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Top 5 – die besten Gerichte in Vietnam! Gerollt, gewickelt, gedippt..

Ich habe mich verliebt.

Verliebt in ein Land, das so freundlich, warm, warmherzig, modern, chaotisch, traditionell und vor allem lecker ist, dass ich jetzt schon meinen nächsten Trip dort hin plane.

Gerollt, gewickelt, gedippt. So isst man in Vietnam! Weiterlesen

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Koriander-Garnelen am Fluss

Koriander-Garnelen am Fluss

Da bin ich zurück von der See und mag gar nicht mehr drinnen kochen.

Ich habe mich so an die Sonne in meinem Gesicht und den Blick aufs Wasser beim Braten gewöhnt… Also habe ich kurzerhand meinen Gaskocher samt Garnelen eingepackt und bin mit dem Rad an den Fluss gefahren.

Zwar gab es dort keine Seeluft, dafür aber putzige Enten, die mir beim Kochen zugesehen haben.

Enten

Ach so und dank Kühltasche gab es gestern dann auch einen eisgekühlten Wein dazu – eine Scheurebe aus dem Hause Anselmann von 2012. Ich finde, man muss sich nicht schämen, wenn man auch einmal einen lieblichen Wein hernimmt. Die fruchtige Süße  passte jedenfalls wunderbar zu den asiatischen Aromen meines Garnelen-Gerichts.

Auf vielfachen Wunsch gibt es hier das Rezept dazu!

Koriander-Garnelen

Zutaten für vier Personen als Vorspeise oder zwei Hungrige als Hauptgericht…

  • 800 g Riesengarnelen mit Schale ohne Kopf ( Ich mag das Schälen, außerdem gibt die Schale zusätzlich Geschmack ab)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll frischer Koriander
  • 6 bis 8 EL Olivenöl, plus etwas mehr
  • 1 bis 2 TL Sambal Olek
  • 2 bis 3 EL Sojasauce
  • 1/2 Limette
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • frisches Baguette

Die Riesengarnelen wenn nötig entdarmen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Koriander ebenfalls fein hacken. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Riesengarnelen hineingeben. Von einer Seite ca. 2 Minuten lang scharf anbraten, dann schwenken und den Knoblauch dazu geben. Die Garnelen noch zwei bis drei weitere Minuten anbraten, dabei die Hitze nicht reduzieren. Dann mit dem Saft einer halben Limette, Sojasauce und Sambal Olek würzen. Anschließend vom Herd nehmen, nochmals etwas Olivenöl darauf träufeln und mit reichlich Koriander sowie etwas Salz und Pfeffer bestreuen. Am besten sofort mit frischem Brot servieren.

Koriander Garnelen

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Entrecote mit Koriandersalat und Wachtelei

Entrecote mit Koriandersalat und Wachtelei

Vielleicht habt ihr am Wochenende ja auch Lust auf ein bisschen Gaumen-Sex am Esstisch?!

Hier ist mein „Rind mit Wachtelei“-Rezept aus der letzten Folge von The Taste Germany.

Für 2 Personen

Für die Sauce:

  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Erdnussöl
  • 100 ml Rinderfond
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 Schuss Fischsauce
  • 2 Sternanis
  • 1 EL Honig
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für den Salat:

  • 5 Stängel frisches Koriandergrün
  • 1/4 Gurke
  • 1/2 kleine rote Zwiebel
  • 1/2 milde rote Chilischote
  • 1 TL Erdnussöl
  • 1 TL Sonnenblumenöl
  • frisch gepresster Saft von 1/2 Limette
  • 1 TL Fischsauce
  • 1 Prise Zucker

Für das Fleisch:

  • 2 100g-Scheiben Entrecote (Edel-Version: Wagyu-Rind, Fettstufe 9+)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Zweige frischer Rosmarin
  • 1 TL Sonnenblumenöl

Außerdem:

  • 1 EL Butter
  • 4 Wachteleier

Für die Sauce die Schalotte und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. In einem Topf das Erdnussöl erhitzen und die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig schwitzen. Mit dem Rinderfond ablöschen, Sojasauce, Fischsauce, Sternanis und Honig dazugeben und die Flüssigkeit um ein Drittel der Menge einkochen lassen. Mit Pfeffer abschmecken und warm halten.

Für den Salat den Koriander waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Die Gurke schälen, halbieren, entkernen und in feinste Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und ebenfalls in feinste Würfel schneiden. Die Chilischote der Länge nach halbieren, entkernen, waschen und fein würfeln. Für die Salatsauce beide Ölsorten, Limettensaft, Fischsauce und Zucker vermischen und mit Pfeffer abschmecken.

Für das Fleisch den Knoblauch schälen und andrücken. In einer Pfanne das Sonnenblumenöl sehr heiß werden lassen, Rosmarin und Knoblauch hinzufügen und das Entrecote darin von beiden Seiten jeweils 1 Minute scharf anbraten. Herausnehmen und in der warmen Sauce marinieren.
In einer zweiten Pfanne 1 EL Butter erhitzen und die Wachteleier darin bei mittlerer Hitze wachsweich braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch aus der Marinade heben und in Tranchen aufschneiden. Den Koriandersalat mit der Salatsauce mischen.

Auf den Tellern die Fleischtranchen fächerartig auslegen und mit der Sauce beträufeln. Den Koriandersalat auf dem Fleisch anrichten und das Ganze mit jeweils 1 oder 2 Wachteleiern daneben platziert servieren.

entrecote-mit-koriandersalat-und-wachtelei

Foto: oliver s./sat. 1

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Curry – Wenn viele satt werden wollen!

Linsen-Curry

Manchmal muss man viele Leute auf einmal satt bekommen. Ein Linsen-Curry eignet sich super dafür! Man kann es mit oder ohne Fleisch zubereiten, und mit Jogurt und frischem Koriander macht es sogar noch was her auf dem Teller. Ich jedenfalls habe es gestern für meine reizenden Gastgeber Tine & Benni gekocht. Die machen sich den Rest heute einfach nochmal warm….

Gelbes Linsen-Curry mit Rosinen und Limetten-Jogurt

(Zutaten für vier Hungrige)

  • 400 Gramm Hähnchenbrustfilet
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 200 Gramm Linsen (Am besten rote Linsen, ich hatte leider nur braune…)
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 Becher Mangolassi
  • 50 Gramm Rosinen
  • 2 TL Currypulver
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 4-5 EL Sojasauce
  • 1 Limette
  • Chili, Salz, Pfeffer
  • 1 Zucchini
  • 2 Möhren
  • 300 Gramm Natur-Joghurt
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 2 kleine Tassen Basmatireis
  • 2 EL Öl (welches Ihr so da habt)

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein würfeln, das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Möhren in dünne scheiben schneiden, Zucchini würfeln, und den Koriander hacken. Wasser für die Linsen aufsetzen und während der restlichen Zubereitung nach Packungsbeilage ohne Salz (denn sonst werden sie nicht weich) garen.
In einer tiefen Pfanne oder einem Wok einen Esslöffel Öl auf höchster Stufe erhitzen. Das Fleisch darin circa vier Minuten anbraten, dann das Ganze auf einen Teller geben und beiseite stellen. In der gleichen Pfanne die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer im restlichen Öl anbraten, bis alles glasig alles. Dann die Möhren dazugeben, das Currypulver und den Zimt darüberstreuen und kurz mitanschwitzen. Nun mit der Kokosmilch und dem Mangolassi ablöschen und die Rosinen mit in die Soße geben.
Dann den Reis nach Packungsbeilage aufsetzen und mit dem Würzen der Soße beginnen. Dazu Sojasauce, den Saft aus einer halben Limette, Salz, Pfeffer und Chili in die leicht köchelnde Soße geben. Wichtig: Die Soße muss leicht überwürzt schmecken, da die Linsen sie noch neutralisieren wird. Wenn nötig noch mehr Currypulver und Zimt dazugeben.
Dann die Zucchini mit in die Soße geben und noch 10 Minuten mitköcheln lassen.
Am Ende die abgegossenen Linsen salzen und mit dem Fleisch in die Soße geben, und nur noch kurz aufkochen lassen (eventuell nochmal abschmecken).
Den restlichen Limettensaft und den Abrieb zum Jogurt geben. Das Curry auf dem Reis mit Jogurt und Koriander bestreut servieren.

Street-Cooking vor dem Kater Holzig

streetcooking kater holzig

 Berlin, 10 Uhr morgens, Szene-Club „Kater Holzig„. Hier die zweite Folge des Street-Cookings für die „Welt Kompakt“ und ich koche Saté-Spieße mit Erdnusssoße! Verstrahlte Vorkoster gabs inklusive…

Lust auf Nachkochen? Hier mein Rezept:

Für vier Personen:

Spieße:

  • 4 Hähn­chen­brust­fi­lets
  • 400 ml Ko­kos­milch
  • 3 EL Erd­nuss­but­ter
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 Limette
  • 1 EL Sambal Oelek
  • 2 EL Erd­nuss-​ oder Sesamöl
  • 1 TL Honig
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knob­lauch­ze­hen

Asia-​Crun­ch:

  • 100 g Erdnüsse
  • 1 milde Chi­li­schote
  • 1 kleiner Bund Koriander
  • 3 Stängel Früh­lings­zwie­beln

Eine Knob­lauch­zehe fein hacken. Zwei Esslöffel Sojasauce mit dem Honig und dem gehackten Knoblauch mischen. Nun das Hähn­chen­fi­let in fin­ger­di­cke Streifen schnei­den, mit der Hand­flä­che platt­drücken und wel­len­för­mig auf Holz­spieße stecken. In einer Schale mit der So­ja­mi­schung ma­ri­nie­ren.
Nun den Asia-​Crunch vor­be­rei­ten. Dazu Erdnüsse hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten. In der Zwi­schen­zeit die Chi­li­schote ent­ker­nen, dabei die weißen (schar­fen) Zwi­schen­häute ent­fer­nen. Nun die Schote, die Früh­lings­zwie­beln und eine Hand voll Koriander gleich­mä­ßig hacken. Das Ganze dann mit den ge­rös­te­ten Erdnüssen mischen und beiseite stellen.
Für die Soße die Zwiebel und die andere Knob­lauch­zehe fein hacken. Öl in einer Pfanne sehr heiß werden lassen und die ma­ri­nier­ten Spieße darin kurz und kräftig anbraten. Sie dürfen nicht ganz durch­ge­bra­ten sein, da sie sonst trocken werden. Die Hähn­chen­spieße in eine Schüssel geben und mit Alufolie abdecken. In der gleichen Pfanne die Zwiebeln und den Knoblauch an­schwit­zen, mit der Ko­kos­milch ab­lö­schen. Mit dem Saft und Abrieb der Limette, dem Sambal Oelek und drei weiteren Ess­löf­feln Sojasauce würzen. Gut fünf Minuten ein­kö­cheln lassen, dann die Pfanne vom Herd nehmen und die Erd­nuss­but­ter ein­rüh­ren. Nochmals ab­schme­cken. Die Sauce sollte nun nicht mehr kochen, da sie sonst gerinnen könnte.
Die in­zwi­schen durch die Resthitze durch­ge­gar­ten Spieße mit der Soße anrichten und mit reichlich Asia-​Crunch be­streu­en.