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Mit Trüffelöl schmeckt der Kohl spitze!

Spitzkohl mit Trüffelöl

 

Nachdem ich gestern gefühlte drei Kilo leckeren Gänsebraten gegessen habe, ist mir heute nach etwas Vegetarischem. Ich glaube, ich koche mal wieder mein momentanes Lieblings-Gemüse-Gericht:

Spitzkohl mit Parmesan und Trüffelöl. Ich verwende übrigens das bei einigen verpönte Öl mit Trüffelaroma an Stelle von echtem Trüffel. Ich habe mich auf dem Wiener Naschmarkt durch verschiedenste Trüffelöle gekostet: Das aromatisierte hat mich preislich UND geschmacklich einfach am meisten überzeugt.

Für zwei Personen als Beilage oder für eine Person als ganze Mahlzeit

  • 1 Spitzkohl
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer,
  • Chilipulver
  • Muskatnuss
  • 1-2 TL Trüffelöl
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben

Den Strunk des Spitzkohls entfernen und den geputzten Kohl in freie Streifen schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und in einer großen Pfanne im Olivenöl glasig dünsten. Den Spitzkohl dazugeben und auf höchster Stufe ca. 5 Minuten braten.

Mit Salz, Pfeffer, Chili und etwas Muskatnuss würzen. Kurz vorm Servieren das Trüffelöl auf den Spitzkohl geben, das Öl dabei je nach Intensität des Trüffelaromas dosieren.

Dann kann der Spitzkohl mit etwas Parmesan bestreut serviert werden.

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Duett von der Forelle mit Birnen-Estragon-Vinaigrette und Mini-Bete

Hier mein Rezept zum Thema „Verführung“.

Zutaten

Für den Fisch:

  • 6 Blatt Gelatine
  • 1 Zwiebel
  • 2 Räucherforellenfilets
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 200 g Sahne
  • 1 TL frisch ger. Meerrettich
  • abgeriebene Schale und Saft von 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer

Für die Vinaigrette:

  • 1 1/2 Birnen
  • 2–3 EL Weißweinessig
  • 1 Prise Zucker
  • 4 Zweige frischer Estragon
  • 2 frische Forellenfilets
  • 1 TL Olivenöl
  • Für die Mini-Bete:
  • 3 marmorierte Mini-Beten (Sorte Tonda di Chioggia)
  • 1 TL Olivenöl

Außerdem:

  • 1 TL  Schwarzkümmelsamen zum Garnieren
  • Erbsensprossen oder Kresse zum Garnieren (nach Belieben)
  • Räuchergrill
  • Räuchermehl (z.B. aus Buchenholz)

Zubereitung:

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Zwiebel schälen, fein würfeln. In einer Pfanne die Butter erhitzen und die Zwiebeln darin mit den Räucherfilets anschwitzen. Mit Brühe aufgießen, Lorbeer dazugeben, 10 Min. köcheln lassen.

Die Sahne steif schlagen. Den Räucherfischsud durch ein Sieb gießen und 200 ml davon abmessen. Die ausgedrückte Gelatine im warmen Sud auflösen. Die Flüssigkeit abkühlen lassen, bis sie zu Gelieren beginnt.

Dann die geschlagene Sahne unterheben und mit Meerrettich, Zitronenabrieb und -saft, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Die Masse in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte flache Form 2–3 cm hoch einfüllen und kalt stellen.

1 Birne entsaften, die übrige Hälfte schälen und mit der Schalotte sehr fein würfeln. Das Ganze mit dem Birnensaft, 1 EL Weißweinessig, Zucker, Salz und Pfeffer marinieren. Die Blätter vom Estragon abzupfen, fein schneiden und dazugeben.

Die Mini-Beten schälen, in hauchdünne Scheiben hobeln und mit 1 El Olivenöl, 1 Schuss Weißweinessig, Salz und Pfeffer marinieren.

Einen Räuchergrill mit Räuchermehl befüllen, die Filets mit etwas Olivenöl bestreichen. Den Fisch bei niedriger Hitze 5 Min. anräuchern.

Die fest gewordene Forellenmousse in Würfel schneiden, mit der geräucherten Forelle anrichten. Dann mit der Birnen-Marinade beträufeln, die Mini-Bete anlegen, mit Schwarzkümmel bestreuen und mit Erbsensprossen garnieren.

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[quote_box_center]In der Sendung wurde ein Räuchergrill benutzt. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Filets in einem Wok zu räuchern. Dazu einen Wok mit Alufolie auslegen und das Räuchermehl 2 cm hoch darin verteilen. Den Deckel fest verschlossen auflegen und den Wok bei mittlerer Hitze erhitzen, bis das Mehl zu duften und zu rauchen beginnt. Das Gitter mit einem Stück Alufolie belegen, mit einer Gabel Löcher hineinstechen, mit etwas Olivenöl bestreichen, das vorbereitete Forellenfilet auflegen. Wenn das Holzmehl schön duftet, das Gitter mitsamt dem Fisch auflegen, den Wok mit dem Deckel sofort wieder verschließen und den Fisch etwa 20 Minuten garen – dabei zwischendurch eine Garprobe machen, damit der Fisch nicht zu lange räuchert.[/quote_box_center]

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Obazda

Obazda

Heute habe ich für die Kollegen im Büro einen Obazda gemacht. Vielleicht habt Ihr ja auch mal Lust auf etwas Deftiges. Zum Beispiel beim Fernsehen…

Ich hab gehört, The Taste Germany kommt heute Abend endlich wieder.

  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 300 g kräftiger Camembert
  • 50 g Butter
  • 50 g Frischkäse
  • 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 Messerspitze gemahlener Kümmel
  • 1 Messerspitze Cayenne-Pfeffer
  • 2 EL Bier
  • Salz, frischer Pfeffer

Die Zwiebel fein hacken. Den Camembert, die Butter und den Frischkäse mit einer Gabel zerdrücken und vermischen. Die Käsecreme anschließend mit den Gewürzen und dem Bier kräftig abschmecken. Mindestens eine Stunde durchziehen lassen, danach nochmals abschmecken. Dazu passen Brezen oder Vollkornbrot. Und natürlich Bier.

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Wirklich lecker, richtig frisch! Vegane Sommerrollen

Vegane Sommerrollen

Am 1. November ist traditionell WELTVEGANTAG. Ich habe diesen Tag zum Anlass genommen, einmal ein vorsätzlich veganes Gericht zu kochen. So eins, das ich normalerweise mit Fleisch oder Fisch zubereiten würde: Sommerrollen – diesmal mit Tofu.

Große Freude! Ich habe einen Weg gefunden, Räuchertofu richtig lecker zu machen. Und zwar mit ganz einfachen Zutaten: Knoblauch, Zwiebeln, Sojasauce und Sambal Olek. Wer trotzdem immer noch keinen Fleischersatz mag, kann den Tofu natürlich jederzeit durch Hähnchenbrust und/oder Garnelen ersetzen.

Auf meinem neuen Youtube-Channel habe ich mein bewährtes Rezept für Euch zum Nachkochen hochgeladen.

Sommerrollen mit Tofu und Erdnussdip 

Für zwei Personen

Für den Erdnussdip:

  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ kleine Zwiebel
  • 1 TL Öl
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Sambal Olek
  • Saft und Abrieb von ½ Limette
  • 2 große EL Erdnussbutter

Für die Sommerrollen:

  • 175 g (Räucher-)Tofu
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 EL Sesam- oder Erdnussöl
  • 2-3 EL Sojasauce
  • 1 EL Agaven-Dicksaft
  • 1 TL Sambal Olek
  • 100 g Glasnudeln
  • 1 große Möhre
  • 1/2 Eisbergsalat
  • 1/3 Gurke
  • 5 Zweige frischer Koriander
  • 5 Zweige frische Minze
  • 1 Limette
  • 8 bis 10 große Reispapier-Blätter

Für den Erdnussdip:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in kleine Würfel schneiden, im Öl kurz anschwitzen. Mit der Kokosmilch ablöschen und alles mit Sojasauce, Sambal Olek, Limettensaft und Abrieb würzen. Den Topf vom Herd nehmen und die Erdnussbutter einrühren. Nicht mehr kochen lassen.

Für die Rollen:

Den Tofu in ganz kleine Stücke hacken. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in kleine Würfel schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen, den Tofu hineingeben, zwei Minuten anbraten. Die restlichen gewürfelten Zutaten dazugeben und einige Minuten mit anschwitzen. Mischung mit der Sojasauce, frischem Pfeffer, Sambal Olek Pfeffer, Agaven-Dicksaft würzen. Anschließend in einem Schälchen beiseite stellen.
Die Glasnudeln circa 3 Minuten im Salzwasser kochen, anschließend mit kaltem Wasser abschrecken und mit der Schere in 5 bis 10 cm lange Stücke schneiden. Nun die Möhren in dünne Streifen schneiden. Die Gurke entkernen ebenfalls in feine Streifen schneiden, genau wie den Eisbergsalat. Alle Gemüsesorten in einzelne Schälchen geben und auf den Tisch stellen. Die Kräuterblätter abzupfen und auch auf dem Tisch platzieren. Die Limette halbieren.
Jetzt geht es ans Rollen. Dazu lauwarmes Wasser auf einen großen flachen Teller geben und das Reispapier ca. 30 Sekunden darin einweichen (bis es in etwa die Konsistenz von Latexhandschuhen hat). Die dünnen Platten dann zügig auf einem Teller ausbreiten. In die Mitte jeweils längs die Tofu-Mischung, einige Nudeln und die frischen Zutaten geben, obendrauf einige Gewürzblätter verteilen und mit einem Spritzer frischer Limette würzen. Nun zuerst die Seiten einschlagen und dann die Rolle von unten nach oben fest aufrollen. Jetzt muss nur noch in die Erdnusssoße gedippt werden.
Mit etwas Übung geht es ganz einfach!

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Im Herbst kann man nicht leben ohne… Kürbissuppe!

Kürbissuppe

Kürbis. Sobald die ersten Blätter fallen, stapeln sich vor jedem Supermarkt die orangefarbenen Kugeln, auf Restaurant-Karten findet man Kürbis-Gerichte ganz oben und in WG-Küchen steht mindestens einmal pro Woche ein großer Topf Kürbissuppe auf dem Herd. Bei mir auch. Denn Kürbis ist günstig, geschmackvoll und außerdem farblich hübsch anzusehen. Wenn ich Kürbis koche, nehme ich ausschließlich Hokkaido, denn der muss nicht geschält, sondern lediglich geteilt und entkernt werden. Und das Zerschneiden kostet mich weiß Gott schon nerven genug…

In diesem Jahr habe ich mein Klassiker-Rezept mit unfassbar viel Ingwer und ebenso viel Kokosmilch durch eine frischere Variante mit Orange und verschiedenen Kräutern ersetzt.

Kürbissuppe mit Orange, Ziegenfrischkäse und frischen Kräutern

Für vier Personen:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 Große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Butter
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Becher Sahne
  • ½ Limette
  • 1 daumengroßes Stück ingwer
  • 1 TL Zucker
  • 400 ml Gemüsebrühe (oder 1 TL Gemüsebrühe und 400 ml Wasser)
  • 1 rote Chilischote
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 1/TL Currypulver
  • 3 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 6 Zweige Minze
  • 1 Handvoll Koriander
  • Salz, frischer Pfeffer

Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und in der Butter anschwitzen. Inzwischen den Kürbis halbieren, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Diese mit zu den Zwiebeln geben und kurz mitanschwitzen. Das Gemüse anschließend mit Brühe und der Hälfte der Sahne aufgießen. Noch so viel Wasser dazugeben, bis der Kürbis ganz knapp bedeckt ist.

Nun die Orange auspressen und die Schale abreiben. Saft und Schale mit in den Topf geben. Den Ingwer reiben und ebenfalls dazu geben. Die Chilischote entkernen und fein würfeln (lieber kosten, wie scharf sie ist), nach Geschmack mit in die Suppe geben. So lange köcheln, bis der Kürbis zerfällt.

Nun die Suppe mit dem Schneidstab fein pürieren und alles mit Salz, Pfeffer, Currypulver, Zucker und dem Saft einer halben Limette würzen. Die restliche Sahne einrühren. Ggf. nochmal Wasser hinzufügen, sodass die Suppe nicht zu dick, sondern fein cremig ist. (Ich würde alles noch einmal durch ein feines Haarsieb schütten, damit die Kürbissuppe ihren Brei-Charakter verliert.)

Vor dem Servieren die Frühlingszwiebeln in schmale Ringe schneiden, die Minze und den Koriander fein hacken. Die drei Kräuter in einer Schüssel vermischen.

Zum Anrichten die cremige Suppe in einen Teller geben, den Ziegenfrischkäse darüber bröckeln, die Kräutermischung vorsichtig darüber streuen und alles nochmal mit frischem Pfeffer würzen.

 

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Gebratene Maronen mit krossem Landschinken auf Rucola

Maronen mit Landschinken

Eigentlich traue ich mich ja schon gar nicht mehr, dieses eine Produkt hier nochmal zu erwähnen. Aber mir ist aufgefallen, dass ich noch gar nicht gezeigt habe, was ich aus den vielen äh… Pilzen gekocht habe.steinpilze
Hier ist schon mal das Rezept vom ersten Sammelabend:

Gebratene Maronen mit krossem Landschinken auf Rucola

 

Für zwei Personen:

  • 3 große Handvoll Maronen
  • 2 Handvoll Rucola
  • 1 Kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehen
  • 80 g Landschinken/Räucherschinken
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 1 Zitrone
  • cremiger/guter Balsamico oder ein simples Balsamico-Dressing
  • 80 g (Ziegen-)Frischkäse
  • Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Für das Knoblauchbrot:

  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • 1-2 Zehe Knoblauch
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Maronen mit einem Tuch und einem kleinen Messer säubern (nicht waschen) und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe würfeln, den Rucola waschen. Den Schinken in grobe Streifen schneiden.
In einer Pfanne einen Esslöffel Olivenöl erhitzen und den Schinken darin knusprig braten, anschließend beiseite stellen.
Dann in einer großen Pfanne das restliche Olivenöl sehr heiß werden lassen. Die Maronen hineingeben und etwa sieben Minuten lang bei starker Hitze braten. In der Zwischenzeit den Schnittlauch in Ringe schneiden. Dann die Zwiebeln, den Knoblauch und die Butter dazugeben und nochmal zwei bis drei Minuten lang braten. Die Pilze mit Salz, Pfeffer und einem großzügigen Spritzer Zitronensaft würzen und zum Schluss den Schnittlauch dazugeben.
Zum Anrichten den Rucola auf einen Teller geben, die Pilze darauf geben und den Schinken sowie den Frischkäse darüber verteilen. Zum Schluss noch etwas Balsamico darüber träufeln.

Für das Brot den Ofen auf 200 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen. Den Knoblauch würfeln, mit Salz bestreuen und mit einer Messerklinge zerdrücken. Brote großzügig mit Butter bestreichen und den zerriebenen Knoblauch darauf verteilen, salzen und pfeffern. Die Knoblauchbrote auf ein Blech geben und 7 bis 10 Minuten im Ofen rösten.

, , Grünes für die Grünen
Artischoke

Keinen Grund zu Feiern, aber leckere Gemüse-Häppchen gab es am Sonntag auf der Grünen-Wahlparty. Ihnen widme ich mein vegetarisches Rezept.

Ich verspreche, in der Küche sitzen und Artischocken-Blätter in Crème-Fraîche tunken macht fleischlos glücklich.

Artischocken-Blätter in Crème-Fraîche

  • 2 Artischocken
  • 2 Bio-Zitronen
  • 80 Gramm Ziegenfrischkäse
  • 1 EL Crème-Fraîche
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Einen großen Topf mit gut gesalzenem Wasser aufsetzen.
Die Spitzen der Artischockenblätter mit einer Schere abschneiden und den Stiel abbrechen. Die Bruchstelle sofort mit einem Stück Zitrone einreiben.

Sobald das Wasser kocht, die Artischocken und zwei Zitronenhälften hineingeben und 30-40 Minuten weichköcheln. (Das Gemüse ist dann fertig, wenn die Blätter sich leicht herausziehen lassen.)

Während die Artischocken kochen, kann der Dip zubereitet werden. Dazu den Ziegenfrischkäse mit der Crème-Fraîche verrühren. Den Knoblauch fein schneiden und mit der Klinge eines normalen Messers und etwas Salz fein zerreiben. Zusammen mit dem Saft und dem Abrieb von einer halben Zitrone zur Ziegenkäse-Mischung geben. Das Basilikum fein hacken und ebenfalls dazugegeben. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die abgetropften Artischocken in einer Pfanne im heißen Öl nochmals rundherum anbraten und mit dem Dip servieren.

Verzehr-Tipp: Die Blätter von außen nach innen abzupfen. Jeweils unteren Teil eintunken und mit den Zähnen abziehen. Wenn man in der haarigen Mitte angelangt ist, können die Borsten mit einem Löffel ganz leicht ausgekratzt werden. Den Boden kann man dann komplett und bequem mit Messer und Gabel essen.

 

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Wald oder Supermarkt?

pfifferlinge mit lachs

Darf man sagen, „Ich war in den Pilzen“, auch wenn man keinen Einzigen gefunden hat? Nach zwei Stunden im Wald musste ich die Pfifferlinge für meinen Salat jedenfalls im Supermarkt kaufen…

Pflücksalat mit Pfifferlingen, Lachs und Vollkorn-Croutons

Für 2 bis 3 Personen

  • 1 Paket Pflücksalat
  • 1 Scheibe Vollkorn-Sandwichtoast
  • 3 EL Butter
  • 200 g Pfifferlinge
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Kirschtomaten
  • 100 g Stremellachs
  • 80 g Ziegenfrischkäse
  • 1/3 Salatgurke
  • Dressing:
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 10 Halme Schnittlauch
  • 1 TL Honig
  • Salz, frischer Pfeffer

Für die Croutons den Toast mit einem scharfen Messer quer halbieren, dann entrinden und in Dreiecke schneiden. Ein bis zwei Esslöffel Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, eine Knoblauchzehe andrücken und in das Fett geben. Dann die Brotscheiben darin von beiden Selten rösten, salzen und pfeffern, anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Für das Dressing den Schnittlauch in feine Ringe schneiden und alle Zutaten mit einem Schneebesen verrühren, beiseite stellen.
Nun die Gurke schälen, entkernen und in gleichmäßige kleine Würfel schneiden.
Dann die Pfifferlinge mit Küchenpapier putzen und die Erde entfernen (die Pilze auf keinen Fall waschen). Dann die Zwiebel und die zweite Knoblauchzehe fein Würfeln. Einen Esslöffel Olivenöl und einen Esslöffel Butter in einer Pfanne heiß werden lassen und Pfifferlinge eine Minute darin schwenken, anschließend die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und weitere drei Minuten schwenken. In der Zwischenzeit die Kirschtomaten halbieren und ganz am Ende mit zu den Pilzen geben. Das Ganze gut salzen und pfeffern.
Zum Anrichten den Salat auf einen Teller geben, die Pfifferlinge, die Tomaten, die Gurkenwürfel und den zerteilten Lachs darüber verteilen, den Frischkäse darüber bröckeln und alles mit Dressing beträufeln. Zum Schluss die Croutons darauf drapieren.

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Bei diesem Wetter hilft nur noch Suppe…

Rote Bete Suppe

Oh man, ist das kalt draußen! Da hilft eigentlich nur, sich von innen zu wärmen. Und das geht wunderbar mit einer leckeren Suppe. Schön ist, wenn man dafür noch Saison-Gemüse verwendet. Wie wäre es da zum Beispiel mit einer Rote-Bete-Suppe? (Man kann Beete übrigens mit ein oder zwei Es schreiben) Das Gute an diesem Rezept: Durch die Kokosmilch schmeckt sie auch denen, die eigentlich nicht so auf den erdigen Geschmack stehen. Und alle Mädchen freuen sich über so viel pinke Farbe auf dem Teller.

 Rote-Bete-Suppe mit Orange und Kokosschaum

Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Rote Bete
  • 1 Zwiebel
  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Haselnussgroßes Stück Ingwer
  • 400-500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1 Orange
  • 1 El Butter
  • Frischer Pfeffer
  • Salz
  • Zucker
  • Balsamicoessig
  • Sprossenmix

Rote Bete und Kartoffeln schälen. Beides in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch fein würfeln und in Butter anschwitzen. Das Gemüse dazugeben und kurz mit anschwenken. Das Ganze mit der Brühe ablöschen, abdecken und ca. 25 Minuten weichköcheln. Orange auspressen und den Saft sowie zwei Drittel der Kokosmilch dazugeben und mit dem Pürierstab fein mixen. Noch so viel Wasser hinzufügen, bis die Suppe eine sämige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker und einem Schuss Balsamicoessig abschmecken. Zum Schluss den Rest der Kokosmilch erwärmen, mit dem Mixstab oder Milchaufschäumer aufschäumen und zusammen mit dem Sprossenmix als Suppen-Deko verwenden.