mit einem Stück Folie und einem bunten Band einpackt und in grünes Kunstgras legt.

Zwei_Gesichter

Cakepops für Ostern

Cakepops für Ostern

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Meine ersten Cupcakes!

Jetzt bin ich angefixt. Vom Backen, vom Eis essen und überhaupt.

Nachdem der erste Kuchen bei Massimo`s Eisdiele sofort verkauft war, wollte ich sofort etwas Neues herstellen. Besonderer sollte es diesmal sein.

Bisher hatte ich mich nicht ans Cupcake-Backen heran getraut. Ich dachte, die modernen Törtchen seien nicht nur aufwendig, sondern auch kompliziert und am Ende noch nicht einmal lecker, weil zu süß. Jetzt weiß ich: Das stimmt alles nicht! Zumindest dann nicht, wenn man eine recht würzige und nicht allzu süße Rezeptur wählt. Wie etwa die eines Carrot-Cakes.

Ich habe kurzum mein Lieblings-Rezept für Möhren-Kuchen mit Creme-Cheese-Frosting für Mini-Törtchen umgeschrieben und mich ans Backen gemacht.

Und voilà: Dabei rausgekommen sind bunte, würzige und auch noch leckere kleine Küchlein, die in der Eisdiele schneller verkauft waren, als ich diesem Artikel posten konnte….

Mein Tipp für süße, stolze Glücksgefühle: Kurz in den Supermarkt gehen, Papier-Muffinförmchen, bunte Perlen sowie eine Spritztüte kaufen und loslegen!

Rezept für 12 Cupcakes

  • 60 g Walnüsse gehackt
  • 250 g Möhren
  • 160 g Mehl (wer mag, kann Vollkornmehl benutzen)
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/3 Muskatnuss, frisch gerieben
  • 160 ml neutrales Öl, z. B. Rapsöl
  • 160 g Zucker
  • Salz
  • 3 Eier
  • 12 Papiermuffin-Förmchen
  • 120 g weiche Butter
  • 130 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Doppelrahmfrischkäse
  • 1 Bio-Zitrone
  • bunte Perlen zum Verzieren

 

1. Möhren schälen und auf einer feinen Reibe zerkleinern.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl, Mandeln, Zimt und abgeriebene Muskatnuss in einer Schüssel mischen. (Wusstet Ihr, wie hübsch eine Muskatnuss von Innen  aussieht??? Mir jedenfalls war es ein Detailfoto wert!) Öl, Zucker, eine kleine Prise Salz und Eier mit dem Handrührer in einer anderen Schüssel gut verrühren. Dann zuerst die Mehlmischung, dann die Möhren und zum Schluss die Walnüsse untermengen.

Den Teig in 12 mit Papierförmchen ausgelegte Muffinmulden geben und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene ca. 25 bis 30 Minuten backen. Die Küchlein vollständig abkühlen lassen, damit man sie ohne Verlaufen verzieren kann. Am besten die Butter und den Frischkäse schon einmal aus dem Kühlschrank nehmen.

Für die Topping-Creme die zimmerwarme (!) Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker mit dem Handrührer glatt rühren. Anschließend den ebenfalls zimmerwarmen Frischkäse zügig unterrühren und die abgeriebene Schale der Zitrone dazugeben. Creme etwa 10 Minuten kalt stellen, dann in einen Spritzbeutel füllen.

Nun wird es aufregend. War es für mich zumindest. Den Spritzbeutel oben zu drücken, bis unten die Creme heraus kommt. Dann zuerst einen kleinen Tupfen in die Mitte des Törtchens geben und dann mit der Creme zunächst einen Kreis drumherum und dann einen hohen Tupfen aufspritzen. Ich verspreche, von Cupcake zu Cupcake geht es leichter… Dann schnell bunte Perlen oder Marzipan-Möhrchen auflegen und die Cupcakes bis zum Verzehr kalt stellen.

 

 

 

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Himbeer-Käsekuchen für Eis-Flatrate

kuchen für Massimo

Mein süßester Deal!

Ab heute backe ich für meinen Lieblings-„Eisdieler“ in Hannover regelmäßig Kuchen und bekomme dafür so viel Eiscreme wie ich will! Wer jetzt denkt, dies sei ein schlechter Deal für mich, der irrt.

Immerhin esse ich fast täglich Eis. Egal bei welchem Wetter. Und dann dürfen es auch gerne mal zwei oder drei Kugeln sein. Haselnuss ist in jedem Fall dabei. Dazu kommen oft noch Sesam-Schoko, Cookies oder Mozart. Fruchteis mag ich übrigens nicht. Spaghetti-Eis noch viel weniger und mit Männern, die selbiges bestellen kann ich wenig anfangen. Aber das ist eine andere Geschichte…

Diese Geschichte jedenfalls beginnt mit einem Himbeer-Käsekuchen mit Schoko-Boden. Die ersten Stücke wurden sofort verkauft und für sehr lecker befunden.

Ihr könnt ab jetzt auch zu Massimo’s am Aegi kommen und meine Kuchen-Kreationen kosten. Besitzer Guiseppe macht nämlich nicht nur Spitzen-Eis und freche Sprüche sondern auch fantastischen Cappuccino.

capuccino

kuchen-close

Falls Hannover zu weit weg ist, könnt Ihr den Kuchen natürlich auch einfach zu Hause nachbacken. Hier kommt das Rezept dazu:

Himbeer-Käsekuchen mit Schoko-Boden

Boden:

  • 50 Gramm Zartbitter-Schokolade
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 170 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 1 EL Kakaopulver
  • Prise Salz
  • 1 Ei

Füllung:

  • 500 g Creme Fraiche
  • 250 g Quark (40 % Fett i. Tr.)
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 EL frischer Zitronensaft
  • 3oo g gefrorene Himbeeren
  • 1 TL Mehl
  • Puderzucker

Für den Boden die Schokolade mit einer feinen Reibe zerkleinern.

Die kalte (!) Butter in Würfel schneiden. Das Mehl auf der Arbeitsfläche anhäufen, die Butter darauf verteilen und nun zusammen mit dem Zucker, dem Kakaopulver, der Schokolade, dem Salz und dem Ei mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verarbeiten.  Dann den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 30 Minuten lang kaltstellen.

Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Nach der Kühlzeit den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine mit Backpapier ausgelegte Form drücken, dabei einen 7 Zentimeter hohen Rand hochziehen. Wieder kaltstellen.

Für die Füllung die Creme Fraiche mit dem Quark, den Eiern, dem Zucker, dem Vanillezucker, einem großzügigen Spritzer Zitronensaft und dem Vanillepuddingpulver mit einem Schneebesen ordentlich verrühren. Die Masse vorsichtig auf den Schokoladen-Boden schütten. Die Himbeeren aus dem Eisfach holen und mit einem Teelöffel Mehl und einemzwei Teelöffeln Puderzucker vermischen und sofort vorsichtig auf der Quarkmasse verteilen.

Den Kuchen behutsam in den Ofen schieben und auf der unteren Schiene 50 bis 60 Minuten lang backen. Er darf in der Mitte nicht mehr Flüssig sein.

Ich mag es, wenn man ihn vor dem Servieren mindesten vier Stunden kalt stellt und ihn anschließend noch mit Puderzucker bestreut.

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Klecksen nicht Klotzen: Käsekuchen mit Schoko-Tupfen.

kaesekuchen mit tupfen

Was ist noch schöner als ein sündig-süßer Kuchen? Ein sündig-süßer Kuchen, der auch noch hübsch aussieht.

Und ich finde, diese Beschreibung passt recht gut zu meiner neuesten Kreation: dem Käse-Tupfenkuchen mit versteckten Kirschen.Von außen sieht man die Früchte nicht, aber spätestens beim Anschneiden lugen sie hervor. Und das Beste: Die Kirschen bieten einen feinen Kontrast zu der schokoladigen Cremigkeit ihres Deckels.

Da fällt mir ein: Morgen ist doch dieser 14. Februar. Vielleicht hat der ein oder andere ja Lust zum Valentinstag einen selbstgebackenen Kuchen zu verschenken. Schließlich kann man die Tupfen auch herzförmig anordnen…

Ich wünsche Euch allen einen zauberhaften Tag und ganz viel Spaß beim Nachbacken.

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Käse-Tupfenkuchen mit versteckten Kirschen

Zutaten gür eine 26 cm Springform:

Boden:

  • 180 g Kekse (z.b. Vollkornkekse)
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 80 g flüssige Butter

Kirschen:

  • 1 Glas Kirschen
  • 1/2 Paket Vanillepuddingpulver

Käse-Füllung:

  • 400 g Quark
  • 400 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 170 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 100 g flüssige Butter
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 100 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Für den Boden die Kekse in einer Küchenmaschine (oder in einem Plastikbeutel mit dem Nudelholz) zerkleinern. Anschließend mit dem Kakaopulver, dem Zimt und der flüssigen Butter vermengen und auf den Boden einer mit Packpapier ausgelegten Springform drücken. Kaltstellen.

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Jetzt den Ofen auf 180 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen.

Nun die Kirschen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Diesen mit dem Puddingpulver verrühren und in einem größeren Topf kurz aufkochen lassen. Dann die Früchte dazugeben, den Topf vom Herd nehmen und erkalten lassen.

Als nächstes die Schokolade über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen.

In der Zwischenzeit den Quark mit dem Frischkäse, dem Zucker und dem Vanillezucker mit einem Handrührgerät verrühren. Die Eier nach und nach dazugeben. Anschließend das Puddingpulver, die flüssige Butter und den Zitronensaft unterrühren.

Nun kann mit dem Befüllen der Kuchenform begonnen werden. Dazu zunächst eine dünnere Schicht Käsemasse auf den Schokoboden geben. Anschließend die Kirschen darauf verteilen. (Am besten nur die Früchte hernehmen, den flüssigeren Teil brauchen wir nicht. Der schmeckt aber spitze im Frühstücks-Joghurt…)

Dann den restlichen Quark bis auf etwas ein Viertel der Masse vorsichtig darauf verteilen und die Kirschen damit „verstecken“. Den Kuchen vorsichtig in den Ofen geben und ca. 10 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die übrige Käsemasse mit der flüssigen Schokolade vermengen. (Dabei aufpassen, dass die Schokolade nicht zu heiß ist, sonst gerinnt die Masse). Den Kuchen aus dem Ofen holen und den Schokoteig mit Hilfe von zwei Esslöffeln gleichmäßig auf den Kuchen kleksen.

Jetzt kann der Kuchen wieder ab in den Ofen und noch ungefähr 50 bis 60 Minuten weiter backen. Dann den Ofen öffnen und den Kuchen noch 20 Minuten im warmen Ofen stehen lassen. (Nach etwa 30 Minuten Backzeit würde ich den Käsekuchen mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu braun wird.)

Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er vollständig abgekühlt ist und ist im Kühlschrank bis zu drei Tage lang haltbar.

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Esst mehr Kuchen! Zum Beispiel Apfelkuchen mit Streuseln.

Apfelkuchen mit Streuseln

Heute war Sonntag. So ein richtiger Sonntag, mit spätem Aufstehen, noch späterem Frühstücken und KAFFEE und KUCHEN.

Kaffee und Kuchen, eine wunderschöne Oma-Tradition, die wir jungen Leute viel zu selten praktizieren. Dabei ist es ganz fantastisch, an einem grauen Sonntag bei Teelicht-Schein mit Freunden ein duftendes Stück Kuchen zu essen. Dabei kann man plaudern, die Erlebnisse der letzten zwei Tage verarbeiten und sich gegenseitig die Seele streicheln. Der Kuchen tut sein Übriges.

Am besten, Ihr ladet gleich für nächsten Sonntag ein paar eurer Liebsten ein, backt eine süße Schweinerei und fühlt die wohlige Zufriedenheit, die meinen heutigen Sonntag begleitet hat…

Wie wäre es mit Apfelkuchen mit Streuseln und Crème-Fraîche?

Apfelkuchen mit Streuseln

Für eine 26-Zentimeter-Springform

Zutaten:

  • 3 große Säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 EL brauner Rum
  • 200 g weiche Butter
  • 175 g Zucker plus 4 Esslöffel Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • ½ Teelöffel Zimt
  • 300 g Crème Fraîche
  • 1/2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 50 g gehobelte Mandeln

Die Äpfel schälen und entkernen, dann in Spalten und anschließend in dünne kleine Scheiben schneiden. Die Apfelstücke in einer Schüssel mit Zitronensaft und Rum vermengen und beiseite Stellen.

Eine Springform (26 Zentimeter) mit Backpapier auslegen, Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Weiche Butter, 175 Gramm Zucker und ein Päckchen Vanillezucker mit einem Rührgerät auf höchster Stufe schaumig rühren. Erst ein Ei unter ständigem Rühren hinzufügen, nach dreiminütigem Rühren ein weiteres Ei dazugeben. Mehl, Haselnüsse, Backpulver, eine Prise Salz und Zimt in einer Schüssel vermengen. Das Ganze dann mit der Butter-Zucker-Mischung verrühren.

Nun den Teig mit den Händen verkneten und zwei Drittel auf den Boden der Springform drücken, dabei einen dünnen sechs Zentimeter hohen Rand hochziehen. Das übrige Drittel kalt stellen.

In einer zweiten Schüssel Crème Fraîche mit vier Esslöffeln Zucker, den restlichen Eiern, dem übrigen Vanillezucker und dem Puddingpulver verrühren.

Die Crème-Fraîche-Mischung auf den Teig schütten und die Äpfel darauf verteilen, den Kuchen in den Ofen schieben (untere Schiene) und 15 Minuten backen.

Den übrigen Teig mit den Mandelsplittern verkneten. Anschließend aus dem Ofen nehmen und den restlichen Mandel-Teig in Streuseln vorsichtig darauf verteilen. Den Ofen auf einfache Oberhitze stellen und 35 Minuten weiterbacken. Dabei darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Zur Not gegen Ende der Backzeit ein Stück Alufolie darauf legen.

Apfelkuchen mit Streuseln

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Cake Pops – Geschenke aus der Küche Teil 2

Cake-Pop

Denn Cake-Pops machen immer noch Spaß! Vor zwei Jahren habe ich die bunten Kuchen am Stiel in Berlin entdeckt und zum ersten Mal nachgemacht. Dann war der Trend für mich vorbei.
Doch kurz vor Weihnachten sind sie mir wieder eingefallen und prompt als Deko auf dem Esstisch gelandet. Der kleine Mattes jedenfalls war schwer begeistert… Inzwischen habe ich einen hellen Kuchen eingefroren, von dem ich bei Bedarf (es gibt ungewöhnlich viele Geburtstage im Januar…) einfach ein Stück abschneide und mit Frischkäse, Butter und bunten Perlen einen Cake-Pop draus mache.

Hier mein Rezept für ca. 20 Cake-Pops:

Die Zutaten für den „Vor-Kuchen“ (falls ihr selbst backen wollt):

  • 300 g Mehl
  • 200 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Wenn nicht nehmt einfach einen Fertigteig wie etwa einen Biskuit und mischt ihn mit:

  • 100 g Butter
  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Puderzucker
  • ½ TL Zimt

Zum Verzieren:

  • Kuchenglasur (Am einfachsten geht es mit der Vanilleglasur von Pickert im Plastiktöpfchen, da passt der Lolli genau rein.)
  • Deko wie Perlen, gehackte Haselnüsse oder Cocosflocken
  • Lolli-Stiele (Gibt es im Fachhandel zu kaufen. Wer handwerklich begabt ist, kann auch chinesische Essstäbchen aus Holz absägen und die Schnittstelle mit Schmirgelpapier bearbeiten.)

Für den Rührkuchen die Butter mit dem Zucker und einem Päkchen Vanillezucker gut schaumig rühren. Nach und nach jeweils ein Ei dazugeben. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver vermischen und mit einer Prise Salz unter die Masse heben. In eine gebutterte, gemehlte Kastenform geben und bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) 45 Minuten backen.

Für die Creme den Frischkäse mit der  Butter, dem Puder- und Vanillezucker gut verrühren. Den abgekühlten Kuchen in einer Schüssel mit den Fingern fein zerbröseln, mit der Frischkäsecreme mischen und mit den Händen kleine Kugeln daraus formen. Diese dann mindestens eine halbe Stunde kalt stellen.

Inzwischen die Glasur in einem schmalen Gefäß schmelzen. Oder das Töpfchen erwärmen. Den Stiel ca. zwei cm in die Glasur tauchen und in die Kugel stecken und wieder kaltstellen (ansonsten halten die Kugeln nicht am Stiel). Anschließend die Bälle ganz in die Glasur tauchen, abtropfen lassen und nach Lust und Laune verzieren. Zum Beispiel in Kokosraspeln wälzen oder mit bunten Zuckerperlen bestreuen.

Schön ist es, wenn man die fertigen Cake-Pops mit einem Stück Folie und einem bunten Band einpackt.

[quote_box_center]Gerade bei vielen Cake-Pops stellt sich oft die Frage: Wohin mit ihnen beim trocknen? Hinlegen geht nicht, in der Hand halten kann man sie aber auch nicht alle… Ich nehme dazu immer einen alten Karton, drehe ihn um und mache mit einem Messer oder einer Schere kleine Schlitze in den Boden und stecke die Stiele vorsichtig hinein![/quote_box_center]

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Mini-Gugelhupf

Wisst Ihr, wie ich mir die Zeit bis zum Finale von The Taste versüße? Mit diesen putzigen kleinen Kuchen.

Den ganzen Sonntag habe ich damit verbracht, Mini-Gugelhupfe zu backen.

Hier sind drei verschiedene Rezepte von mir zum Nachbacken für Euch!

Jeder Teig ergibt ungefähr 30 kleine Kuchen. Alles was Ihr dafür noch braucht, ist eine Silikonform für Mini-Gugelhupfe
. (Gibt es zum Beispiel bei Amazon)

Schoko-Gugel

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 120 g Butter
  • 2 Eier
  • 4 EL Zucker
  • 1 EL Kakao-Pulver
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 1/3 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Die Schokolade zusammen mit der Butter in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend die etwas abgekühlte Schokomischung zu den Eiern geben und die restlichen Zutaten einrühren. Den Teig in einen Gefrierbeutel geben, eine Ecke abschneiden, damit man ihn nun als Spitzbeutel verwenden kann. Den leicht flüssigen Teig damit in die Förmchen füllen (nur zwei Drittel voll) und bei 180 Grad 10-12 Minuten backen.

Marzipan-Gugel

  • 2 Eier
  • 100 g zimmerwarme Butter
  • 4 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 2 Tropfen Bittermandelaroma
  • 1 Prise Salz
  • 4 gehäufte EL Mehl

Alle Zutaten bis auf das Mehl in ein hohes Gefäß geben, mit einem Pürierstab zerkleinern und vermischen. Zum Schluss das Mehl dazugeben und ganz kurz noch eimal pürieren. Den leicht flüssigen Teig in einen Gefrierbeutel geben und eine untere Ecke abschneiden, damit man ihn nun als Spritzbeutel verwenden kann. Den leicht flüssigen Teig damit in die Förmchen füllen (nur zwei Drittel voll) und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 10-12 Minuten backen.

Punsch-Gugel

  • 2 Eier
  • 130 g zimmerwarme Butter
  • 4 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 TL Rum
  • 1 kleine Rote Bete Kugel aus dem Glas, plus 1 EL Saft aus dem Glas
  • 1 EL Rotwein
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 4 gehäufte EL Mehl

Alle Zutaten bis auf das Mehl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab sorgfältig zerkleinern und verrühren. Der Teig wird ein wenig grieselig, das verändert das Geschmackserlebnis allerdings nicht. Das Mehl zum Schluss unterrühren und nochmals pürieren, bis eine fast glatte Masse entstanden ist. Den leicht flüssigen Teig in einen Gefrierbeutel geben, eine untere Ecke davon abschneiden, damit man ihn nun als Spritzbeutel verwenden kann. Den leicht flüssigen Teig in die Förmchen füllen (nur zwei Drittel voll) und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 10-12 Minuten backen.

[quote_box_center]Ihr könnt natürlich auch zwei Teigsorten übereinander schichten. Sieht besonders hübsch aus![/quote_box_center]

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Erdnussbutter-Brownie

Erdnussbutter-Brownie

Manchmal will ich unbedingt einen Brownie essen. Dann am besten noch einen mit Erdnüssen UND Erdnussbutter.
Je kälter es draußen ist, desto öfter treten solche Bedürfnisse bei mir auf. Heute habe ich meinem Verlangen nachgegeben…

Für eine Auflaufform (etwa 22 cm x 34 cm groß)

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 180 g Butter
  • 4 Eier
  • 170 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 1 gehäufter EL Kakaopulver
  • 3 EL Erdnussbutter fein
  • 4 EL Erdnüsse geröstet
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • 1 TL Zitronensaft

Die Schokolade zusammen mit der Butter in einer Schüssel über dem Wasserbad langsam schmelzen. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/- Unterhitze vorheizen. Die Auflaufform gut einbuttern oder den Boden mit Backpapier auslegen.

Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz mit einem elektrischen Rührgerät dick schaumig aufschlagen. Die Schoko-Butter-Mischung etwas abkühlen lassen, anschließend langsam in die Eimixtur geben und vorsichtig verrühren. Das Mehl und den Kakao dazugeben (am besten sieben) und unterheben.

Den Teig in die Auflaufform schütten und die Erdnussbutter in kleinen Kleksen darauf verteilen. Zum Schluss die Erdnüsse darüber streuen. Den Brownie auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen. Er sollte in der Mitte noch feucht sein.

Wenn der Kuchen etwas abgekühlt ist, die Marmelade mit dem Zitronensaft verrühren und mit einem Pinsel auf dem Erdnuss-Brownie verteilen.

 

 

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Käsekuchen mit Mohn und Mandarine

Mohnkuchen

 

Käsekuchen mit Mohn und Mandarine

  • 200 g Vollkorn-Kekse
  • 180 g Butter
  • 1/ TL Zimt
  • 500 g Magerquark
  • 300 g Frischkäse
  • 7 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 5 Eier
  • 4 Bio-Mandarinen
  • 1 Tüte Mohnback

Für den Boden die Kekse entweder in eine stabile Tüte geben und mit einem Nudelholz zermalmen oder in einer Küchenmaschine zerkleinern. Dann 80 Gramm Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen. Eine 26 cm Springform mit Backpapier auslegen und die Kekse auf dem Boden gleichmäßig verteilen und den Zimt auf den Boden streuen. Die flüssige Butter auf dem Keksboden verteilen.
Nun den Backofen auf 180 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen.
Für die Käsecreme den Quark mit dem Frischkäse, den Eiern, dem Vanillezucker sowie dem normalen Zucker sorgfältig mit einem Rührgerät vermischen. Dann die Mandarinen mit einer sehr feinen Reibe abreiben und den Abrieb mit zur Creme geben. Anschließend die Früchte halbieren, auspressen und den Saft auch zum Frischkäse geben. Nun die restliche Butter schmelzen und mit unter die Käsemasse rühren. Zum Schluss noch das Vanille-Pudding-Pulver einrühren.
Die Frischkäsemasse vorsichtig auf den Keksboden schütten und auf der mittleren unteren Schiene erst einmal 10-15 Minuten backen. Die Oberfläche sollte schon leicht ferst geworden sein, damit der Mohn nicht einsackt.
Den Kuchen dann kurz herausnehmen und die Mohnback-Masse vorsichtig mit einem Löffel aufkleksen. Den Kuchen anschließend wieder in den Ofen geben und 35-40 Minuten (Holzstäbchentest machen) weiterbacken. Falls er zu dunkel werden sollte, mit Alufolie abdecken.

Käsekuchen2
Den Kuchen nach dem Abkühlen am besten in den Kühlschrank stellen und einige Stunden durchkühlen lassen, dann schmeckt er am besten.