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Zwetschgenknödel mit Haselnussbröseln und Vanillesauce. (Fast) wie von Oma…

Zwetschgen-Knödel

Meine Oma machte die allerbesten Knödel der Welt. Der Teig war so dünn, dass die Zwetschgen durchschienen, die Butter war so perfekt gebräunt, dass das ganze Haus danach duftete, die Zwetschgen waren süß und natürlich vom heimischen Baum.

Ich habe mich nun auch ans Knödeln  gewagt und eine einfach nachzumachende Topfen-Version entworfen. Im Unterschied zu den Oma-Knödeln wird mein Teig mit Quark gemacht und muss nur angerührt werden. Also kein Kartoffeln kochen/auspressen/abkühlen lassen…

Vielleicht habt Ihr ja auch Lust bekommen, Eure Pflaumen in fluffigem Teig zu verstecken. Hier ist mein Rezept für Euch!

Zwetschgenknödel mit Haselnuss-Butter und Vanillesauce

Topfenknödel

Zutaten für ca. 10 bis 12 Stück

500 g Quark (20 %)

5 EL Semmelbrösel

4 EL Hartweizengries

2 EL Zucker

1 EL Öl

Salz

12 bis 15 reife Zwetschgen

10 bis 12 Würfel Zucker

2 EL gemahlene Haselnüsse

1 EL Honig

100 g Butter

  1. Den Quark in ein mit reichlich Küchenpapier ausgelegtes Sieb geben und mindestens 2 Stunden abtropfen lassen.
  2. Den abgetropften Quark mit 3 EL Semmelbröseln, Gries, Zucker, Öl und Salz vermischen und ca. 45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Wenn der Teig anschließend immer noch zu nass ist, einfach noch einen Esslöffel Semmelbrösel mehr dazu geben.
  3. In der Zwischenzeit die Zwetschgen entkernen und in jede Frucht einen Würfel Zucker geben.
  4. Nun mit nassen Händen einen flachen Fladen in der Hand formen, in die Mitte eine Zwetschge geben und den Teig möglichst dünn, aber ohne Lücken schließen. Die Knödel in siedendes Salzwasser geben und ca. 7 Minuten ziehen lassen. Tipp: Wenn Ihr es besonders fruchtig mögt, könnt Ihr auch zwei Zwetschgen ineinander falten, so habt ihr weniger Teig und mehr Obst.
  5. Die restlichen Semmelbrösel zusammen mit den Haselnüssen und der Butter in einer kleinen Pfanne bräunen, den Honig dazu geben und die fertigen, abgetropften Knödel darin wenden. Mit warmer Vanillesauce servieren.

Zwetschgen-Knödel von oben

 

Dazu passt:

Vanillesauce

  • Vanillesoße
  • 1/2 Vanilleschote
  • 300 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • 2 Eigelb
  • 10 g Speisestärke
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  1. Zu erst die Vanilleschote auskratzen und zusammen mit der Schote, der Milch und der Sahne in einen Topf geben. Einmal aufkochen und anschließend 5 Minuten ziehen lassen.
  2. In einem weiteren kleinen Topf die Eigelbe mit der Speisestärke, einer Prise Salz und dem Zucker verrühren. Nun die heiße Milch langsam in die Eigelbmasse rühren.
  3. Dann den Topf auf den Herd stellen und unter ständigem Rühren so lange erhitzen, bis die Soße andickt. Die Vanilleschote entfernen und warm oder kalt servieren.

PS: Jede Zwetschge ist eine Pflaume, aber nicht jede Pflaume ist eine Zwetschge. 😉

Zwetschge-Knödel

 

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Herbst-Freuden: Koriander-Hähnchen mit Butternut-Kürbis aus dem Ofen

Ich habe das ultimative Herbsgericht gefunden! Jetzt muss ich es unbedingt an Euch weiter geben.

Knuspriges Koriander-Hähnchen mit Kürbis und Schalotten auf einem Blech gebacken. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie lecker es ist, wenn der süßlich-cremige Kürbis zusammen mit dem würzigen Fleisch röstet?

Das Gericht habe ich meinem Freund zu verdanken, der mich gerne dazu „zwingt“, neue Kombinationen auszuprobieren. Beim Einkaufen hieß es:“Ich möchte Fleisch mit Gemüse, aber auf keinen Fall so wie sonst!“. Ok, ok… Weiterlesen

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Im Herbst kann man nicht leben ohne… Kürbissuppe!

Kürbissuppe

Kürbis. Sobald die ersten Blätter fallen, stapeln sich vor jedem Supermarkt die orangefarbenen Kugeln, auf Restaurant-Karten findet man Kürbis-Gerichte ganz oben und in WG-Küchen steht mindestens einmal pro Woche ein großer Topf Kürbissuppe auf dem Herd. Bei mir auch. Denn Kürbis ist günstig, geschmackvoll und außerdem farblich hübsch anzusehen. Wenn ich Kürbis koche, nehme ich ausschließlich Hokkaido, denn der muss nicht geschält, sondern lediglich geteilt und entkernt werden. Und das Zerschneiden kostet mich weiß Gott schon nerven genug…

In diesem Jahr habe ich mein Klassiker-Rezept mit unfassbar viel Ingwer und ebenso viel Kokosmilch durch eine frischere Variante mit Orange und verschiedenen Kräutern ersetzt.

Kürbissuppe mit Orange, Ziegenfrischkäse und frischen Kräutern

Für vier Personen:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 Große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Butter
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Becher Sahne
  • ½ Limette
  • 1 daumengroßes Stück ingwer
  • 1 TL Zucker
  • 400 ml Gemüsebrühe (oder 1 TL Gemüsebrühe und 400 ml Wasser)
  • 1 rote Chilischote
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 1/TL Currypulver
  • 3 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 6 Zweige Minze
  • 1 Handvoll Koriander
  • Salz, frischer Pfeffer

Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und in der Butter anschwitzen. Inzwischen den Kürbis halbieren, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Diese mit zu den Zwiebeln geben und kurz mitanschwitzen. Das Gemüse anschließend mit Brühe und der Hälfte der Sahne aufgießen. Noch so viel Wasser dazugeben, bis der Kürbis ganz knapp bedeckt ist.

Nun die Orange auspressen und die Schale abreiben. Saft und Schale mit in den Topf geben. Den Ingwer reiben und ebenfalls dazu geben. Die Chilischote entkernen und fein würfeln (lieber kosten, wie scharf sie ist), nach Geschmack mit in die Suppe geben. So lange köcheln, bis der Kürbis zerfällt.

Nun die Suppe mit dem Schneidstab fein pürieren und alles mit Salz, Pfeffer, Currypulver, Zucker und dem Saft einer halben Limette würzen. Die restliche Sahne einrühren. Ggf. nochmal Wasser hinzufügen, sodass die Suppe nicht zu dick, sondern fein cremig ist. (Ich würde alles noch einmal durch ein feines Haarsieb schütten, damit die Kürbissuppe ihren Brei-Charakter verliert.)

Vor dem Servieren die Frühlingszwiebeln in schmale Ringe schneiden, die Minze und den Koriander fein hacken. Die drei Kräuter in einer Schüssel vermischen.

Zum Anrichten die cremige Suppe in einen Teller geben, den Ziegenfrischkäse darüber bröckeln, die Kräutermischung vorsichtig darüber streuen und alles nochmal mit frischem Pfeffer würzen.