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Mini-Gugelhupfe mit Schokolade, Erdnussbutter und Erdbeeren… #nohate

Was tut Euch gut, wenn Ihr traurig oder bedrückt seid? Mich beruhigt es, zu kochen, zu backen und natürlich zu essen. Am besten etwas Süßes. Zum Beispiel kleine Mini-Gugelhupfe. Mit diesen kleinen Küchlein kann man nicht nur sich selbst, sondern auch den Freund, die Freundin, den Nachbarn, die Oma und sogar den Chef glücklich machen!

Mein neues zuckersüßes Rezept hat allerdings einen ernsten Hintergrund. Zusammen mit meinem guten Freund Flo von CuBirds habe ich die Mini-Gugelhupfe für die Youtube-Kampagne #nohate gegen Cybermobbing gebacken. Im Video tauschen wir nicht nur Backtipps, sondern auch ernste Erfahrungen zu diesem wichtigen Thema aus.

Schaut doch mal rein und vor allem backt, was das Zeug hält. Und nicht nur wenn Ihr traurig seid, sondern auch wenn die Sonne scheint, Ihr verliebt, glücklich und zufrieden seid…

Viel Spaß wünscht Euch,

Eure Felicitas

Mini-Gugelhupfe mit Schokolade und Erdnussbutter-Füllung

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 120 g Butter
  • 2 Eier
  • 4 EL Zucker
  • 1 EL Kakao-Pulver
  • 3 gehäufte EL Mehl
  • 1/3 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Erdnussbutter
  • 4 Erdbeeren

Die Schokolade zusammen mit der Butter in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker mit einem Schneebesen oder Handmixer cremig rühren. Anschließend die etwas abgekühlte Schokomischung zu den Eiern geben. Das Mehl und das Kakao-Pulver in den Teig sieben, vorsichtig vermingen und alles mit einer Prise Salz und Zimt würzen. Den Teig in einen Gefrierbeutel geben, eine kleine Ecke abschneiden, damit man ihn nun als Spitzbeutel verwenden kann. Den leicht flüssigen Teig damit in die Förmchen füllen (nur zwei Drittel voll) und bei 180 Grad 10-12 Minuten backen.

Die Mini-Gugelhupfe kurz abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen. Wenn noch Teig übrig ist, den Rest noch in die Förmchen füllen und nochmals backen.

Nun die Erdnussbutter in einen zweiten Gefrierbeutel geben, wieder eine kleine Ecke abschneiden und in die Öffnung der Gugelhupfe spritzen.

Die Erdbeeren in kleine Würfel schneiden und je ein Erdbeerstück in die Erdnussbutter stecken.

Vielen Dank an VILA für das wunderschöne Blumenkleid!

 

 

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Holunderblüten-Sirup – Geschenke aus der Küche V.

Holunderblüten Sirup

Verrückt, was die Natur alles kann. An diesem Wochenende hat sie mich mit dem unfassbar intensiven Aroma ihrer Holunderblüten überrascht.

Holunderblüten pflücken

Ich war mal wieder im wunderschönen Leipzig. Dort gab es auf einem kleinen Hof-Flohmarkt eine selbst gemachte Holunderbowle. Ich konnte kaum glauben, wie stark der holundrige Geschmack nur durch ein paar Blüten im Sektgemisch war. SOFORT NACHMACHEN!

Auf dem Weg zurück nach Hause fuhr ich mit dem Auto an einem Waldweg ran, schnappte mir ein schönes Körbchen (damit macht das Sammeln nämlich doppelt Spaß) und pflückte Unmengen von Holunderblüten (und Brennnesselstiche…)

Bei Rossmann kaufte ich dann noch schnell ein kleines Döschen Zitronensäure, im Supermarkt drei Pakete Zucker und setzte meinen Sirup auf.

Heute stehen auf meinem Balkon drei Flaschen mit dem holundrigsten Sirup, den ich je geschmeckt habe. Ganz ohne den künstlichen Nachgeschmack, den der Supermarkt-Sirup oft hat. Ich werde ihn verschenken, ihn mit Mineralwasser oder Sekt aufgießen oder einen Obstsalat damit süßen. Erneutes Fazit : Selbstmachen fetzt so sehr!

Holunderpflanzen stehen übrigens überall. Wenn man darauf achtet, entdeckt man sie beinahe an jedem Weges- oder Straßenrand. Für den Sirup empfehle ich allerdings das Blütenpflücken abseits jeder Straße. Denn Abgase sollen natürlich nicht mit in die süßen Flaschen.

Holunderblüten

Zutaten für zwei Liter Sirup

  • 2 Liter Wasser
  • 2,5 Kilo Zucker
  • 100 g Zitronensäure/Ascorbinsäure (gibt es in der Drogerie unter Vitamin C)
  • 30 Holunderblütendolden

Das Wasser mit dem Zucker in einem großen Topf aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

In der Zwischenzeit die Blüten in stehendem Wasser, also nicht unter laufendem Wasserhahn kurz waschen und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. (Noch aromatischer wird der Sirup allerdings, wenn man die Blüten nicht wäscht). Wenn der Zucker gelöst ist, die Zitronensäure einrühren und anschließend die Blüten hinzugeben und vorsichtig unter Wasser drücken. Den Topf nun mit einem Deckel verschließen und die Blüten einen Tag lang in dem Zucker-Wasser ziehen lassen.

Den Sirup anschließend durch ein Sieb geben und in hübsche Flaschen füllen. Gekühlt hält der Sirup mehrere Monate.

Sirup kochen

Holunderblüten-Sirup

 Falls Ihr Lust habt, noch mehr Geschenke aus der Küche nachzumachen, dann findet Ihr hier noch mehr Ideen von mir!

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Geschenke aus der Küche IV: Denn am 11. Mai ist Muttertag…

Erdbeeren zum Muttertag

Was schenkt Ihr Eurer Mama eigentlich zum Muttertag? (Ja, der ist schon am nächsten Sonntag 😉 )

Denn auch wenn sie sagt, sie möchte keine Geschenke, bin ich mir sicher, dass man jeder Mutter mit einer kleinen Aufmerksamkeit eine riesengroße Freude machen kann. Dabei muss es ja auch kein teures Geschenk sein. Im Gegenteil, eine selbst gemachte Kleinigkeit – wie etwa ein fruchtiger Erdbeerkuchen – wird ihr den Tag wunderbar versüßen.

Anbei deswegen ein einfaches, schnelles und vor allem hübsches Rezept für Erdbeertörtchen. Und wenn Euch die Herzformen zu kitschig sind, könnt Ihr natürlich auch einfach eine kleine Kuchen- oder Tarteform benutzen.

Ich wünsche allen Mamas da draußen und vor allem meiner jedenfalls einen tollen Muttertag. Ihr habt ihn Euch mehr als verdient!

Zutaten für eine 18 cm Springform oder vier kleine Herzformen (Ich habe Keks-Ausstecher benutzt)

Mürbeteig:

  • 100 g Mehl
  • 50 g kalte Butter
  • 25 g Puderzucker
  • 1 kleines Ei
  • 1 Prise Salz

Vanille-Creme:

  • 150 g Creme Fraiche (die fettreduzierte ist auch ok)
  • 100 g Sahne geschlagen
  • 1 EL Puderzucker
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • 1 Vanilleschote

Belag:

  • 300 g Erdbeeren
  • 2 EL Puderzucker
  • 4 Minzblätter zum Verzieren

Das Mehl auf die Arbeitsplatte schütten, in der Mitte ein Loch formen. Butter in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Ei in das Loch setzen, eine Prise Salz darauf geben und alles rasch mit den Händen zu einen glatten Teig verarbeiten.

Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen,  die Creme Fraiche mit dem Puderzucker und dem Abrieb der Zitrone sowie dem Mark aus der Vanilleschote verrühren, anschließend die Sahne unterheben. Kalt stellen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Formen darauf platzieren.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und vorsichtig in die Formen legen. Mit den Fingern einen kleinen Rand hochziehen. Wer will, kann den Rand noch mit den Zacken einer Gabel verzieren.

Den Teigboden mehrere Male mit einer Gabel einstechen und das Blech für etwa 20 bis 25 Minuten in den Ofen schieben. Dabei schauen, dass die Törtchen nicht zu braun werden. Gegebenenfalls eher herausnehmen.

Die Böden vollständig auskühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und mit der Vanillecreme bestreichen. Die Erdbeeren putzen, in Scheiben schneiden und fächerartig auf der Creme verteilen. Das Ganze mit reichlich Puderzucker und Minze dekorieren.

Vanille-Erdbeeren

Herz-Formen

 

Teig-Form

Den Teig vorsichtig in die Förmchen drücken.

Gabel

Mit einer Gabel kann man den Rand verzieren.

 

Leckere Erdbeeren

Lecker

 

 

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Geschenke aus der Küche Teil III: (Farben)frohe Ostern!

Cakepop Ostereier

Über die Feiertage hatte ich endlich mal wieder Zeit, um Geschenke aus der Küche zu machen. Denn Selbstgemachtes fetzt auch an Ostern!

Statt normalen Schoko-Eiern verschenke ich in diesem Jahr bunt verzierte Cake-Pop-Eier. Drinnen ist Möhrchen-Teig, dann haben auch die Häschen was davon…

Ich habe dafür den Teig für die Carrot-Cake-Cupcakes genommen und nach dem Backen vier der Törtchen mit Puderzucker, Butter und Frischkäse vermischt, versucht einigermaßen gleichmäßige Eier daraus zu formen (das war gar nicht mal sooo leicht) und die Teile anschließend in Glasur getaucht und bunt verziert.

Zwar waren die bunten Zucker-Kügelchen am Ende nicht nur auf den kleinen Kuchen, sondern auch auf dem gesamten Küchenboden verteilt, aber der Anblick der bunten Eier entschädigt dann all die Putzarbeit…

In diesem Sinne: Euch und euren Familien ein tolles Osterfest!

Ich gehe heute Abend übrigens noch zu Alexander Herrmann – meinen Gutschein von Weihnachten einlösen. Wie es war, werde ich natürlich hier berichten…

Die Zutaten für 10 bunte Kuchen-Eier

  • 4 Cupcakes
  • 1 EL Puderzucker
  • 1 EL Frischkäse
  • 1 EL Butter
  • 1 große Prise Zimt
  • Muskatnuss frisch gerieben

Zum Verzieren:

  • Kuchenglasur (Am einfachsten geht es mit fertiger Vanilleglasur im Plastiktöpfchen)
  • Bunte Perlen zum Verzieren
  • Kokosraspeln
  • Lolli-Stiele (Gibt es im Fachhandel zu kaufen. Wer handwerklich begabt ist, kann auch chinesische Essstäbchen aus Holz absägen und die Schnittstelle mit Schmirgelpapier bearbeiten.)

Den Frischkäse mit der  Butter, dem Puderzucker gut verrühren. Die Küchlein in einer Schüssel mit den Fingern fein zerbröseln, mit der Frischkäsecreme mischen, würzen und mit den Händen kleine Eier daraus formen. Die Eier vorsichtig auf einen Stiel Stecken und kurz in den Kühlschrank legen.

Inzwischen die Glasur in einem schmalen Gefäß schmelzen. Oder das Töpfchen erwärmen. Den Stiel ca. zwei cm in die Glasur tauchen und in die Kugel stecken und wieder kaltstellen (ansonsten halten die Kugeln nicht am Stiel). Anschließend die Eier ganz in die Glasur tauchen, abtropfen lassen und nach Lust und Laune verzieren. Zum Beispiel in Kokosraspeln wälzen, Mandelöhrchen aufstecken oder mit bunten Zuckerperlen bestreuen.

Schön ist es, wenn man die fertigen Eier mit einem Stück Folie und einem bunten Band einpackt und in grünes Kunstgras legt.

Zwei_Gesichter

Cakepops für Ostern

Cakepops für Ostern

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Sonnenblumenkerne mit ganz viel Liebe.

Valentinstag

FÜR MEHR LIEBE.

Egal ob Ihr den 14. Februar mögt oder nicht. Über Aufmerksamkeiten freut sich jeder. Immer.

Aber dann ist heute eben dieser soviel diskutierte Valentinstag und warum sollte man nicht doch nur fünf Minuten für eine kleine Geste investieren? Für für den Partner, für Freunde, für die Geschwister.

Mein Vorschlag: Stellt Euch kurz in die Küche, karamellisiert ein paar Sonnenblumenkerne, packt sie hübsch ein. Die Ambitionierten können ja sogar noch ein paar liebe Zeilen dazu schreiben. 

Fertig ist die Mini-Überraschung, die garantiert bei jedem ein kleines Valentins-Lächeln auf das Gesicht zaubert. Versprochen!

sonneblumenkerne

Hier die Zutaten für karamellisierte Sonnenblumenkerne:

  • 8 EL Sonnenblumenkerne
  • 4 EL Zucker
  • 2 bis 3 EL Wasser
  • 1 TL Butter
  • 2 Prisen Salz
  • 2 Prisen Zimt

Und so geht’s:

Die Sonnenblumenkerne ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten. Anschließend auf einen Teller geben und in der gleichen Pfanne den Zucker mit dem Wasser auflösen und so lange köcheln lassen, bis das Wasser verdampft und der Zucker hellbraun ist. Nun schnell die Butter und die Sonnenblumenkerne dazu geben und so lange rühren, bis jeder Kern vom Zucker umgeben ist.

Dann den Zimt und das Salz dazu mischen und die Kerne auf Backpapier abkühlen lassen. Dabei die größeren Stücke mit den Fingern auseinander brechen bis die Kerne alle einzeln sind. Ihr könnt sie einfach in einen Bogen Butterbrotpapier einwickeln, ein kleines Band drum binden und verschenken.

sonneblumenkerne2

 

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Cake Pops – Geschenke aus der Küche Teil 2

Cake-Pop

Denn Cake-Pops machen immer noch Spaß! Vor zwei Jahren habe ich die bunten Kuchen am Stiel in Berlin entdeckt und zum ersten Mal nachgemacht. Dann war der Trend für mich vorbei.
Doch kurz vor Weihnachten sind sie mir wieder eingefallen und prompt als Deko auf dem Esstisch gelandet. Der kleine Mattes jedenfalls war schwer begeistert… Inzwischen habe ich einen hellen Kuchen eingefroren, von dem ich bei Bedarf (es gibt ungewöhnlich viele Geburtstage im Januar…) einfach ein Stück abschneide und mit Frischkäse, Butter und bunten Perlen einen Cake-Pop draus mache.

Hier mein Rezept für ca. 20 Cake-Pops:

Die Zutaten für den „Vor-Kuchen“ (falls ihr selbst backen wollt):

  • 300 g Mehl
  • 200 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Wenn nicht nehmt einfach einen Fertigteig wie etwa einen Biskuit und mischt ihn mit:

  • 100 g Butter
  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Puderzucker
  • ½ TL Zimt

Zum Verzieren:

  • Kuchenglasur (Am einfachsten geht es mit der Vanilleglasur von Pickert im Plastiktöpfchen, da passt der Lolli genau rein.)
  • Deko wie Perlen, gehackte Haselnüsse oder Cocosflocken
  • Lolli-Stiele (Gibt es im Fachhandel zu kaufen. Wer handwerklich begabt ist, kann auch chinesische Essstäbchen aus Holz absägen und die Schnittstelle mit Schmirgelpapier bearbeiten.)

Für den Rührkuchen die Butter mit dem Zucker und einem Päkchen Vanillezucker gut schaumig rühren. Nach und nach jeweils ein Ei dazugeben. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver vermischen und mit einer Prise Salz unter die Masse heben. In eine gebutterte, gemehlte Kastenform geben und bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) 45 Minuten backen.

Für die Creme den Frischkäse mit der  Butter, dem Puder- und Vanillezucker gut verrühren. Den abgekühlten Kuchen in einer Schüssel mit den Fingern fein zerbröseln, mit der Frischkäsecreme mischen und mit den Händen kleine Kugeln daraus formen. Diese dann mindestens eine halbe Stunde kalt stellen.

Inzwischen die Glasur in einem schmalen Gefäß schmelzen. Oder das Töpfchen erwärmen. Den Stiel ca. zwei cm in die Glasur tauchen und in die Kugel stecken und wieder kaltstellen (ansonsten halten die Kugeln nicht am Stiel). Anschließend die Bälle ganz in die Glasur tauchen, abtropfen lassen und nach Lust und Laune verzieren. Zum Beispiel in Kokosraspeln wälzen oder mit bunten Zuckerperlen bestreuen.

Schön ist es, wenn man die fertigen Cake-Pops mit einem Stück Folie und einem bunten Band einpackt.

[quote_box_center]Gerade bei vielen Cake-Pops stellt sich oft die Frage: Wohin mit ihnen beim trocknen? Hinlegen geht nicht, in der Hand halten kann man sie aber auch nicht alle… Ich nehme dazu immer einen alten Karton, drehe ihn um und mache mit einem Messer oder einer Schere kleine Schlitze in den Boden und stecke die Stiele vorsichtig hinein![/quote_box_center]

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Feigen-Aprikosen-Senf – Geschenke aus der Küche Teil 1

Feigensenf

Ich habe in den letzten Wochen viel Zeit damit verbracht, Präsente zu kochen und zu backen. Meine Erkenntnis: Selbstgemachtes macht nicht nur dem Empfänger Freude… Deshalb gibt es in nächster Zeit von mir diverse Verschenk-Rezepte.

Den Anfang macht mein Feigen-Aprikosen-Senf.

Für drei bis vier Gläser

  • 8 frische Aprikosen
  • 250 g getrocknete Feigen
  • 250 ml Apfelsaft
  • 2 EL heller Essig, am besten Apfelessig
  • 4 EL Senfpulver (gemahlene Senfkörner)
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 5 EL Honig
  • 100 g Zucker
  • Wasser
  • 1 Prise Salz
  • Chilipulver

Aprikosen kurz in kochendem Wasser blanchieren und schälen. Anschließend entkernen und zusammen mit den Feigen grob würfeln. Das Obst in einen Topf geben und mit dem Apfelsaft, dem Essig, dem Senfpulver, dem Zitronensaft, dem Honig und dem Zucker vermengen, dann aufkochen und unter Rühren fünf Minuten kochen lassen.

Die Senfmasse anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren. Dabei so viel Wasser zu der Mischung geben, bis eine senfartige Konsistenz entsteht. Die genaue Menge Wasser variiert leider, denn es kommt immer darauf an, wie trocken die Früchte waren.

Den Senf dann 20 Minuten lang weiter köcheln lassen, dabei öfter umrühren und wenn nötig immer wieder einige Esslöffel Wasser hinzugeben, da die Masse eventuell weiter eindickt.

Den Senf zum Schluss mit Salz und Chili nach Belieben würzen, abschmecken und wenn nötig noch etwas Zucker zum Süßen oder Essig für die Säure dazugeben. (Auch hier variiert die Fruchtsüße)

Die Masse am besten noch einmal pürieren, kurz aufkochen und heiß in abgekochte Einweckgläser füllen. Die Gläser randvoll machen, verschließen und sofort für einige Minuten auf den Kopf stellen.
[quote_box_center] Gerade zu Camembert, Schimmelkäse oder anderen Sorten ist der Feigen-Aprikosen-Senf natürlich spitze. Er schmeckt aber auch zu Fleisch, Schinken oder in Salatsaucen – dann knuspern die Feigenkörnchen nämlich ganz wunderbar…[/quote_box_center]

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Mini-Gugelhupf

Wisst Ihr, wie ich mir die Zeit bis zum Finale von The Taste versüße? Mit diesen putzigen kleinen Kuchen.

Den ganzen Sonntag habe ich damit verbracht, Mini-Gugelhupfe zu backen.

Hier sind drei verschiedene Rezepte von mir zum Nachbacken für Euch!

Jeder Teig ergibt ungefähr 30 kleine Kuchen. Alles was Ihr dafür noch braucht, ist eine Silikonform für Mini-Gugelhupfe
. (Gibt es zum Beispiel bei Amazon)

Schoko-Gugel

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 120 g Butter
  • 2 Eier
  • 4 EL Zucker
  • 1 EL Kakao-Pulver
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 1/3 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Die Schokolade zusammen mit der Butter in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend die etwas abgekühlte Schokomischung zu den Eiern geben und die restlichen Zutaten einrühren. Den Teig in einen Gefrierbeutel geben, eine Ecke abschneiden, damit man ihn nun als Spitzbeutel verwenden kann. Den leicht flüssigen Teig damit in die Förmchen füllen (nur zwei Drittel voll) und bei 180 Grad 10-12 Minuten backen.

Marzipan-Gugel

  • 2 Eier
  • 100 g zimmerwarme Butter
  • 4 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 2 Tropfen Bittermandelaroma
  • 1 Prise Salz
  • 4 gehäufte EL Mehl

Alle Zutaten bis auf das Mehl in ein hohes Gefäß geben, mit einem Pürierstab zerkleinern und vermischen. Zum Schluss das Mehl dazugeben und ganz kurz noch eimal pürieren. Den leicht flüssigen Teig in einen Gefrierbeutel geben und eine untere Ecke abschneiden, damit man ihn nun als Spritzbeutel verwenden kann. Den leicht flüssigen Teig damit in die Förmchen füllen (nur zwei Drittel voll) und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 10-12 Minuten backen.

Punsch-Gugel

  • 2 Eier
  • 130 g zimmerwarme Butter
  • 4 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 TL Rum
  • 1 kleine Rote Bete Kugel aus dem Glas, plus 1 EL Saft aus dem Glas
  • 1 EL Rotwein
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 4 gehäufte EL Mehl

Alle Zutaten bis auf das Mehl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab sorgfältig zerkleinern und verrühren. Der Teig wird ein wenig grieselig, das verändert das Geschmackserlebnis allerdings nicht. Das Mehl zum Schluss unterrühren und nochmals pürieren, bis eine fast glatte Masse entstanden ist. Den leicht flüssigen Teig in einen Gefrierbeutel geben, eine untere Ecke davon abschneiden, damit man ihn nun als Spritzbeutel verwenden kann. Den leicht flüssigen Teig in die Förmchen füllen (nur zwei Drittel voll) und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 10-12 Minuten backen.

[quote_box_center]Ihr könnt natürlich auch zwei Teigsorten übereinander schichten. Sieht besonders hübsch aus![/quote_box_center]

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Birnen-Ingwer Chutney

Birne Rosmarin Chutney

Die Inder wissen, was gut ist. Zumindest wenn es um das Thema Chutney geht. In der indischen Küche werden die süß-sauren Soßen zu beinahe jedem Gericht gereicht.

Ich finde, auch wir sollten viel mehr von den würzigen Marmeladen essen. Und kochen. Deswegen habe ich gestern ein Birnen-Ingwer-Chutney gemacht.
PS: Ins schicke Ikea-Glas gefüllt, eignet es sich super als (Weihnachts-)Geschenk.

Für etwa 500 ml Chutney

  • 4 große, reife Birnen
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 4 EL Zucker
  • 2 Daumen-große Stücke Ingwer
  • 3 Zweige Rosmarin
  • ½ TL Zimt
  • 4-5 EL Apfelessig
  • ½ Bio-Zitrone

Zuerst die Zwiebeln fein würfeln. Anschließend die Birnen schälen, entkernen und auch in kleine Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben.
Birnen mit Zwiebeln, Zucker, Ingwer, Rosmarin, Zimt, einem EL Zitronensaft, etwas Zitronen-Abrieb und 4 Esslöffeln Essig in einen Topf geben.
Etwa 40 Minuten lang köcheln lassen. (Oder bis die Birnen schön weich sind.)
Anschließend eventuell nochmal mit einem Schuss Essig abschmecken.
Dann das Chutney sofort randvoll in vorbereitete Gläser füllen, verschließen, umdrehen und etwa 5 Min. auf dem Deckel stehen lassen.