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Weihnachten Gans oder ganz anders?

Glasierte Entenbrust mit Rotkohl-Glasnudelsalat

Was gibt es bei Euch an Heiligabend und den Feiertagen? Gans, Ente, Pute?

Mein Problem mit den Geflügelbraten: In den letzten Wochen gab es bei allen Weihnachtsfeiern und Restaurantbesuchen immer wieder Ente oder Gans mit Rotkohl, Kartoffeln, Klößen… Jeder will schließlich nur das beste und saisonalste auftischen. Das Fleisch und die Soße sind immer köstlich. Und nach jedem dieser Festmahle denke ich „Oh man war das lecker. Jetzt muss ich schlafen!“

Damit das an meinem richtigen Weihnachtsfest nicht auch so sein wird, habe ich mir ein leichtes und frisches Festtagsgericht ausgedacht. Die typischen Zutaten wie Ente und Rotkohl sind dabei. Aber alles ist eben ein bisschen anders zubereitet…

Die wunderschönen Bilder sind diesmal zwar in meiner Küche entstanden, wurden aber von meiner lieben Freundin Stefanie Herbst gemacht!

Glasierte Entenbrust auf Rotkohl-Glasnudelsalat

Glasierte Entenbrust mit Rotkohl-Glasnudelsalat

Zutaten für 4 Personen

Für das Fleisch:

  • 4 Barbarie-Entenbrüste (weiblich)
  • Salz
  • 1 EL ger. Sesamöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Sojasauce
  • 150 ml Enten- oder Geflügelfond
  • 2 EL Honig
  • 1 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 1 Bio-Orange

Für den Salat:

  • 3 Handvoll geschnittener Rotkohl
  • 6 EL Fischsauce
  • 2 EL Zucker
  • 2 Limetten
  • 300 ml Wasser
  • 1 TL ger. Sesamöl
  • 1 EL neutrales Pflanzenöl
  • 2 daumengroße Stücke frischer Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 frische rote Chilischote
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Karotte
  • 4 Zweige Minze
  • 1 kleines Bund Koriandergrün
  • ½ Mango
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Glasnudeln
  • 100 g geröstete, gesalzene Erdnüsse

Ente

Den Backofen auf 100 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Entenbrüste auf der Fleischseite von Silberhäuten befreien, die Haut rautenförmig einschneiden, von beiden Seiten salzen und pfeffern.

Die Brüste im Sesamöl mit einer angedrückten Knoblauchzehe auf der Hautseite 6 Minuten lang knusprig anbraten, dann für 1 Min. auf der anderen Seiten braten. Im Ofen auf einem Teller ca. 25 Min. garen.

In der Zwischenzeit das Fett abgießen, den Bratensatz mit Sojasauce und Fond ablöschen, Honig, Sternanis und Zimt dazu geben und alles sämig einköcheln lassen. Mit dem Abrieb der Orange würzen. Die Entenbrüste nach dem Garen in Scheiben schneiden und kurz in der Glasur wenden.

Salat

Für das Dressing Fischsauce mit Zucker, Saft der Limetten, Sesamöl, Öl und Wasser in einen Topf geben. Den Ingwer und den Knoblauch schälen, fein reiben und dazu geben. Die Chilischote entkernen und in sehr feine Würfel schneiden, zum Dressing geben. Mit je 1 Prise Salz und Pfeffer abschmecken und aufkochen.

Die Kohlstreifen in eine Schüssel geben, leicht salzen und mit den Händen kräftig kneten. Die Minze und den Koriander hacken, Mango würfeln und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.

Glasnudeln in kochendem Wasser 3 Minuten kochen, abgießen und mit der Schere grob zerschneiden. Alle Zutaten in einer großen Schale zusammen mit dem Dressing vermengen.

Erdnüsse hacken. Den Salat in tiefen Tellern geben und mit Ente und Erdnüssen bestreut servieren.

Rotkohl-Glasnudelsalat

Glasierte Entenbrust mit Rotkohl-Glasnudelsalat

 

Glasierte Entenbrust mit Rotkohl-Glasnudelsalat

 

 

 

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PIMP YOUR Food auf sixx

Sixx-Quickie

Juchuuu! Ab heute, Montag 8. Dezember zeige ich Euch fünf Tage lang, wie man Schnitzel, Kohlroulade und Co. pimpen kann.

In den Sixx-Quickies (täglich 11.55 Uhr) habe aus Omas Klassikern neue Lieblingsrezepte gemacht! Die Kohlrouladen zum Beispiel habe ich Thai-Style zubereitet, das Schnitzel feurig gewürzt und das Hühnerfrikassee zum cremigen Risotto gerührt.

Das Verrückteste daran: Alles wurde in meiner eigenen Küche gedreht. Und das ist nicht nur ziemlich aufregend, sondern auch ziemlich praktisch: Ich musste quasi nur aufstehen, duschen und meinem Team einen Kaffee kochen. Den Rest hat Sixx für mich erledigt. Sogar geschminkt wurde ich von meiner fabelhaften Visagistin Barbara…

Sixx-Quickie

Aber nun zück zum Essen: Das war nämlich ziemlich lecker! Ich kann Euch nur raten, die gepimpten Rezepte einmal auszuprobieren. 🙂

Hier bekommt Ihr schon einmal das erste Rezept von mir:

Cajun-Schnitzel mit Limetten-Chili-Maiskolben und Guacamole

Cajun-Schnitzel

Cajun-Schnitzel

  • 4 Schweinerückensteaks
  • 1 TL Thymian, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 EL Paprikapulver
  • ½ TL Cayennepfeffer
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Salz
  • 80 g Mehl
  • 1 Ei
  • 200 g Semmelbrösel (kein fertiges Paniermehl, bitte)
  • 150 bis 200 g Butterschmalz

Limetten-Chili-Maiskolben

  • 2 Maiskolben
  • ½ rote, nicht allzu scharfe Chilischote
  • 50 g Butter, Zimmertemperatur
  • Abrieb einer Limette (plus 1 als Deko)

Guacamole

  • 1 reife Avocado
  • ½ rote, nicht allzu scharfe Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Saft einer halben Limette

Die Maiskolben schälen und in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser ca. 25 Minuten lang weich kochen. Anschließend abgießen. (Alternativ könnt Ihr auch vorgekochte Maiskolben kaufen)

Die Chilischote entkernen und fein würfeln. Die weiche Butter mit dem Abrieb der Limette, der Hälfte der Chiliwürfel sowie einem halben TL Salz vermengen. Beiseite stellen.

Für die Guacamole die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen. Dieses anschließend mit Salz, Pfeffer und dem Saft der halben Limette würzen und mit einer Gabel zu einem stückigen Brei zerdrücken. Eine Knoblauchzehe schälen, fein hacken und zusammen mit den restlichen Chiliwürfeln unter die Avocadocreme mischen. Bis zum Servieren kalt stellen.

Nun das Paprikapulver, Knoblauchpulver, Thymian, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und einen TL Salz zu einer Gewürzmischung vermengen.

Die Schnitzelchen einzeln auf die Arbeitsplatte legen, mit einem Stück Frischhaltefolie bedecken und mit einer kleinen Pfanne platt klopfen.

Die Schnitzel anschließend großzügig mit der Gewürzmischung bestreuen. Aus Mehl, zwei verquirlten Eiern und Semmelbrösel eine Panierstraße aufstellen. Die Schnitzel nacheinander in Mehl, Ei und Semmelbröseln wenden.

Butterschmalz ca. ½ Zentimeter hoch in einer Pfanne erhitzen und die Schnitzel darin knusprig braun ausbacken. Die Pfanne dabei ständig rütteln, damit die Panade schön locker wird.

Währen dessen die Limettenbutter in einer weiteren Pfanne zerlassen und die Maiskolben darin ca. 5 Minuten lang wenden. Dabei aufpassen, dass die Butter nicht zu braun wird.

Die fertigen Schnitzel auf einem Stück Küchenkrepp abtropfen lassen und am besten sofort zusammen mit der Guacamole und den heißen Maiskolben servieren. Wer mag, kann als Dekoration noch Limettenschnitze anlegen.

Sixx_1

Sixx-Team

Vielen Dank an das tolle Team von sixx!

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Wo gibt es den perfekten Burger?

Burger mit Blauschimmelkäse

Ich schätze, in jedem Freundeskreis wird mindestens einmal im Monat darüber diskutiert, wo es nun die besten Burger der Stadt gibt.

In Berlin kämpfen aktuell The Bird und Berlin Burger International um den Ruf, den leckersten Burger der Stadt zu servieren.

Für alle, die noch nicht da waren: The Bird liefert riesige Portionen mit ganz viel Fleisch und ganz wenig Brötchen. BBI setzt auf interessante Beläge wie etwa Süßkartoffelchips und Avocado, dazwischen kommen viele bunte Salatblätter. Rotzige Bedienungen gibt in bei beiden Burgerläden gratis dazu.

Mir schmeckt es in beiden Locations gut. Aber am leckersten ist der Burger zu Hause.

Denn in meiner Küche kann ich ganz allein entscheiden, wie das Fleisch (nämlich zartrosa) und das Brötchen (saftig und etwas knusprig) sein sollen. Und ich kann drauf machen was und wie viel ich will.

Zum Beispiel  Blauschimmelkäse, gebratenen Speck und geschmorte Zwiebeln. Dazu gibt es bei mir immer selbstgebackene Brötchen und ne selbst gemachte Sauce.

Nur wie man einen saftigen Burger elegant verspeist, das habe ich noch nicht gelernt….

Blue Cheese Burger mit selbstgebackenem Brötchen

Selbstgemachter Burger

Zutaten für 4 Burger

Für die Brötchen:

  • 175 g Mehl
  • 10 g frische Hefe
  • 40 ml lauwarme Vollmilch
  • 1 TL Zucker
  • 20 g Butter
  • 1 Ei
  • Salz
  • 1 Eiweiß

Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hineindrücken. Hefe zerbröckeln und lauwarme Milch und Zucker dazugeben. Mit einer Gabel zu einem Vorteig verrühren und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 10 Minuten gehen lassen. Butter schmelzen. Vorteig mit restlichem Mehl, Butter, Ei und Salz zu einem Teig verkneten und abgedeckt weitere ca. 15 Minuten gehen lassen. Teig zu 4 runden Fladen ausrollen. Brötchen auf ein Backblech geben, mit etwas Wasser bestreichen und kurz ruhen lassen.

Ofen auf 180° C vorheizen. Brötchen mit 1 Eiweiß bestreichen und im Ofen ca. 15 Minuten backen. Brötchen in eine Auflaufform geben mit Frischhaltefolie ab- decken und auskühlen lassen. Das macht sie so schon saftig.

Selbstgemachte Burger-Soße

Für die Burgersauce:
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  • 1 kleine Zwiebel
  • 5 Cornichons
  • 1/2 Bund Koriander
  • 4 EL Mayo oder Creme Fraiche
  • 1/2 Limette
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Die Zwiebel und die Mini-Gurken fein würfeln, den Koriander hacken und alles mit der Mayo, dem Saft und dem Abrieb einer halben Limette sowie Salz und Pfeffer vermengen
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Für den Belag:
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  • 600 g recht mageres Rinderhack, am besten frisch durchgedreht
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Honig
  • 4 bis 8 Scheiben Bacon
  • 200 g Stilton oder Gorgonzola
  • 1 EL Öl, z.B. Olivenöl
Das Hackfleisch mit ausreichend Salz und Pfeffer verkneten, anschließend 4 Pattys daraus formen. Das geht am besten auf Klarsichtfolie.
Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Anschließend die Butter in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin knusprig karamellisieren lassen. Dann noch den Honig und etwas Salz und Pfeffer dazu geben.
Hack
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Den Speck in einer Pfanne ohne Öl knusprig auslassen.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Pattys darin knusprig braun anbraten. Sie sollten in der Mitte aber noch rosa sein. Kurz vor Ende der Garzeit den Stilton noch in der Pfanne auf das Fleisch bröckeln, damit er leicht zerlaufen kann.
Den Burger dann folgendermaßen belegen:
Etwas Sauce auf das Brötchen geben, das Fleisch auflegen und mit gebratenen Zwiebeln. Speck, der zweiten Brötchenhälfte und eventuell noch einem Kleis Sauce belegen.
Berlin Kocht Burger
Burger-Verkostung
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Ich halte den Sommer mit Roastbeef und Brotsalat fest.

Tomatenbrotsalat mit Roastbeef

Ich sitze auf dem Balkon, sehe wie die Sonne schon um 19 Uhr beginnt unter zu gehen. Der Baum rechts neben mir hat die ersten orangefarbenen Blätter…

Oh man Feli, jetzt bloß nicht sentimental werden. Der Sommer kommt ja schon nächstes Jahr zurück. Aber ich kann nicht anders. Gerade jetzt, wo es noch einmal so schön sonnig war, soll es gefälligst auch so bleiben. Bitte…

Ich liebe die heißeste Zeit des Jahres. Ich liebe es, stundenlang draußen im Café zu sitzen, in der Sonne zu frühstücken, in der Abendsonne zu picknicken.

Ich mag die leichte, frische Küche des Sommers mit all ihren Aromen, den süßen Beeren und erfrischenden Zitrusfrüchten.

Damit wir uns den Sommer zumindest in der Küche erhalten können, habe ich Euch hier noch einmal eines meiner liebsten Rezepte der letzten Monate aufgeschrieben. Mit diesem rosa gegarten Roastbeef verbinde ich einen wunderbaren Hochzeits-BBQ, tolle Abende auf dem Balkon mit witzigen Gesprächen bis tief in die Nacht und einen Mini-Junggesellinnenabschied.

Vielleicht habt Ihr ja Lust, das Roastbeef oder den Brotsalat nachzumachen. Eventuell veranstaltet Euer Kumpel oder der Nachbar ja noch einmal einen Grillabend. Dann könnt das Essen hervorragend als Geschenk mitbringen. (So mache ich das nämlich auch manchmal…)

Und da gemeinsames Essen ohnehin viel mehr Spaß macht, habe ich Euch das Rezept gleich für 6 bis 8 Personen aufgeschrieben.

Roastbeef mit rustikalem Brotsalat

Tomatenbrotsalat-mit-Roastbeef-2

Für das Roastbeef:

  • 2,5 kg Roastbeef am Stück
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 2 Knoblauchzehen, angedrückt
  • 5 Zweige Rosmarin
  • 50 g Butter
  • Fleur de Sel
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung: Den Backofen auf 80 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen. Das Roastbeef von Sehnen befreien. Dann das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Knoblauchzehen, den Rosmarin und das Roastbeef hineinlegen. Bei starker Hitze rundherum braun anbraten. Anschließend zusammen mit den Aromaten auf ein Backblech geben und ca. 3 Stunden lang im Ofen zartrosa garen. Nach Ende der Garzeit (zur Sicherheit ein Fleischthermometer verwenden) das Fleisch nochmals in einer Pfanne in heißer Butter wenden, heraus nehmen und weitere fünf Minuten ruhen lassen. Zum Servieren in feine Scheiben schneiden und mit Fleur de Sel und Pfeffer bestreuen.

Tomatenbrotsalat

Für den Salat:

  • 1/2 Laib Graubrot
  • 1 kg verschiedene Tomaten (rote, gelbe)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen, Salz
  • 150 g Parmesan am Stück
  • 18 EL Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer
  • frisch gemahlen
  • 5 bis 6 EL dunkler Balsamico
  • 1 TL Zucker
  • 4 EL Kapern
  • 2 Handvoll frische Basilikumblätter

Zubereitung: Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Das Graubrot in Scheiben schneiden und diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.

2 Knoblauchzehen schälen, hacken und auf den Brotscheiben verteilen. 8 EL Olivenöl über die Brotscheiben träufeln und im vorgeheizten Backofen ca. 15–20 Minuten rösten, bis sie schön kross sind. Dabei die Brotscheiben zwischendurch einmal durchmischen. Das Brot aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Parmesan auf einer großen Reibe grob raspeln.

In einer großen Schüssel den Essig, den Zucker, Salz, frischen Pfeffer und 10 Esslöffel Olivenöl verrühren. Die roten Zwiebeln und die restliche Knoblauchzehe schälen, beides fein würfeln und mit in die Schüssel geben. Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls dazu geben.

Dann das geröstete Brot unter die Tomaten heben. Die Kapern leicht andrücken und das Basilikum grob hacken, beides darunter mischen. Alles durchmengen und den Parmesan dazugeben. Den Salat kräftig mit Salz, Pfeffer und eventuell noch etwas mehr Essig abschmecken.

Tomatenbrotsalat close

Ich finde, der Brotsalat schmeckt am besten, wenn er etwa 15 Minuten durchgezogen ist.

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Draußen kochen: Steaks vom Grill mit „danach“-Marinade

Steak_danach_Marinade

Ich sag’s ja immer: Kochen kann man überall. Zum Beispiel auch an der Wasserskianlage am Bernsteinsee bei Berlin. Dort habe ich mich zwar (noch) nicht aufs Wasser – aber dafür an den Grill getraut.

Zwischen Boards und Surferboys habe ich die „danach“-Marinade erfunden. Eine Kräuterpaste die eben nicht vor sondern nach dem Grillen auf das Fleisch kommt.

Viele von Euch kennen das bestimmt: Die Soße in der das Grillfleisch eingelegt ist, riecht häufig verführerisch… Man muss sich zusammen reißen, nicht einmal kurz das Brot oder den Finger hineinzustecken. Meine Mutter hat mir aber schon früh beigebracht, dass man das vor allem bei gekauften Fleisch lieber sein lassen sollte.

Wenn das Fleisch dann gegrillt ist, ist die Marinade entweder in die Kohle getropft oder verbrannt. Also warum das Fleisch nicht einmal nach dem Grillen marinieren? So bleibt die Kräuterschicht wunderbar frisch und das Brot darf man dann hinein ditschen, so oft man will.

Dazu gab es für die Sportler an der Sport-Anlage einen bunten und gesunden Nudelsalat. So einen frischen mit Essig und Öl und keinen pampigen mit Majo und Dosenerbsen wie man ihn von der Tennisverein-Jubiliäumsfeier kennt. 🙂

Hier geht es zum Rezept und zum passenden Video:

Beef-Steak mit „danach“- Marinade

Zutaten für vier Personen:

  • 4 Steaks a ca. 150 g (z.B. Rump- oder Hüftsteaks)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 60 g Manchego-Käse
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Estragon
  • 50 g Pinienkerne, geröstet
  • 1 TL Zitronensaft, frisch gepresst
Die Steaks dünn mit Olivenöl bestreichen, anschließend salzen und pfeffern und bis zum Grillen beiseite stellen.
Für die Marinade den Manchego fein hacken. Dann den Estragon und die Pinienkerne ebenfalls fein hacken und mit zum Käse geben. Nun noch den Knoblauch auf einem Brett fein zerreiben und ebenfalls untermischen. Die Kräuter-Mischung mit 5 bis 6 Esslöffeln Olivenöl und etwas Zitronensaft vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Steak-Marinade
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Nun den Grill sehr heiß werden lassen und die Steaks je nach dicke 4 bis 6 Minuten pro Seite grillen. Anschließend auf einen Teller geben und am besten noch fünf Minuten lang in Alufolie gewickelt ruhen lassen. DANACH die Marinade auf die Steaks geben und servieren. 😉
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Steak mit Marinade#

Lauwarmer Nudelsalat mit Grillgemüse

Zutaten für vier Personen:

  • 300 g Farfalle
  • Salz
  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 3 Zweige Rosmarin
  • Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer
  • 150 g Cherrytomaten
  • 165 g Artischockenherzen
  • 100 g schwarze Oliven ohne Kern
  • 1/2 Topf Basilikum
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Honig
  • 4 EL heller Balsamico
  • 1 TL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 50 g Pinienkerne, geröstet

Nudelsalat

300 g Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser „al dente“ garen.

Die Aubergine und die Zucchini in Scheiben schneiden. Die Paprika entkernen und in große Stücke schneiden.

Gemüse mit 3 EL Olivenöl, Rosmarin, Salz, Pfeffer und einer angedrückten Knoblauchzehe in einer Schüssel vermengen. Das Gemüse anschließend auf dem Grill goldbraun rösten. Danach in grobe Würfel schneiden.

Nun die Tomaten halbieren, die Artischockenherzen in Stücke und die Oliven in Scheiben schneiden. Das Basilikum grob hacken.

Für das Dressing den Senf und den Honig mit Essig, 6 EL Öl und 4 EL Wasser in einer großen Schüssel verrühren und mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Alle Zutaten zusammen mit den Pinienkernen und den Nudeln in die Dressing-Schüssel geben und vermischen. Eventuell nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Berlin kocht: Wasserskianlage Velten

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WM-Lachs mit Caipi-Marinade

Im Supermarkt gibt es schwarz-rot-goldene 1-Euro Artikel, Männer ziehen Fahnen über ihre Autospiegel, Mädels tragen Glitzer-Flaggen im Gesicht. Ich nähere mich der WM in Brasilien lieber von der kulinarischen Seite.

Anders gesagt, weil in meinem Leben alles etwas mit Essen zu tun, ist auch das Thema Fußball für mich ein leckeres. Zum Beispiel dann, wenn ich die Länderspiele oder den Austragungsort als Anregung für meine Gerichte nutze.

(Außerdem muss zum Bier ja auch etwas gegessen werden. Und falls mich das ein oder andere Spiel dann doch nicht so brennend interessiert, habe ich immer noch eine Ausrede, um für eine längere Zeit in der Küche zu verschwinden…)

Aber nun zurück zum Gericht.

Bei mir gibt es heute pünktlich zum ersten Deutschlandspiel ein von der WM inspiriertes BBQ-Gericht, das prima mit den Händen gegessen werden kann. (So braucht man keine Angst zu haben, dass der Teller vom Schoß rutscht, wenn man plötzlich vor Torfreude in die Höhe springen muss)

Ich habe mich dabei vom Gastgeberland Brasilien inspirieren lassen. Und zwar so: Den Lachs habe ich in einer Caipirinha-Marinade gewendet, außerdem sind die fertig gefüllten Brote schön scharf, schmecken ein bisschen exotisch und Ananas ist auch dabei.

Wer mag, kann den restlichen Schnaps und die übrigen Limetten aus dem Netz natürlich gerne mit reichlich crushed Eis zu echten Caipirinhas verarbeiten. Wohl bekomm’s!

WM-Lachs

Caipi“-Lachs mit Ananas 

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 Lachsfilets (à ca. 125 g, gerne mit Haut)
  • 4 Limetten
  • 2 bis 4 Rohrzuckerschnaps, z. B. Cacacha (Kann auch weg gelassen werden)
  • 1 rote Chilischote
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Öl
  • 3 EL brauner Rohrzucker
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 EL geröstete Kokoschips, geröstet
  • 1 Topf Koriander
  • 1 Topf glatte Petersilie
  • 1/2 reife Ananas
  • 4 Pitabrote

Für die Avocadocreme:

  • 2 Avocados
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Limette
  • 7 Kirschtomaten
  • Salz, Pfeffer
  • Cayennepfeffer

2 Limetten auspressen und die Schale abreiben. Die Chilischote entkernen und fein würfeln. Zwei Knoblauchzehehn schälen und fein hacken.

Für die Marinade 4 EL Limettensaft mit 2 bis 4 CL Rohrzuckerschnaps, 2 EL Rapsöl, 1/2 TL Limettenabrieb, 2 EL Zucker, Salz, der Hälfte der Chiliwürfel sowie der Hälfte des Knoblauchs verrühren.

Lachsfilets auf einen Teller legen und mit der Marinade begießen,15 Minuten lang ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Avocados halbieren, den Kern enttfernen und mit einer Gabel zerdrücken. Sofort den Saft der Limette dazugeben und vermischen. Den Knoblauch schälen und fein hacken, die Kirschtomaten vierteln und beides mit zur Avocodo geben. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Nun 1 Topf Koriander und 1 Topf glatte Petersilie und fein hacken. Mit den restlichen Chiliwürfeln, Knoblauch, 4 EL Rapsöl, 2 EL Limettensaft, 1 EL Zucker, Salz, frischem Pfeffer und den Kokoschips vermischen.

Lachs7

Dann die Ananas schälen, Strunk entfernen und in Scheiben schneiden. Diese Scheiben nochmals vierteln. Lachs in einer Grillschale oder auf einem Stück Alufolie ca. 4 bis 5 Minuten pro Seite grillen, dabei mit reichlich Marinade begießen. Er sollte in der Mitte unbedingt noch glasig und saftig sein. Die Ananas indes direkt auf dem Rost ca. 4 Minuten pro Seite grillen. Zum Schluss noch das Pitabrot pro Seite ca. 1 bis zwei Minuten auf dem Grill rösten.

Lachs auf dem Grill

Die fertigen Lachsfilets mit der Gabel leicht zerteilen, ggf die Haut entfernen und in ein aufgeschnittenes Pitabrot legen. Je 1 bis 2 Stücke gegrillte Ananas, zwei Esslöffel Guacamole und einen Esslöffel Kräutersauce darüber geben und am besten sofort reinbeißen.

Lachs mit Ananas und Limette

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Noch 15 Tage… dann ist die Spargelzeit schon wieder vorbei. Leider.

Spargel mit Parmaschinken

 

Im Schnitt verspeist jeder Deutsche 1,5 Kilo des weißen Gemüses im Jahr. Habt Ihr Euer Pensum 2014 schon ausgeschöpft? Nein? Dann in dieser Woche schnell noch ein paar Stangen beim Händler Eures Vertrauens kaufen und die letzten Tage ausnutzen. Schließlich dauert es dann wieder fast ein Jahr, bis man das edle Gemüse aus Deutschland kaufen kann.

Aber immer nur Spargel mit Schnitzel….?? Schnarch.

Für alle, die in den letzten Wochen oft genug die Klassiker-Kombi gegessen haben, habe ich noch eine neue und supersimple Zubereitungsart. Nämlich gratinierten Spargel mit Parmaschinken.

Den Spargel dafür habe ich beim Spargelhof in Klaistow übrigens quasi selbst gestochen und anschließend mit einer Profi-Schälerin um die Wette geschält. Ich war gar nicht mal sooo schlecht, aber die 20 bis 30 Kilo in der Stunde, die meine Konkurrenz Alicia im Schnitt schafft, konnte ich natürlich nicht erreichen… Falls Ihr Lust habt, es Euch anzusehen, die Bilder dazu gibt es im Video. Das Rezept natürlich auch.

Ach ja, und weil der Spargelhof Klaistow so ein richtiger Erlebnishof ist, durfte ich nach den Dreharbeiten noch auf die größte Hüpfburg, die ich je gesehen hab. Oh man, hat das FUN gemacht. (Auch wenn ich dort feststellen musste, dass meine Qualitäten doch eher in der Küche als auf der Hüpfburg liegen…)

Gratinierter Spargel mit Parmaschinken

 

 

Zutaten für 2 Personen
  • 10 Stangen weißer Spargel, bissfest gegart
  • 15 Scheiben Parmaschinken
  • 60 g Parmesan am Stück
  • 8 Kirschtomaten
  • 5 EL Sahne
  • 1/2 Bio Zitrone
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 gehäufter EL Semmelbrösel
  • 20 Schnittlauchhalme
Den Backofen auf 220 Grad Oberhitze vorheizen. Je zwei Spargelstangen mit ein bis zwei Scheiben Parmaschinken umwickeln. Die Spargel-Päckchen nebeneinander in eine Auflaufform legen.
Den Parmesan auf einer feinen Reibe reiben. Die Kirschtomaten vierteln und über sowie zwischen den Spargelstangen verteilen.
Die Sahne in einer kleinen Schüssel mit dem Saft und dem Abrieb der Zitrone sowie Salz und Pfeffer vermischen und über den Spargen schütten.
Nun noch den frisch geriebenen Parmesan und die Brösel darüber streuen uns alles im heißen Backofen ca. 10 bis 15 Minuten überbacken, bis der Käse schön braun ist.
Während der Spargel im Ofen ist, den Schnittlauch in feine Ringe schneiden und kurz vor dem Servieren über den gratinierten Spargel geben.
Berlin-kocht-Dreh-Spargelhof-klaistow

Berlin Kocht Dreh auf dem Spargelhof Klaistow

Hüpfhüpf

hüpf hüpf..

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Geschmorte Lammkeule schmeckt nicht nur an Ostern.

Lammkeule

Habt Ihr schon einen Plan für Ostern? Ich meine einen kulinarischen? Bei mir gab es früher zum Fest bei meiner Mama immer einen klassischen Lammbraten. Das hatte aber nichts mit dem Opferlamm oder einer anderen religiösen Tradition zu tun – sondern viel mehr mit einfach lecker.

Wie Ihr wisst, mag ich Traditionen, also möchte ich auch diese erhalten. Und damit am Festwochenende nichts schief geht, habe ich die Lammkeule für Euch und mich schon einmal Probe gekocht.

Fazit: empfehlenswert! Damit könnt ihr am Ostersonntag garantiert die ganze Familie samt Schwiegereltern beeindrucken. Und während die Keule sich im Ofen quasi von selbst kocht, bleibt währendessen auch noch genug Zeit zum Eiersuchen.

Lammkeule mit Auberginen und Ofenkartoffeln

Lammkeule

Zutaten für 4 Personen

Für die Lammkeule:

  • 1 Lammkeule (ca. 1,5 kg)
  • 2 TL Kräuter der Provence
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 bis 5 Knoblauchzehen (oder auch mehr, hihi)
  • 2 große Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 1 kleine Dose stückige Tomaten
  • 150 ml Lammfond (oder Brühe)
  • 100 ml Rotwein (muss aber auch nicht, wenn Kinder mit essen)
  • 2 Auberginen
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Bio-Zitrone

Für die Kartoffeln:

  • 800 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 Zweige Rosmarin
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Den Ofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Lammkeule mit einem scharfen Messer von groben Fettstücken befreien. Anschließend mit den Kräutern der Provence, Salz, Pfeffer und 2 EL Öl einreiben. Die Rosmarin Blätter abzupfen und ebenfalls auf das Fleisch geben. Dann kleine Schnitte in das Fleisch schneiden und die Knoblauchzehen darin „verstecken“.
Versteckter Knoblauch
Anschließend die Möhren und die Zwiebeln in Scheiben schneiden und zusammen mit der Lammkeule in eine feuerfeste Form geben. Die Tomaten um die Lammkeule rundherum verteilen, den Rotwein und den Fond angießen und das Ganze mit einem großen Bogen Alufolie luftdicht abdecken.
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Nun das abgedeckte Fleisch in den Ofen geben und abgedeckt ca. 2 Stunden schmoren lassen.
In der Zwischenzeit die Auberginen grob würfeln.
Nach Ablauf der zwei Stunden die Alufolie vom Fleisch entfernen und die Auberginen mit zum Lamm geben. Die Hitze auf 200 Grad erhöhen und die Lammkeule eine weitere Stunde garen, bis sie schön braun geworden ist. Die Keule zwischendurch zwei bis drei mal mit Hilfe eines Löffels mit dem Bratensud begießen und das Gemüse umrühren.
Achtung die Kartoffeln nicht vergessen!
Die Kartoffeln waschen und mit der Schale in Spalten schneiden. In einer Schüssel mit Olivenöl und den Gewürzen vermengen. Für 40 Minuten auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech mit im Lamm-Ofen backen. Eventuell zwischendurch einmal wenden.
Zurück zum Lamm… Nach Ende der Garzeit das Lamm aus dem Ofen nehmen und die Soße mit Zucker, einer Prise Zimt und nochmals Salz und Pfeffer abschmecken.
Kurz vor dem Servieren noch abgeriebene Zitronenschale darüberstreuen. Das Lamm zusammen mit mit den Kartoffeln und vielleicht einem Klecks Knoblauchjoghurt servieren.  Als Nachtisch eignen sich Schoko-Ostereier. Ich empfehle die mit Nougat 🙂
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Kartoffelecken
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Würzige Veggie-Schnitzel

Sellerie Schnitzel

Ihr wolltet mehr vegetarische Rezepte? Hier habt ihr eins!

Statt Schwein oder Kalb habe ich gestern Abend einfach mal Sellerie paniert. Es ist kein aufwendiges oder brandneues Rezept, aber trotzdem superlecker. Um den würzigen Geschmack vom Sellerie zu unterstützen, habe ich das Mehl mit Zimtpulver gewürzt.

 

Veggie-Schnitzel aus Sellerie

Zutaten für zwei Personen

  • 300 g Knollensellerie
  • 3 EL Mehl
  • 1 große Messerspitze Zimt
  • 1 Ei
  • 5 EL Semmelbrösel
  • Öl zum Ausbacken
  • Eventuell 1 EL Butter
  • ½ Zitrone

Den Sellerie mit einem Messer schälen und in etwa fünf Millimeter dicke Scheiben schneiden. Wer mag, kann dann noch hübsche Dreiecke daraus schneiden. (Wenn die Scheiben zu dick sind, schmecken die Schnitzel meiner Meinung nach zu sehr nach Sellerie.) Die Schnitzel großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.

Mehl auf einen flachen Teller geben, mit dem Zimt vermengen. Auf einem weiteren Teller das Ei mit Salz und Pfeffer verquirlen. Das Semmelmehl auf einem dritten Teller verteilen und die Schnitzel in der Reihenfolge Mehl, Ei, Brösel paniere

In einer großen Pfanne etwa 4 Millimeter hoch Öl erhitzen und die Schnitzel hineinlegen. Wenn die Schnitzel knusprig braun sind, können sie gewendet werden und die Butter mit in die Pfanne gegeben werden. Sobald der Sellerie rundherum goldbraun gebacken ist, herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die vegetarischen Schnitzel mit Zitronenspalten servieren. Dazu passt ein bunter Salat und Ziegenfrischkäse-Dip.

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Kartoffel-Curry mit Schuss

Kartoffelcurry mit Schuss

Currys mache ich oft. Sie schmecken immer irgendwie spitze und man kann damit viele Leute auf einmal an den Tisch holen. Als ich das letzte mal in der WG für ein paar Vegetarier ein Kartoffel-Curry gekocht hab, stand neben dem Herd eine übrig gebliebene Flasche brauner Rum. Und da ich mal wieder auf der Suche nach dem besonderen Geschmackserlebnis war, habe ich die Soße zum Schluss einfach mit einem ordentlichen Schuss Schnaps abgeschmeckt. Meinen Gästen hat es super geschmeckt und es wurde sofort beschlossen, bei der nächsten Party einen Schluck Rum für’s kommende Curry aufzuheben..

Kartoffel-Curry mit Datteln und braunem Rum

  • 1 Kg festkochende Kartoffeln
  • 3 EL Öl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Stangen Zitronengras
  • 2 TL Currypulver (scharf)
  • 2 Dosen (800 ml) ungesüßte Kokosmilch
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 300 g frische Champignons
  • 3 Zimtstangen (oder drei Messerspitzen gem. Zimt)
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • 4 EL Mandeln gehobelt
  • 1 Bio-Orange
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 2-4 cl brauner Rum
  • 1/2 TL Zucker
  • 12 Datteln

Curry mit Schuss

Zu erst die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser weich kochen. Inzwischen die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln und in einem Esslöffel Öl glasig dünsten. Das Zitronengras mit dem Messerrücken anschlagen, sodass die ätherischen Öle frei werden.

Curry mit Schuss

Die Zwiebeln und den Knoblauch mit dem Currypulver bestäuben und kurz mitrösten, anschließend mit der Kokosmilch ablöschen, das Zitronengras und die Zimtstangen dazugeben und leicht köcheln lassen. Den Ingwer schälen, fein reiben und mit in die Soße geben. Anschließend mit Salz, Pfeffer und dem Zucker kräftig würzen. Nun die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und die Mandeln in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten. Beides in einer Schüssel vermengen und Beiseite stellen. Die Kartoffeln pellen und in grob würfeln. Die Datteln in kleine Würfel schneiden. In großen Pfanne zwei Esslöffel Öl erhitzen und die Kartoffeln darin braten. Kurz bevor sie goldbraun sind, zu erst die Champignons und wenig später die dazugeben, kurz mitbraten, salzen und pfeffern. ¼  Teelöffel Abrieb sowie den Saft der Orange und der Zitrone mit zur Currysoße geben. Nun das Zitronengras entfernen und die Soße VORSICHTIG mit RUM abschmecken.

Zu letzt das Kartoffelgemüse zum Curry geben, alles noch einmal kurz aufkochen, erneut abschmecken und mit der Frühlingszwiebel-Mandelmischung bestreut servieren.