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Käsekuchen mit Mohn und Mandarine

Mohnkuchen

 

Käsekuchen mit Mohn und Mandarine

  • 200 g Vollkorn-Kekse
  • 180 g Butter
  • 1/ TL Zimt
  • 500 g Magerquark
  • 300 g Frischkäse
  • 7 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 5 Eier
  • 4 Bio-Mandarinen
  • 1 Tüte Mohnback

Für den Boden die Kekse entweder in eine stabile Tüte geben und mit einem Nudelholz zermalmen oder in einer Küchenmaschine zerkleinern. Dann 80 Gramm Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen. Eine 26 cm Springform mit Backpapier auslegen und die Kekse auf dem Boden gleichmäßig verteilen und den Zimt auf den Boden streuen. Die flüssige Butter auf dem Keksboden verteilen.
Nun den Backofen auf 180 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen.
Für die Käsecreme den Quark mit dem Frischkäse, den Eiern, dem Vanillezucker sowie dem normalen Zucker sorgfältig mit einem Rührgerät vermischen. Dann die Mandarinen mit einer sehr feinen Reibe abreiben und den Abrieb mit zur Creme geben. Anschließend die Früchte halbieren, auspressen und den Saft auch zum Frischkäse geben. Nun die restliche Butter schmelzen und mit unter die Käsemasse rühren. Zum Schluss noch das Vanille-Pudding-Pulver einrühren.
Die Frischkäsemasse vorsichtig auf den Keksboden schütten und auf der mittleren unteren Schiene erst einmal 10-15 Minuten backen. Die Oberfläche sollte schon leicht ferst geworden sein, damit der Mohn nicht einsackt.
Den Kuchen dann kurz herausnehmen und die Mohnback-Masse vorsichtig mit einem Löffel aufkleksen. Den Kuchen anschließend wieder in den Ofen geben und 35-40 Minuten (Holzstäbchentest machen) weiterbacken. Falls er zu dunkel werden sollte, mit Alufolie abdecken.

Käsekuchen2
Den Kuchen nach dem Abkühlen am besten in den Kühlschrank stellen und einige Stunden durchkühlen lassen, dann schmeckt er am besten.

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Eine Frage des Timings oder Schweinefilet im Speckmantel mit Maronensauce

Gemüsespaghetti mit Schweinefilet

Zucchini küsst heiße Pfanne. Und zwar nur kurz! Wenn man diese Regel verfolgt, dann schmecken die Gemüse-Spaghetti tatsächlich fast wie ihre Grieß-Kollegen. Dazu gab es bei mir gestern Abend Schweinefilet im Speckmantel und Maronensauce.

Eine Frage des Timings.
(für 2 Personen)

  • 4 Schweinefilet-Medallions (ca. 6 cm hoch)
  • 6 Scheiben Bacon
  • 5 EL Olivenöl
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 TL Butter
  • 50 ml Weißwein
  • 200 ml Bratenfond
  • 250 g Maronen (gegart)
  • 100 ml Sahne
  • Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • 2 große Möhren
  • 2 mittelgroße Zucchini
  • Pfeffer, Salz

Den Backofen auf 100 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Schweinefilet-Medallions mit je einer Scheibe Bacon umwickeln. Einen EL Olivenöl in einer Pfanne sehr heiß werden lassen. Die Filetstücke mit der offenen Bacon-Stelle nach unten zu erst in die Pfanne legen. Anschließend eine angedrückte Knoblauchzehe und 2 Rosmarin-Zweige dazugeben. Das Fleisch ca. 6 Minuten ringsherum knusprig anbraten. Zum Fertiggaren 30-35 Minuten in den Ofen auf einem Teller in den Ofen geben.

Für die Sauce die Zwiebel und die andere Knoblauchzehe fein würfeln und in der Butter in einem Topf glasig anschwitzen. Mit den Weißwein ablöschen und kurz einreduzieren lassen. Anschließend den Fond aufgießen und um ein Drittel einkochen lassen. Nun etwa die Hälfte der Maronen und die Sahne mit in die Soße geben und mit dem Schneidstab fein pürieren. Die Soße mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Falls die Soße zu dick ist, noch etwas Fond angießen. Warmstellen.

Die restlichen Maronen in einem EL Butter in einer kleinen Pfanne einige Minuten lang anbraten, salzen, pfeffern und beiseite stellen.

Für die Gemüse-Spaghetti zu erst die Möhren mit dem Spiralschneider zerkleinern und anschließend in einer großen Pfanne auf höchster Stufe in 2 EL Olivenöl und einigen Rosmarinnadeln ca. 6 Minuten lang anbraten. In der Zwischenzeit die Zucchini auch mit dem Spiralschneider zerkleinern. Wenn die Möhren „al dente“ sind, können die Zucchini dazugegeben werden und weitere zwei Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann sofort servieren.

Zum Anrichten das Filet auf die Gemüse-Spaghetti setzen. Anschließend nur noch die Maronen und die Soße darüber geben.

 

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Birnen-Ingwer Chutney

Birne Rosmarin Chutney

Die Inder wissen, was gut ist. Zumindest wenn es um das Thema Chutney geht. In der indischen Küche werden die süß-sauren Soßen zu beinahe jedem Gericht gereicht.

Ich finde, auch wir sollten viel mehr von den würzigen Marmeladen essen. Und kochen. Deswegen habe ich gestern ein Birnen-Ingwer-Chutney gemacht.
PS: Ins schicke Ikea-Glas gefüllt, eignet es sich super als (Weihnachts-)Geschenk.

Für etwa 500 ml Chutney

  • 4 große, reife Birnen
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 4 EL Zucker
  • 2 Daumen-große Stücke Ingwer
  • 3 Zweige Rosmarin
  • ½ TL Zimt
  • 4-5 EL Apfelessig
  • ½ Bio-Zitrone

Zuerst die Zwiebeln fein würfeln. Anschließend die Birnen schälen, entkernen und auch in kleine Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben.
Birnen mit Zwiebeln, Zucker, Ingwer, Rosmarin, Zimt, einem EL Zitronensaft, etwas Zitronen-Abrieb und 4 Esslöffeln Essig in einen Topf geben.
Etwa 40 Minuten lang köcheln lassen. (Oder bis die Birnen schön weich sind.)
Anschließend eventuell nochmal mit einem Schuss Essig abschmecken.
Dann das Chutney sofort randvoll in vorbereitete Gläser füllen, verschließen, umdrehen und etwa 5 Min. auf dem Deckel stehen lassen.

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Wirklich lecker, richtig frisch! Vegane Sommerrollen

Vegane Sommerrollen

Am 1. November ist traditionell WELTVEGANTAG. Ich habe diesen Tag zum Anlass genommen, einmal ein vorsätzlich veganes Gericht zu kochen. So eins, das ich normalerweise mit Fleisch oder Fisch zubereiten würde: Sommerrollen – diesmal mit Tofu.

Große Freude! Ich habe einen Weg gefunden, Räuchertofu richtig lecker zu machen. Und zwar mit ganz einfachen Zutaten: Knoblauch, Zwiebeln, Sojasauce und Sambal Olek. Wer trotzdem immer noch keinen Fleischersatz mag, kann den Tofu natürlich jederzeit durch Hähnchenbrust und/oder Garnelen ersetzen.

Auf meinem neuen Youtube-Channel habe ich mein bewährtes Rezept für Euch zum Nachkochen hochgeladen.

Sommerrollen mit Tofu und Erdnussdip 

Für zwei Personen

Für den Erdnussdip:

  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ kleine Zwiebel
  • 1 TL Öl
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Sambal Olek
  • Saft und Abrieb von ½ Limette
  • 2 große EL Erdnussbutter

Für die Sommerrollen:

  • 175 g (Räucher-)Tofu
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 EL Sesam- oder Erdnussöl
  • 2-3 EL Sojasauce
  • 1 EL Agaven-Dicksaft
  • 1 TL Sambal Olek
  • 100 g Glasnudeln
  • 1 große Möhre
  • 1/2 Eisbergsalat
  • 1/3 Gurke
  • 5 Zweige frischer Koriander
  • 5 Zweige frische Minze
  • 1 Limette
  • 8 bis 10 große Reispapier-Blätter

Für den Erdnussdip:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in kleine Würfel schneiden, im Öl kurz anschwitzen. Mit der Kokosmilch ablöschen und alles mit Sojasauce, Sambal Olek, Limettensaft und Abrieb würzen. Den Topf vom Herd nehmen und die Erdnussbutter einrühren. Nicht mehr kochen lassen.

Für die Rollen:

Den Tofu in ganz kleine Stücke hacken. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in kleine Würfel schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen, den Tofu hineingeben, zwei Minuten anbraten. Die restlichen gewürfelten Zutaten dazugeben und einige Minuten mit anschwitzen. Mischung mit der Sojasauce, frischem Pfeffer, Sambal Olek Pfeffer, Agaven-Dicksaft würzen. Anschließend in einem Schälchen beiseite stellen.
Die Glasnudeln circa 3 Minuten im Salzwasser kochen, anschließend mit kaltem Wasser abschrecken und mit der Schere in 5 bis 10 cm lange Stücke schneiden. Nun die Möhren in dünne Streifen schneiden. Die Gurke entkernen ebenfalls in feine Streifen schneiden, genau wie den Eisbergsalat. Alle Gemüsesorten in einzelne Schälchen geben und auf den Tisch stellen. Die Kräuterblätter abzupfen und auch auf dem Tisch platzieren. Die Limette halbieren.
Jetzt geht es ans Rollen. Dazu lauwarmes Wasser auf einen großen flachen Teller geben und das Reispapier ca. 30 Sekunden darin einweichen (bis es in etwa die Konsistenz von Latexhandschuhen hat). Die dünnen Platten dann zügig auf einem Teller ausbreiten. In die Mitte jeweils längs die Tofu-Mischung, einige Nudeln und die frischen Zutaten geben, obendrauf einige Gewürzblätter verteilen und mit einem Spritzer frischer Limette würzen. Nun zuerst die Seiten einschlagen und dann die Rolle von unten nach oben fest aufrollen. Jetzt muss nur noch in die Erdnusssoße gedippt werden.
Mit etwas Übung geht es ganz einfach!

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Im Herbst kann man nicht leben ohne… Kürbissuppe!

Kürbissuppe

Kürbis. Sobald die ersten Blätter fallen, stapeln sich vor jedem Supermarkt die orangefarbenen Kugeln, auf Restaurant-Karten findet man Kürbis-Gerichte ganz oben und in WG-Küchen steht mindestens einmal pro Woche ein großer Topf Kürbissuppe auf dem Herd. Bei mir auch. Denn Kürbis ist günstig, geschmackvoll und außerdem farblich hübsch anzusehen. Wenn ich Kürbis koche, nehme ich ausschließlich Hokkaido, denn der muss nicht geschält, sondern lediglich geteilt und entkernt werden. Und das Zerschneiden kostet mich weiß Gott schon nerven genug…

In diesem Jahr habe ich mein Klassiker-Rezept mit unfassbar viel Ingwer und ebenso viel Kokosmilch durch eine frischere Variante mit Orange und verschiedenen Kräutern ersetzt.

Kürbissuppe mit Orange, Ziegenfrischkäse und frischen Kräutern

Für vier Personen:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 Große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Butter
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Becher Sahne
  • ½ Limette
  • 1 daumengroßes Stück ingwer
  • 1 TL Zucker
  • 400 ml Gemüsebrühe (oder 1 TL Gemüsebrühe und 400 ml Wasser)
  • 1 rote Chilischote
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 1/TL Currypulver
  • 3 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 6 Zweige Minze
  • 1 Handvoll Koriander
  • Salz, frischer Pfeffer

Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und in der Butter anschwitzen. Inzwischen den Kürbis halbieren, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Diese mit zu den Zwiebeln geben und kurz mitanschwitzen. Das Gemüse anschließend mit Brühe und der Hälfte der Sahne aufgießen. Noch so viel Wasser dazugeben, bis der Kürbis ganz knapp bedeckt ist.

Nun die Orange auspressen und die Schale abreiben. Saft und Schale mit in den Topf geben. Den Ingwer reiben und ebenfalls dazu geben. Die Chilischote entkernen und fein würfeln (lieber kosten, wie scharf sie ist), nach Geschmack mit in die Suppe geben. So lange köcheln, bis der Kürbis zerfällt.

Nun die Suppe mit dem Schneidstab fein pürieren und alles mit Salz, Pfeffer, Currypulver, Zucker und dem Saft einer halben Limette würzen. Die restliche Sahne einrühren. Ggf. nochmal Wasser hinzufügen, sodass die Suppe nicht zu dick, sondern fein cremig ist. (Ich würde alles noch einmal durch ein feines Haarsieb schütten, damit die Kürbissuppe ihren Brei-Charakter verliert.)

Vor dem Servieren die Frühlingszwiebeln in schmale Ringe schneiden, die Minze und den Koriander fein hacken. Die drei Kräuter in einer Schüssel vermischen.

Zum Anrichten die cremige Suppe in einen Teller geben, den Ziegenfrischkäse darüber bröckeln, die Kräutermischung vorsichtig darüber streuen und alles nochmal mit frischem Pfeffer würzen.

 

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Gebratene Maronen mit krossem Landschinken auf Rucola

Maronen mit Landschinken

Eigentlich traue ich mich ja schon gar nicht mehr, dieses eine Produkt hier nochmal zu erwähnen. Aber mir ist aufgefallen, dass ich noch gar nicht gezeigt habe, was ich aus den vielen äh… Pilzen gekocht habe.steinpilze
Hier ist schon mal das Rezept vom ersten Sammelabend:

Gebratene Maronen mit krossem Landschinken auf Rucola

 

Für zwei Personen:

  • 3 große Handvoll Maronen
  • 2 Handvoll Rucola
  • 1 Kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehen
  • 80 g Landschinken/Räucherschinken
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 1 Zitrone
  • cremiger/guter Balsamico oder ein simples Balsamico-Dressing
  • 80 g (Ziegen-)Frischkäse
  • Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Für das Knoblauchbrot:

  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • 1-2 Zehe Knoblauch
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Maronen mit einem Tuch und einem kleinen Messer säubern (nicht waschen) und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe würfeln, den Rucola waschen. Den Schinken in grobe Streifen schneiden.
In einer Pfanne einen Esslöffel Olivenöl erhitzen und den Schinken darin knusprig braten, anschließend beiseite stellen.
Dann in einer großen Pfanne das restliche Olivenöl sehr heiß werden lassen. Die Maronen hineingeben und etwa sieben Minuten lang bei starker Hitze braten. In der Zwischenzeit den Schnittlauch in Ringe schneiden. Dann die Zwiebeln, den Knoblauch und die Butter dazugeben und nochmal zwei bis drei Minuten lang braten. Die Pilze mit Salz, Pfeffer und einem großzügigen Spritzer Zitronensaft würzen und zum Schluss den Schnittlauch dazugeben.
Zum Anrichten den Rucola auf einen Teller geben, die Pilze darauf geben und den Schinken sowie den Frischkäse darüber verteilen. Zum Schluss noch etwas Balsamico darüber träufeln.

Für das Brot den Ofen auf 200 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen. Den Knoblauch würfeln, mit Salz bestreuen und mit einer Messerklinge zerdrücken. Brote großzügig mit Butter bestreichen und den zerriebenen Knoblauch darauf verteilen, salzen und pfeffern. Die Knoblauchbrote auf ein Blech geben und 7 bis 10 Minuten im Ofen rösten.

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Die letzten Erdbeeren.

Erdbeer Dessert

Ja, es gibt noch welche!

Leider kosten die Erdbeeren inzwischen mindestens 3,50 Euro pro Schale und so süß wie im Sommer sind sie bestimmt nicht mehr. Aber manchmal schaffe ich es trotz guter Vorsätze einfach nicht, nur Saisonobst zu kaufen. Außerdem kann man aus Erdbeeren so super leckere und einfache Desserts machen. Das hier zum Beispiel schmeckt obendrein auch noch nach Sonnenschein…

Erdbeeriges im Glas
(für 4 bis 6 Gläser)

  • 500 Gramm Erdbeeren
  • 2 EL Erdbeermarmelade
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Becher Creme Fraiche
  • 2 Becher griechischer Joghurt
  • 150 Gramm hehobelte Mandeln
  • 3 EL Müsli, Haferflocken oder Cornflakes
  • 60 Gramm Zartbitterschokolade
  • Zimt
  • 1 EL Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 EL Puderzucker
  • Hübsche Gläser zum Servieren

Joghurt mit Creme Fraiche, einem Esslöffel frisch gepresstem Zitronensaft, etwas Zitronenabrieb, dem Vanillezucker und einem Esslöffel Zucker verrühren. Die Creme kaltstellen.

Nun die Mandeln in einer Pfanne goldbraun rösten und auf einem Teller zwischenlagern. Dann den Puderzucker in der Pfanne schmelzen lassen und solange warten, bis er goldbraun ist. Dann die Mandeln und die Müsliflocken zügig einrühren und mit einer großen Messerspitze Zimt würzen. Nun die Pfanne vom Herd nehmen und die Schokolade in Stücken mit zu der Nussmischung geben. So lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist.

Die Schokonüsse auf Backpapier erkalten lassen.
Kurz vor dem Servieren die Erdbeeren in Stücke schneide und mit der Erdbeermarmelade und einem Spritzer Zitronensaft verrühren.

Zum Servieren die Creme und die Erdbeeren in hübsche Gläser füllen und mit den Schoko-Mandeln bestreuen.

 

, , Grünes für die Grünen
Artischoke

Keinen Grund zu Feiern, aber leckere Gemüse-Häppchen gab es am Sonntag auf der Grünen-Wahlparty. Ihnen widme ich mein vegetarisches Rezept.

Ich verspreche, in der Küche sitzen und Artischocken-Blätter in Crème-Fraîche tunken macht fleischlos glücklich.

Artischocken-Blätter in Crème-Fraîche

  • 2 Artischocken
  • 2 Bio-Zitronen
  • 80 Gramm Ziegenfrischkäse
  • 1 EL Crème-Fraîche
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Einen großen Topf mit gut gesalzenem Wasser aufsetzen.
Die Spitzen der Artischockenblätter mit einer Schere abschneiden und den Stiel abbrechen. Die Bruchstelle sofort mit einem Stück Zitrone einreiben.

Sobald das Wasser kocht, die Artischocken und zwei Zitronenhälften hineingeben und 30-40 Minuten weichköcheln. (Das Gemüse ist dann fertig, wenn die Blätter sich leicht herausziehen lassen.)

Während die Artischocken kochen, kann der Dip zubereitet werden. Dazu den Ziegenfrischkäse mit der Crème-Fraîche verrühren. Den Knoblauch fein schneiden und mit der Klinge eines normalen Messers und etwas Salz fein zerreiben. Zusammen mit dem Saft und dem Abrieb von einer halben Zitrone zur Ziegenkäse-Mischung geben. Das Basilikum fein hacken und ebenfalls dazugegeben. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die abgetropften Artischocken in einer Pfanne im heißen Öl nochmals rundherum anbraten und mit dem Dip servieren.

Verzehr-Tipp: Die Blätter von außen nach innen abzupfen. Jeweils unteren Teil eintunken und mit den Zähnen abziehen. Wenn man in der haarigen Mitte angelangt ist, können die Borsten mit einem Löffel ganz leicht ausgekratzt werden. Den Boden kann man dann komplett und bequem mit Messer und Gabel essen.

 

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Wald oder Supermarkt?

pfifferlinge mit lachs

Darf man sagen, „Ich war in den Pilzen“, auch wenn man keinen Einzigen gefunden hat? Nach zwei Stunden im Wald musste ich die Pfifferlinge für meinen Salat jedenfalls im Supermarkt kaufen…

Pflücksalat mit Pfifferlingen, Lachs und Vollkorn-Croutons

Für 2 bis 3 Personen

  • 1 Paket Pflücksalat
  • 1 Scheibe Vollkorn-Sandwichtoast
  • 3 EL Butter
  • 200 g Pfifferlinge
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Kirschtomaten
  • 100 g Stremellachs
  • 80 g Ziegenfrischkäse
  • 1/3 Salatgurke
  • Dressing:
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 10 Halme Schnittlauch
  • 1 TL Honig
  • Salz, frischer Pfeffer

Für die Croutons den Toast mit einem scharfen Messer quer halbieren, dann entrinden und in Dreiecke schneiden. Ein bis zwei Esslöffel Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, eine Knoblauchzehe andrücken und in das Fett geben. Dann die Brotscheiben darin von beiden Selten rösten, salzen und pfeffern, anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Für das Dressing den Schnittlauch in feine Ringe schneiden und alle Zutaten mit einem Schneebesen verrühren, beiseite stellen.
Nun die Gurke schälen, entkernen und in gleichmäßige kleine Würfel schneiden.
Dann die Pfifferlinge mit Küchenpapier putzen und die Erde entfernen (die Pilze auf keinen Fall waschen). Dann die Zwiebel und die zweite Knoblauchzehe fein Würfeln. Einen Esslöffel Olivenöl und einen Esslöffel Butter in einer Pfanne heiß werden lassen und Pfifferlinge eine Minute darin schwenken, anschließend die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und weitere drei Minuten schwenken. In der Zwischenzeit die Kirschtomaten halbieren und ganz am Ende mit zu den Pilzen geben. Das Ganze gut salzen und pfeffern.
Zum Anrichten den Salat auf einen Teller geben, die Pfifferlinge, die Tomaten, die Gurkenwürfel und den zerteilten Lachs darüber verteilen, den Frischkäse darüber bröckeln und alles mit Dressing beträufeln. Zum Schluss die Croutons darauf drapieren.

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Schokokuchen mit Erdnusskaramell

Schokokuchen mit Erdnusskaramell

Es gibt diese Kuchen, die sind so schokoladig und saftig, dass jeder Bissen auf der Zunge zu explodieren scheint. Dieses Exemplar hier ist genau so einer.

Mein Tipp: Immer nur dünne Scheiben davon abschneiden, aber dafür immer wieder…

Schokokuchen mit Erdnusskaramell

schokokuchen

  • 300 Gramm Zartbitterschokolade
  • 5 Eier
  • 200 Gramm Butter plus 1 TL Butter
  • 7 EL Zucker Gramm Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL reines Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 Gramm Erdnüsse geröstet und gesalzen
  • 2 EL Aprikosenmarmelade
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft

Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Zartbitterschokolade und Butter in einer Schale über dem Wasserbad schmelzen.
Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, kalt stellen.
Die Butter mit 5 EL Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend die Eigelbe nach und nach dazu geben und weiter rühren.
Das Mehl mit dem Kakao mischen und eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen und die Ränder sorgfältig einbuttern.
Nun die etwas abgekühlte, aber noch flüssige Schokomischung vorsichtig unter die Eigelbmasse rühren, dann die Eiweiße locker unterheben. Anschließend die Mehlmischung darüber sieben und vorsichtig verrühren. Den Teig sofort in die Springform geben und auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen. Der Teig soll unbedingt noch feucht bleiben.
Während des Backens die Erdnüsse grob hacken. Dann in einer Pfanne den restlichen Zucker mit zwei Esslöffeln Wasser in einer Pfanne goldbraun karamellisieren, die Butter und die Erdnüsse einrühren, bis die Nüsse rundherum mit Karamell überzogen sind. Sofort auf Backpapier geben und auskühlen lassen. Wenn nötig, die Karamellnüsse anschließend nochmal mit einem Messer grob zerhacken.
Nun die Marmelade mit dem Zitronensaft mischen und den noch heißen Kuchen damit bestreichen. Sie dient als Kleber für die Nüsse, die einfach locker über den Kuchen gestreut werden.
Der Kuchen schmeckt frisch mit einer Kugel Vanilleeis, aber am zweiten Tag ist er fast noch saftiger…