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English Muffins – Gelbe Curry-Brötchen aus der Pfanne

Gelbes_Brötchen_5-vorschau

Wenn es ums Kochen geht, schrecke ich vor nichts zurück. Keine Zubereitungsart, keine Zutat, kein Messer macht mir Angst. Beim Backen ist das anders. Beim Backen muss man sich genau an Rezepturen, Zeiten und Mengenangaben halten. Und da ich gern nach Gefühl arbeite, dies und das hinzufüge oder weglasse, schüchtert mich diese Präzision etwas ein. Manchmal hält es mich sogar davon ab, Back-Rezepte auszuprobieren.

Warum ich Euch das erzähle? Weil ich immer dachte, Brötchen selbst zu backen sei superschwierig. Gar unschaffbar. Aber dann habe ich verschiedene Rezepturen für English Muffins studiert und festgestellt, diese Art von Brötchen muss man nicht mal im Ofen backen. Eine Pfanne reicht völlig aus. Einfach, unkompliziert, lecker. Genau nach meinem Geschmack.

Noch ein Vorteil der Pfannen-Brötchen: Sie eignen sich hervorragend als Burgerbuns, da sie nicht so dick, dafür aber superfluffig und weich sind. Hier seht Ihr, wie hübsch sich mein Fisch-Burger mit Chorizomarmelade auf den gelben Hälften macht….

Skrei-Burger-auf-English-Muffin

Naja und ich wäre ja nicht Feli, wenn ich nicht doch noch etwas an der English-Muffin-Rezeptur gefeilt hätte… Meine Brötchen sind mit Kurkuma und Curry nicht nur hübsch anzusehen, sondern schmecken auch ganz besonders lecker und würzig!

English Muffin Medley

Gelbe Curry-Brötchen aus der Pfanne (English Muffins)

Zutaten für ca. 8 Stück

  • 200 g lauwarme Milch
  • 12 g frische Hefe
  • 20 g weiche Butter
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Kurkuma
  • 270 g Weizenmehl
  • Griess oder Maismehl zum Bestreuen
  • etwas Pflanzenöl

Die Milch lauwarm erhitzen und die Hefe darin auflösen.

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben. Mit den Quirlen des Handrührers auf mittlerer Stufe rühren, bis der Teig beginnt, sich von der Schüsselwand zu lösen.

Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und mit einem feuchten Küchentuch abdecken. 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen, bis er schön aufgegangen ist.

English Muffin

Ein großes Blech mit reichlich Grieß bestreuen. Teig auf der Arbeitsfläche in 6 bis 7 gleich große Teile teilen und mit eingeölten Händen zu erst Kugeln formen (Vorsicht, klebrig), auf das Grießblech geben und schön platt drücken. Nochmals abdecken und ca. 15 min ruhen lassen.

Zum Backen alle Teiglinge mit Grieß bestreuen und in einer großen antihaftbeschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 8 min. pro Seite backen. Wenn die Brötchen sehr dick geworden sind, anschließend noch 10 min. bei 180 Grad im Ofen (Ober-/Unterhitze) nachbacken.

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Pastel de Nata: meine Crème brûlée „to go“

Jeder der schon einmal in Portugal war, kennt und liebt sie. Pastéis de Nata.

Für alle, die sie nicht kennen: Das sind kleine knusprige Blätterteigtörtchen mit einer karamellisierten Puddingfüllung. Quasi eine Crème brûlée „to go“. Klingt köstlich? Ist es!

Meine Freundin und Lieblings-Nachbarin Lisa war über Silvester in Lissabon und spricht seit dem von nichts anderem mehr, backt auch nichts anderes mehr. Ich selbst war vor zwei Jahren in Portugal und habe jeden Tag mindestens eins dieser wunderbaren Törtchen gegessen. Jetzt wollt ich unbedingt ausprobieren, ob ich die Pastéis de Nata (wie sie im Plural heißen) genauso wunderbar cremig und doch knusprig hinbekomme, wie sie damals in der berühmten Manufaktur in Belém, einem Stadtteil von Lissabon, waren.


Nach unzähligen Artikeln die ich im Internet zum Törtchen-Thema gelesen hatte, bastelte ich mir wie immer mein eigenes Rezept zusammen. Mein Kumpel Felix beklagte nämlich, dass seine Füllung nach dem Backen sehr grieselig geworden sei. Das sollte bei mir nicht passieren! Lösung: Die Füllung muss schon vor dem Ofen andicken. Ich gebe zu, ganz einfach ist die perfekte Zubereitung nicht und wenn man es ganz knusprig haben will, sollte man über die Anschaffung eines Bunsenbrenners nachdenken (gibt es günstig z. B. bei Tchibo). Mit dem kann man die fertigen Pastéis nämlich nachher ganz hervorragend karamellisieren.

Aber die Mühe lohnt sich! Denn wenn man erst einmal in das Karamell-Törtchen gebissen hat, vergisst man sowieso alles um sich herum…

Pastel de Nata

 Rezept für ca. 12 Törtchen:

  • 500 g Blättereig gefr. oder gekühlt
  • 6 Eigelb
  • 1 EL Butter zum Einfetten
  • Zucker zum Bestreuen
  • 1 gehäufter EL Speisestärke
  • 120 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Zimtstange
  • 1 El brauner Zucker
  • 1 Bunsenbrenner

Zubereitung:

Blätterteig ggf. auftauen lassen oder aus dem Kühlschrank nehmen und kurz ruhen lassen. Dann die Teigplatten so weit ausrollen, dass sie ihre Größe  um 1/3 vergrößert haben.  Aus dem Teig 10 Kreise  a ca. 10 cm Durchmesser ausstechen. (z. B. mit einem Glas) ausstechen. Den restlichen Teig kurz zusammenknoten, nochmals ausrollen und weitere 2 Kreise ausstechen. 1 Muffinblech oder 12 kleine Förmchen gut einbuttern und mit Zucker ausstreuen. Mulden mit den Teigkreisen auslegen, andrücken, einen kleinen Rand hochziehen und kalt stellen.

Eigelbe mit der Speisestärke in einem Topf verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Milch und die Sahne langsam einrühren, den Zucker dazu geben. Nun Die Vanilleschote auskratzen und samt Mark, Zimtstange und einer Prise Salz in die Milchmischung geben. Nun die Masse bei mittlerer Hitze langsam erhitzen. Dabei am Anfang seltener und am Ende ständig rühren, bis die Masse beginnt einzudicken. Hier ist ein Bisschen Geduld nötig. Erst passiert gar nichts und dann wird es ganz schnell dick. Dann sofort vom Herd nehmen, in einen Messbecher füllen, die Vanilleschote und Zimtstange entfernen, mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Wenn der Backofen heiß ist, kann die Puddingmasse in die Teigmulden gefüllt werden. Im Backofen ca. 10 bis 14 Minuten backen. Die Backzeit variiert je nach Backofen stark. Deswegen bleibt lieber dabei und schaut, dass die Törtchen nicht zu hell und nicht zu dunkel sind, wenn Ihr sie raus nehmt.

Die Törtchen nach dem Abkühlen aus der Form lösen, mit je einer große Prise braunem Zucker bestreuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren.


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Frühstückstrend: Eggs Benedict

Eggs Benedict

In den 70ern schickte es sich, einen Krabben-Cocktail zu bestellen, in den 80gern war man mit einem Mettigel ganz weit vorne, einige Jahre später zog dann Tomate-Mozarella in die deutsche Buffet-Küche ein.

Heute findet man in Sternelokalen essbare Blüten und verrückte Kressesorten, an Imbissbuden gibt es famose Burger und in Frühstückstcafés werden Eggs Benedict serviert. Zumindest hier in Berlin, wo sich sich das einst traditionelle Hotelgericht rasant verbreitet. (Auch bei meinem letzten Leipzig-Besuch habe ich es im hippen Café Cantona auf der Karte entdeckt.)

1894 waren Eggs Benedict schon einmal ein großer Trend, nachdem sie im New Yorker Waldorf-Astoria zur Bekämpfung des Katers eines Herrn Benedict kreiert wurden. Was ich mir gut vorstellen kann, denn die Kombination aus pochiertem Ei, Sauce Hollandaise und knusprigen Brot dürfte bei so ziemlich jedem die Lebensgeister wieder erwecken. Traditionell werden die im Wasserbad gegarten Eier auf einen English Muffin gelegt (bei uns als Toasties bekannt und in jedem Supermarkt erhältlich) und dann unter Löffelweise Sauce versteckt. Beim Anschneiden vermischt sich das flüssige Eigelb dann mit der Hollandaise… Muss ich mehr sagen?!

Eggs Benedict

Wie bei Food-Trends so üblich, sind Instagram und Blogs voll mit Benedict-Eiern. Und nachdem ich neulich bei meiner Freundin und Bloggerin Cathrin Brandes dann auch einen Artikel mit dem Titel schöne männliche Eier über eben dieses Eigericht las, war mir klar: Mein nächstes Frühstück findet nicht ohne Eggs Benedict satt.

Ich habe meine Eggs-Benedict natürlich in gewohnter Feli-Manier ein wenig gepimpt. Und zwar mit Avocadocreme, Limette und Jalapenos. Das war schön scharf, frisch, würzig, knusprig und cremig. Das nächste Mal werde ich unter das Ei noch eine Scheibe knusprigen Speck legen….

Eggs Benedict

Zutaten für 4 Stück, Zubereitungszeit ca. 30 min.

Eggs Benedict mit Avocadocreme und Jalapenos

Für die Hollandaise:

  • 170 g Butter
  • 1/2 Limette
  • 1 rote Chili-Schote
  • 4 frische Bio-Eigelb
  • 1-2 EL heller Essig
  • 1 EL Einlegewasser von Jalapenos, alternativ Leitungswasser
  • Salz
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt (optional)
  • 1 Prise Zucker
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Butter auf dem Herd in einem kleinen Topf langsam schmelzen lassen, allerdings ohne dass sie braun wird. Für die Sauce das Eigelb, den Essig, und einen Esslöffel Jalapeno-Wasser, Salz und eine Prise Zucker in einer Metallschüssel mit einem Schneebesen verrühren. Die Schüssel auf den Herd in ein heißes Wasserbad stellen.

Die Eigelbmischung mit dem Schneebesen auf dem Wasserbad so lange schlagen, bis die Soße dicklich und schön cremig wird. Dabei ständig aufpassen, dass die Creme nicht zu heiß wird, da sie sonst gerinnt. Dann die flüssige (aber nicht mehr heiße) Butter im dünnem Strahl mit dem Schneebesen langsam unter die Eigelbmischung rühren, bis eine cremige Sauce entstanden ist.

Die Hollandaise mit Salz, dem Knoblauch, dem Abrieb der halben Limette, Zucker und Pfeffer abschmecken und bis zum Servieren warm halten.

Eggs Benedict

Für die Avocadocreme:

  • 1 reife Avocado
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Cayennepfeffer
  • ½ Limette
  • 1 kleine Knoblauchzehe

Für die Guacamole die Avocados halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen. Dieses anschließend mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und dem Saft der Limette würzen und mit einer Gabel zu einem stückigen Brei zerdrücken. Die Knoblauchzehe schälen, fein hacken und unter die Avocadocreme mischen.

Eggs Benedict

Ansonsten:

  • 4 frische Bio-Eier
  • 3 EL Essig
  • Salz
  • 2 Vollkorn-Toasties (English Muffins)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Jalapenos

Für die pochierten Eier einen großen Topf mit Wasser füllen und zum köcheln bringen. Essig zugeben. Eier vorsichtig in kleine Gläser aufschlagen. Das Wasser im Topf mit einem Löffel zum Strudel rühren und dann die Eier nacheinander vorsichtig in das köchelnde Wasser gleiten lassen und ca. 3 Minuten köcheln lassen. Der Dotter sollte in der Mitte noch weich sein. Eier mit einem Schöpflöffel herausheben und auf einen warmen Teller legen. Leicht salzen.

In der Zwischenzeit die Toasties halbieren mit etwas Butter bestreichen und am besten in einer Pfanne mit der Schnittflache nach unten anrösten. So bleiben sie außen weich und werden innen knusprig.

Fertige Toasties mit Avocadocreme bestreichen und jeweils ein pochiertes Ei aufsetzen. Die Hollandaise über die Eier geben und alles mit Jalapenos dekoriert sofort servieren.

 

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Weihnachten Gans oder ganz anders?

Glasierte Entenbrust mit Rotkohl-Glasnudelsalat

Was gibt es bei Euch an Heiligabend und den Feiertagen? Gans, Ente, Pute?

Mein Problem mit den Geflügelbraten: In den letzten Wochen gab es bei allen Weihnachtsfeiern und Restaurantbesuchen immer wieder Ente oder Gans mit Rotkohl, Kartoffeln, Klößen… Jeder will schließlich nur das beste und saisonalste auftischen. Das Fleisch und die Soße sind immer köstlich. Und nach jedem dieser Festmahle denke ich „Oh man war das lecker. Jetzt muss ich schlafen!“

Damit das an meinem richtigen Weihnachtsfest nicht auch so sein wird, habe ich mir ein leichtes und frisches Festtagsgericht ausgedacht. Die typischen Zutaten wie Ente und Rotkohl sind dabei. Aber alles ist eben ein bisschen anders zubereitet…

Die wunderschönen Bilder sind diesmal zwar in meiner Küche entstanden, wurden aber von meiner lieben Freundin Stefanie Herbst gemacht!

Glasierte Entenbrust auf Rotkohl-Glasnudelsalat

Glasierte Entenbrust mit Rotkohl-Glasnudelsalat

Zutaten für 4 Personen

Für das Fleisch:

  • 4 Barbarie-Entenbrüste (weiblich)
  • Salz
  • 1 EL ger. Sesamöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Sojasauce
  • 150 ml Enten- oder Geflügelfond
  • 2 EL Honig
  • 1 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 1 Bio-Orange

Für den Salat:

  • 3 Handvoll geschnittener Rotkohl
  • 6 EL Fischsauce
  • 2 EL Zucker
  • 2 Limetten
  • 300 ml Wasser
  • 1 TL ger. Sesamöl
  • 1 EL neutrales Pflanzenöl
  • 2 daumengroße Stücke frischer Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 frische rote Chilischote
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Karotte
  • 4 Zweige Minze
  • 1 kleines Bund Koriandergrün
  • ½ Mango
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Glasnudeln
  • 100 g geröstete, gesalzene Erdnüsse

Ente

Den Backofen auf 100 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Entenbrüste auf der Fleischseite von Silberhäuten befreien, die Haut rautenförmig einschneiden, von beiden Seiten salzen und pfeffern.

Die Brüste im Sesamöl mit einer angedrückten Knoblauchzehe auf der Hautseite 6 Minuten lang knusprig anbraten, dann für 1 Min. auf der anderen Seiten braten. Im Ofen auf einem Teller ca. 25 Min. garen.

In der Zwischenzeit das Fett abgießen, den Bratensatz mit Sojasauce und Fond ablöschen, Honig, Sternanis und Zimt dazu geben und alles sämig einköcheln lassen. Mit dem Abrieb der Orange würzen. Die Entenbrüste nach dem Garen in Scheiben schneiden und kurz in der Glasur wenden.

Salat

Für das Dressing Fischsauce mit Zucker, Saft der Limetten, Sesamöl, Öl und Wasser in einen Topf geben. Den Ingwer und den Knoblauch schälen, fein reiben und dazu geben. Die Chilischote entkernen und in sehr feine Würfel schneiden, zum Dressing geben. Mit je 1 Prise Salz und Pfeffer abschmecken und aufkochen.

Die Kohlstreifen in eine Schüssel geben, leicht salzen und mit den Händen kräftig kneten. Die Minze und den Koriander hacken, Mango würfeln und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.

Glasnudeln in kochendem Wasser 3 Minuten kochen, abgießen und mit der Schere grob zerschneiden. Alle Zutaten in einer großen Schale zusammen mit dem Dressing vermengen.

Erdnüsse hacken. Den Salat in tiefen Tellern geben und mit Ente und Erdnüssen bestreut servieren.

Rotkohl-Glasnudelsalat

Glasierte Entenbrust mit Rotkohl-Glasnudelsalat

 

Glasierte Entenbrust mit Rotkohl-Glasnudelsalat

 

 

 

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Apfelkuchen mit mmmmhhh… Karamellsoße.

Apfelkuchen

 Was macht für Euch einen perfekten Apfelkuchen aus? Ich mag es, wenn er oben knusprig und innen wunderbar saftig ist.

Zudem stehe ich darauf, wenn die Füllung angenehm würzig, sehr fruchtig und nicht zu süß ist. Richtig himmlisch wird es, wenn man das perfekte Stück Kuchen noch lauwarm mit Sahne und sündiger Karamellsoße begießt. Dann wird aus einem simplen Kuchen ganz schnell ein aufregendes Dessert…

Apfelkuchen mit Streuseln

Karamellsoße
In der aktuellen Berlin kocht Sendung war ich in der Berliner Bäckerinnung. Dort wo die Konditoren von morgen ihr Handwerk erlernen.

In der großen Backstube habe ich dann genau so einen Apfelkuchen gebacken, wie ich ihn gern hab. Dazu gab es eine aromatische Karamellsoße, die im übrigen auch zu Eis, aufs Brot oder pur ganz wunderbar schmeckt.

Wie man Kuchen und Soße herstellt und was ein Berliner Starbäcker ist, seht ihr im Video.

Ansonsten gibt es das ausführliche Rezept natürlich auch unten zum Nachbacken.

PS: Nicht nur Omas können Apfelkuchen backen…!

Zutaten für 1 Backblech

  • 160 ml Vollmilch
  • 225 g Butter
  • 140 g Zucker + 1 TL
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 500 g Mehl
  • Salz
  • 2 Eier
  • 15 Datteln, entsteint
  • 1/2 Zitrone
  • 6 Äpfel (Boskop)
  • 50 g Mandelstifte
  • 1 TL Zimt + 1 Prise
  • 2 – 4 cl Rum
  • 50 g Mandelmehl
  • 1 Vanilleschote
  • 200 ml Sahne

Die Milch in ein Topf erwärmen. Die Hefe dazu geben dazu geben und darin auflösen. 400 g Mehl mit 1 Prise Salz, 2 Eiern, 125 g Butter, 60 g Zucker und der Hefemilch zu einem geschmeidigen Teig verkneten und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Die Äpfel schälen, entkernen, in Spalten und anschließend in Scheibchen schneiden. Dann mit dem Saft der Zitrone beträufeln. Datteln in Würfel schneiden und zusammen mit den Mandelstiften zu den Äpfeln geben. Die Obstmischung mit 1 TL Zimt, Rum und dem Mark der halben Vanilleschote würzen und Beiseite stellen.
Nun den Hefeteig ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Weitere 10 Minuten abgedeckt gehen lassen. Den Ofen auf 180 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen.  (Umluft: 160° C)
Für die Streusel 100 g Butter leicht erwärmen und mit 80 g Zucker, 100 g Mehl, 50 g Mandelmehl, 1 Prise Salz und 1 großen Prise Zimt gut verkneten.
Die Äpfel auf dem Teig verteilen und mit den Streuseln bestreuen. Kuchen im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten backen und leicht auskühlen lassen.
200 ml Sahne mit dem restlichen Vanillemark und 1 TL Zucker steif schlagen.

Die Karamellsoße:

  • 230 g Zucker
  • 4 EL Wasser
  • 150 ml Sahne
  • 50 g Butter
  • 1 große Prise Salz
Den Zucker mit 4 EL Wasser in einem hohen Topf karamellisieren lassen. Wenn der Zucker goldbraun ist, den Topf vom Herd nehmen und die Sahne dazu schütten (vorsicht, es könnte spritzen).  Dann flöckchenweise die Butter einrühren. Die Karamellsauce ca. 8 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Anschließend mit 1 großen Prise Salz würzen und zum Auskühlen beiseitestellen.

 

Karamellsoße

Den streuseligen Apfelkuchen am besten noch lauwarm mit Sahne und gaaaaanz viel Karamellsoße servieren.

Apfelkuchen mit Karamellsoße

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Wo gibt es den perfekten Burger?

Burger mit Blauschimmelkäse

Ich schätze, in jedem Freundeskreis wird mindestens einmal im Monat darüber diskutiert, wo es nun die besten Burger der Stadt gibt.

In Berlin kämpfen aktuell The Bird und Berlin Burger International um den Ruf, den leckersten Burger der Stadt zu servieren.

Für alle, die noch nicht da waren: The Bird liefert riesige Portionen mit ganz viel Fleisch und ganz wenig Brötchen. BBI setzt auf interessante Beläge wie etwa Süßkartoffelchips und Avocado, dazwischen kommen viele bunte Salatblätter. Rotzige Bedienungen gibt in bei beiden Burgerläden gratis dazu.

Mir schmeckt es in beiden Locations gut. Aber am leckersten ist der Burger zu Hause.

Denn in meiner Küche kann ich ganz allein entscheiden, wie das Fleisch (nämlich zartrosa) und das Brötchen (saftig und etwas knusprig) sein sollen. Und ich kann drauf machen was und wie viel ich will.

Zum Beispiel  Blauschimmelkäse, gebratenen Speck und geschmorte Zwiebeln. Dazu gibt es bei mir immer selbstgebackene Brötchen und ne selbst gemachte Sauce.

Nur wie man einen saftigen Burger elegant verspeist, das habe ich noch nicht gelernt….

Blue Cheese Burger mit selbstgebackenem Brötchen

Selbstgemachter Burger

Zutaten für 4 Burger

Für die Brötchen:

  • 175 g Mehl
  • 10 g frische Hefe
  • 40 ml lauwarme Vollmilch
  • 1 TL Zucker
  • 20 g Butter
  • 1 Ei
  • Salz
  • 1 Eiweiß

Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hineindrücken. Hefe zerbröckeln und lauwarme Milch und Zucker dazugeben. Mit einer Gabel zu einem Vorteig verrühren und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 10 Minuten gehen lassen. Butter schmelzen. Vorteig mit restlichem Mehl, Butter, Ei und Salz zu einem Teig verkneten und abgedeckt weitere ca. 15 Minuten gehen lassen. Teig zu 4 runden Fladen ausrollen. Brötchen auf ein Backblech geben, mit etwas Wasser bestreichen und kurz ruhen lassen.

Ofen auf 180° C vorheizen. Brötchen mit 1 Eiweiß bestreichen und im Ofen ca. 15 Minuten backen. Brötchen in eine Auflaufform geben mit Frischhaltefolie ab- decken und auskühlen lassen. Das macht sie so schon saftig.

Selbstgemachte Burger-Soße

Für die Burgersauce:
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  • 1 kleine Zwiebel
  • 5 Cornichons
  • 1/2 Bund Koriander
  • 4 EL Mayo oder Creme Fraiche
  • 1/2 Limette
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Die Zwiebel und die Mini-Gurken fein würfeln, den Koriander hacken und alles mit der Mayo, dem Saft und dem Abrieb einer halben Limette sowie Salz und Pfeffer vermengen
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Für den Belag:
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  • 600 g recht mageres Rinderhack, am besten frisch durchgedreht
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Honig
  • 4 bis 8 Scheiben Bacon
  • 200 g Stilton oder Gorgonzola
  • 1 EL Öl, z.B. Olivenöl
Das Hackfleisch mit ausreichend Salz und Pfeffer verkneten, anschließend 4 Pattys daraus formen. Das geht am besten auf Klarsichtfolie.
Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Anschließend die Butter in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin knusprig karamellisieren lassen. Dann noch den Honig und etwas Salz und Pfeffer dazu geben.
Hack
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Den Speck in einer Pfanne ohne Öl knusprig auslassen.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Pattys darin knusprig braun anbraten. Sie sollten in der Mitte aber noch rosa sein. Kurz vor Ende der Garzeit den Stilton noch in der Pfanne auf das Fleisch bröckeln, damit er leicht zerlaufen kann.
Den Burger dann folgendermaßen belegen:
Etwas Sauce auf das Brötchen geben, das Fleisch auflegen und mit gebratenen Zwiebeln. Speck, der zweiten Brötchenhälfte und eventuell noch einem Kleis Sauce belegen.
Berlin Kocht Burger
Burger-Verkostung
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Meine Möhrensuppe im Quando-Heft.

Möhrensuppe mit Hackbällchen

Oh man, ist das schön!

Das Hannoveraner Stadtmagazin QUANDO hat mir in seiner aktuellen Ausgabe gleich eine ganze Doppelseite gewidmet. „Kochen aus Leidenschaft“ lautet die Überschrift. Und ich finde, sie ist verdammt passend. In dem Text geht es dann um meinen Werdegang, mein Buch und natürlich ist auch ein Rezept dabei.

Da ja aber nicht alle von Euch in Hannover wohnen, möchte ich den anderen das abgedruckte Rezept für aufregende Möhrensuppe natürlich auch gerne zeigen.

Warum ich sie aufregend finde? Weil diese Suppe alles beinhaltet, was mir bei einem guten Gericht wichtig ist.

Neben Karotten spielen Aromen eine wichtige Rolle. Dazu kommt die Fruchtigkeit einer reifen Mango, das Herzhafte von glasierten Hackbällchen, die Frische von Koriander und Limette sowie die Knusprigkeit von Erdnüssen. Das klingt kompliziert, ist es aber natürlich nicht. Im Gegenteil: Die Suppe ist in 30 Minuten fix und fertig zubereitet. Nur Einkaufen gehen müsst ihr natürlich noch. 🙂

Für alle die Lust haben, sie nach zu kochen: Hier das Rezept:

Möhrensuppe-mit-Hackbällchen-Quando

Thai-Möhrensuppe mit Mango und glasierten Hackbällchen

Suppe:

  • 800 g Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 1 Mango
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 2 EL Erdnuss- oder Sesamöl
  • 500 bis 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 bis 2 TL grüne Thaicurry-Paste
  • 1/2 Limette
  • 1 Prise Zucker
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Möhrensuppe-mit-Hackbällchen-Quando

Topping:

  • 4 grobe frische Bratwürste
  • 1 EL Erdnussöl
  • 1 TL Honig
  • Sojasauce
  • 1 kleiner Bund frischer Koriander
  • 100 g geröstete, gesalzene Erdnüsse

Zubereitung:

Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel, den Knoblauch sowie den Ingwer schälen und fein würfeln. Die Hälfte der Mango ebenfalls schälen und würfeln. Nun 2 EL Erdnussöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel sowie den Ingwer darin glasig andünsten. Die Möhren und die Mango dazugeben und mit Kokosmilch sowie 500 ml der Brühe ablöschen.

1 bis 2 TL Currypaste dazu geben, je nachdem wie scharf man es mag. Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 25 min. köcheln, bis die Möhren weich sind. Anschließend mit einem Schneidstab fein pürieren, bis die Suppe eine sämige Konsistenz hat. Eventuell nochmals Brühe hinzufügen. Zum Schluss mit dem Saft sowie dem Abrieb der halben Limette, einer Prise Zucker sowie Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Während die Suppe kocht, die Hackmasse in Portionen aus der Wurstpelle drücken und kleine Bällchen daraus formen. Diese in einer Pfanne in 1 EL Erdnussöl rundherum knusprig anbraten. Anschließend noch den Honig und einen Schuss Sojasauce dazugeben und die Bällchen darin glasieren, dann die Hitze abstellen. Den Koriander hacken, die restliche Mango schälen und würfeln. Die Erdnüsse grob hacken.

Zum Anrichten die Suppe in einen tiefen Teller geben und einige Hackbällchen in die Mitte geben. Mangowürfel, Koriander und Erdnüsse darüber streuen und sofort servieren. Wer mag, kann noch einige Tropfen Sojasauce zur Deko darüber geben.

Quando-Artikel-Kochen-mit-Leidenschaft

 

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Ich halte den Sommer mit Roastbeef und Brotsalat fest.

Tomatenbrotsalat mit Roastbeef

Ich sitze auf dem Balkon, sehe wie die Sonne schon um 19 Uhr beginnt unter zu gehen. Der Baum rechts neben mir hat die ersten orangefarbenen Blätter…

Oh man Feli, jetzt bloß nicht sentimental werden. Der Sommer kommt ja schon nächstes Jahr zurück. Aber ich kann nicht anders. Gerade jetzt, wo es noch einmal so schön sonnig war, soll es gefälligst auch so bleiben. Bitte…

Ich liebe die heißeste Zeit des Jahres. Ich liebe es, stundenlang draußen im Café zu sitzen, in der Sonne zu frühstücken, in der Abendsonne zu picknicken.

Ich mag die leichte, frische Küche des Sommers mit all ihren Aromen, den süßen Beeren und erfrischenden Zitrusfrüchten.

Damit wir uns den Sommer zumindest in der Küche erhalten können, habe ich Euch hier noch einmal eines meiner liebsten Rezepte der letzten Monate aufgeschrieben. Mit diesem rosa gegarten Roastbeef verbinde ich einen wunderbaren Hochzeits-BBQ, tolle Abende auf dem Balkon mit witzigen Gesprächen bis tief in die Nacht und einen Mini-Junggesellinnenabschied.

Vielleicht habt Ihr ja Lust, das Roastbeef oder den Brotsalat nachzumachen. Eventuell veranstaltet Euer Kumpel oder der Nachbar ja noch einmal einen Grillabend. Dann könnt das Essen hervorragend als Geschenk mitbringen. (So mache ich das nämlich auch manchmal…)

Und da gemeinsames Essen ohnehin viel mehr Spaß macht, habe ich Euch das Rezept gleich für 6 bis 8 Personen aufgeschrieben.

Roastbeef mit rustikalem Brotsalat

Tomatenbrotsalat-mit-Roastbeef-2

Für das Roastbeef:

  • 2,5 kg Roastbeef am Stück
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 2 Knoblauchzehen, angedrückt
  • 5 Zweige Rosmarin
  • 50 g Butter
  • Fleur de Sel
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung: Den Backofen auf 80 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen. Das Roastbeef von Sehnen befreien. Dann das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Knoblauchzehen, den Rosmarin und das Roastbeef hineinlegen. Bei starker Hitze rundherum braun anbraten. Anschließend zusammen mit den Aromaten auf ein Backblech geben und ca. 3 Stunden lang im Ofen zartrosa garen. Nach Ende der Garzeit (zur Sicherheit ein Fleischthermometer verwenden) das Fleisch nochmals in einer Pfanne in heißer Butter wenden, heraus nehmen und weitere fünf Minuten ruhen lassen. Zum Servieren in feine Scheiben schneiden und mit Fleur de Sel und Pfeffer bestreuen.

Tomatenbrotsalat

Für den Salat:

  • 1/2 Laib Graubrot
  • 1 kg verschiedene Tomaten (rote, gelbe)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen, Salz
  • 150 g Parmesan am Stück
  • 18 EL Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer
  • frisch gemahlen
  • 5 bis 6 EL dunkler Balsamico
  • 1 TL Zucker
  • 4 EL Kapern
  • 2 Handvoll frische Basilikumblätter

Zubereitung: Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Das Graubrot in Scheiben schneiden und diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.

2 Knoblauchzehen schälen, hacken und auf den Brotscheiben verteilen. 8 EL Olivenöl über die Brotscheiben träufeln und im vorgeheizten Backofen ca. 15–20 Minuten rösten, bis sie schön kross sind. Dabei die Brotscheiben zwischendurch einmal durchmischen. Das Brot aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Parmesan auf einer großen Reibe grob raspeln.

In einer großen Schüssel den Essig, den Zucker, Salz, frischen Pfeffer und 10 Esslöffel Olivenöl verrühren. Die roten Zwiebeln und die restliche Knoblauchzehe schälen, beides fein würfeln und mit in die Schüssel geben. Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls dazu geben.

Dann das geröstete Brot unter die Tomaten heben. Die Kapern leicht andrücken und das Basilikum grob hacken, beides darunter mischen. Alles durchmengen und den Parmesan dazugeben. Den Salat kräftig mit Salz, Pfeffer und eventuell noch etwas mehr Essig abschmecken.

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Ich finde, der Brotsalat schmeckt am besten, wenn er etwa 15 Minuten durchgezogen ist.

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Meine Liebe zu Ceviche.

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Meine Liebe zur Ceviche begann im letzten Spätsommer. Auf Mallorca.

An einem bedeckten Tag, an dem die Temperatur zu kalt war, um zu Baden, aber perfekt, um die Insel zu erkunden. (Um ehrlich zu sein, bin ich ohnehin nicht gerne den ganzen Tag nur am Strand…).

In Port de Soller landete ich auf meiner Tour nachmittags in einer kleinen Hafenbar. So einer ohne laminierte Sandwichfotos vor der Tür. Dafür aber mit guter Musik, geschmackvollen Holzstühlen und Ceviche auf der Karte. Das Fischgericht dort war frisch, leicht und der perfekte Snack für diesen Moment.

Für alle, die gar nicht so richtig wissen, wovon ich eigentlich rede:

Ceviche ist ein Gericht aus Südamerika. Bei der Zubereitung wird roher Fisch mit Limettensaft gemischt. Durch die Säure kommt es zu einer Denaturierung des Eiweißes – etwa wie beim Kochen. Der Fisch wird durch die Zitrusfrucht quasi gegart, ohne erhitzt zu werden. Man muss also keine Scheu haben, vermeintlich rohen Fisch zu essen.

Fast ein Jahr lang hat es dann gedauert, bis ich dann endlich wieder Ceviche gegessen habe. Und zwar auf dem Hoffest von Klaus Wowereit.

Dort hat mir TV-Koch Chakall seine Ceviche mit gerösteten Maiskörnern gereicht.  Sie war säuerlich, fruchtig und durch den Mais aufregend knusprig. Ein kleines Fisch-Feuerwerk im Mund. Ich hatte sofort Lust, es zu Hause auszuprobieren.

Ceviche im Servierring

 

Hier nun meine Interpretation der Ceviche mit Bananenchips und Mango

Zutaten für vier Personen:

  • 400 g sehr frischer weißer Fisch, z.B. Barsch oder Kabeljau
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 rote, nicht so scharfe Chilischote
  • 3 Limetten
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • frisch gemahlen
  • 1/2 reife Mango
  • 1 reife Avocado
  • 1 Handvoll Koriander
  • 80 g Bananenchips
  • 1 Servierring, optional

Zubereitung: Den Fisch in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Nun die Zwiebeln schälen, fein Würfeln und zum Fisch geben. Die Chilischote entkernen, ebenfalls fein würfeln und mit in die Schüssel geben.

Nun den Limettensaft auspressen und zusammen mit Olivenöl, Salz und Pfeffer unter den Fisch mischen, dann für etwa 10 Minuten beiseite stellen. In der Zwischenzeit die Mango und die Avocado würfeln und den Koriander sowie die Bananenchips grob hacken.

Ceviche Zubereitung

Zum Servieren zu erst den Fisch, dann die Avocado und zum Schluss die Mango in einem Ring übereinander schichten. Anschließend noch Koriander und Bananenchips darauf schichten. Wer mag, kann nochmals etwas Olivenöl über die Ceviche träufeln.

Und wer keinen Servierring hat: Durcheinander sieht es auch hübsch aus!

Ceviche

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Koriander-Garnelen am Fluss

Koriander-Garnelen am Fluss

Da bin ich zurück von der See und mag gar nicht mehr drinnen kochen.

Ich habe mich so an die Sonne in meinem Gesicht und den Blick aufs Wasser beim Braten gewöhnt… Also habe ich kurzerhand meinen Gaskocher samt Garnelen eingepackt und bin mit dem Rad an den Fluss gefahren.

Zwar gab es dort keine Seeluft, dafür aber putzige Enten, die mir beim Kochen zugesehen haben.

Enten

Ach so und dank Kühltasche gab es gestern dann auch einen eisgekühlten Wein dazu – eine Scheurebe aus dem Hause Anselmann von 2012. Ich finde, man muss sich nicht schämen, wenn man auch einmal einen lieblichen Wein hernimmt. Die fruchtige Süße  passte jedenfalls wunderbar zu den asiatischen Aromen meines Garnelen-Gerichts.

Auf vielfachen Wunsch gibt es hier das Rezept dazu!

Koriander-Garnelen

Zutaten für vier Personen als Vorspeise oder zwei Hungrige als Hauptgericht…

  • 800 g Riesengarnelen mit Schale ohne Kopf ( Ich mag das Schälen, außerdem gibt die Schale zusätzlich Geschmack ab)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll frischer Koriander
  • 6 bis 8 EL Olivenöl, plus etwas mehr
  • 1 bis 2 TL Sambal Olek
  • 2 bis 3 EL Sojasauce
  • 1/2 Limette
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • frisches Baguette

Die Riesengarnelen wenn nötig entdarmen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Koriander ebenfalls fein hacken. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Riesengarnelen hineingeben. Von einer Seite ca. 2 Minuten lang scharf anbraten, dann schwenken und den Knoblauch dazu geben. Die Garnelen noch zwei bis drei weitere Minuten anbraten, dabei die Hitze nicht reduzieren. Dann mit dem Saft einer halben Limette, Sojasauce und Sambal Olek würzen. Anschließend vom Herd nehmen, nochmals etwas Olivenöl darauf träufeln und mit reichlich Koriander sowie etwas Salz und Pfeffer bestreuen. Am besten sofort mit frischem Brot servieren.

Koriander Garnelen