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Cake Pops – Geschenke aus der Küche Teil 2

Cake-Pop

Denn Cake-Pops machen immer noch Spaß! Vor zwei Jahren habe ich die bunten Kuchen am Stiel in Berlin entdeckt und zum ersten Mal nachgemacht. Dann war der Trend für mich vorbei.
Doch kurz vor Weihnachten sind sie mir wieder eingefallen und prompt als Deko auf dem Esstisch gelandet. Der kleine Mattes jedenfalls war schwer begeistert… Inzwischen habe ich einen hellen Kuchen eingefroren, von dem ich bei Bedarf (es gibt ungewöhnlich viele Geburtstage im Januar…) einfach ein Stück abschneide und mit Frischkäse, Butter und bunten Perlen einen Cake-Pop draus mache.

Hier mein Rezept für ca. 20 Cake-Pops:

Die Zutaten für den „Vor-Kuchen“ (falls ihr selbst backen wollt):

  • 300 g Mehl
  • 200 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Wenn nicht nehmt einfach einen Fertigteig wie etwa einen Biskuit und mischt ihn mit:

  • 100 g Butter
  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Puderzucker
  • ½ TL Zimt

Zum Verzieren:

  • Kuchenglasur (Am einfachsten geht es mit der Vanilleglasur von Pickert im Plastiktöpfchen, da passt der Lolli genau rein.)
  • Deko wie Perlen, gehackte Haselnüsse oder Cocosflocken
  • Lolli-Stiele (Gibt es im Fachhandel zu kaufen. Wer handwerklich begabt ist, kann auch chinesische Essstäbchen aus Holz absägen und die Schnittstelle mit Schmirgelpapier bearbeiten.)

Für den Rührkuchen die Butter mit dem Zucker und einem Päkchen Vanillezucker gut schaumig rühren. Nach und nach jeweils ein Ei dazugeben. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver vermischen und mit einer Prise Salz unter die Masse heben. In eine gebutterte, gemehlte Kastenform geben und bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) 45 Minuten backen.

Für die Creme den Frischkäse mit der  Butter, dem Puder- und Vanillezucker gut verrühren. Den abgekühlten Kuchen in einer Schüssel mit den Fingern fein zerbröseln, mit der Frischkäsecreme mischen und mit den Händen kleine Kugeln daraus formen. Diese dann mindestens eine halbe Stunde kalt stellen.

Inzwischen die Glasur in einem schmalen Gefäß schmelzen. Oder das Töpfchen erwärmen. Den Stiel ca. zwei cm in die Glasur tauchen und in die Kugel stecken und wieder kaltstellen (ansonsten halten die Kugeln nicht am Stiel). Anschließend die Bälle ganz in die Glasur tauchen, abtropfen lassen und nach Lust und Laune verzieren. Zum Beispiel in Kokosraspeln wälzen oder mit bunten Zuckerperlen bestreuen.

Schön ist es, wenn man die fertigen Cake-Pops mit einem Stück Folie und einem bunten Band einpackt.

[quote_box_center]Gerade bei vielen Cake-Pops stellt sich oft die Frage: Wohin mit ihnen beim trocknen? Hinlegen geht nicht, in der Hand halten kann man sie aber auch nicht alle… Ich nehme dazu immer einen alten Karton, drehe ihn um und mache mit einem Messer oder einer Schere kleine Schlitze in den Boden und stecke die Stiele vorsichtig hinein![/quote_box_center]

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French Toasts à la Feli

French Toast

Einen späten guten Morgen ihr Lieben!

Vielleicht habt ihr ja auch noch nicht gefrühstückt und Lust auf French Toasts à la Feli?!

French Toast

Ansonsten eignen sich die zimtig-süßen Dreiecke auch wunderbar als Beilage zum Advents-Kaffee.

French Toast

Für 16 Stück (für 1 bis 4 Personen…)

  • 2 Eier
  • 4 EL Mehl
  • 150 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Va­nil­le­zu­cker
  • 8 Toastscheiben
  • 3 EL Marmelade (zum Beispiel Kirsch)
  • 3 El Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 4-5 EL Öl
  • 1 EL Butter

Eier mit dem Mehl und der Milch mit einem Schneebesen ver­rüh­ren. Mit einer Prise Salz und einem Päckchen Va­nil­le­zu­cker würzen. 4 Toast­schei­ben dick mit Marmelade be­streichen, jeweils mit einer der nicht bestrichenen Scheiben bedecken und die zusammengeklappten Sandwiches mit einem Messer schräg vierteln.
Zimt und Zucker auf einem flachen Teller mischen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Toastviertel in der Milch-Ei-Mischung wenden und kurz darin ziehen lassen, dann in die heiße Pfanne geben. Von beiden Seiten goldbraun aus­ba­cken und kurz bevor sie fertig gebraten sind, die Butter mit in die Pfanne geben.

French Toast

 

Dann die Toasts her­aus­neh­men und noch heiß in der Zimt-​Zu­cker-​Mi­schung wälzen.

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Mini-Gugelhupf

Wisst Ihr, wie ich mir die Zeit bis zum Finale von The Taste versüße? Mit diesen putzigen kleinen Kuchen.

Den ganzen Sonntag habe ich damit verbracht, Mini-Gugelhupfe zu backen.

Hier sind drei verschiedene Rezepte von mir zum Nachbacken für Euch!

Jeder Teig ergibt ungefähr 30 kleine Kuchen. Alles was Ihr dafür noch braucht, ist eine Silikonform für Mini-Gugelhupfe
. (Gibt es zum Beispiel bei Amazon)

Schoko-Gugel

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 120 g Butter
  • 2 Eier
  • 4 EL Zucker
  • 1 EL Kakao-Pulver
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 1/3 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Die Schokolade zusammen mit der Butter in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend die etwas abgekühlte Schokomischung zu den Eiern geben und die restlichen Zutaten einrühren. Den Teig in einen Gefrierbeutel geben, eine Ecke abschneiden, damit man ihn nun als Spitzbeutel verwenden kann. Den leicht flüssigen Teig damit in die Förmchen füllen (nur zwei Drittel voll) und bei 180 Grad 10-12 Minuten backen.

Marzipan-Gugel

  • 2 Eier
  • 100 g zimmerwarme Butter
  • 4 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 2 Tropfen Bittermandelaroma
  • 1 Prise Salz
  • 4 gehäufte EL Mehl

Alle Zutaten bis auf das Mehl in ein hohes Gefäß geben, mit einem Pürierstab zerkleinern und vermischen. Zum Schluss das Mehl dazugeben und ganz kurz noch eimal pürieren. Den leicht flüssigen Teig in einen Gefrierbeutel geben und eine untere Ecke abschneiden, damit man ihn nun als Spritzbeutel verwenden kann. Den leicht flüssigen Teig damit in die Förmchen füllen (nur zwei Drittel voll) und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 10-12 Minuten backen.

Punsch-Gugel

  • 2 Eier
  • 130 g zimmerwarme Butter
  • 4 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 TL Rum
  • 1 kleine Rote Bete Kugel aus dem Glas, plus 1 EL Saft aus dem Glas
  • 1 EL Rotwein
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 4 gehäufte EL Mehl

Alle Zutaten bis auf das Mehl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab sorgfältig zerkleinern und verrühren. Der Teig wird ein wenig grieselig, das verändert das Geschmackserlebnis allerdings nicht. Das Mehl zum Schluss unterrühren und nochmals pürieren, bis eine fast glatte Masse entstanden ist. Den leicht flüssigen Teig in einen Gefrierbeutel geben, eine untere Ecke davon abschneiden, damit man ihn nun als Spritzbeutel verwenden kann. Den leicht flüssigen Teig in die Förmchen füllen (nur zwei Drittel voll) und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 10-12 Minuten backen.

[quote_box_center]Ihr könnt natürlich auch zwei Teigsorten übereinander schichten. Sieht besonders hübsch aus![/quote_box_center]

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Die letzten Erdbeeren.

Erdbeer Dessert

Ja, es gibt noch welche!

Leider kosten die Erdbeeren inzwischen mindestens 3,50 Euro pro Schale und so süß wie im Sommer sind sie bestimmt nicht mehr. Aber manchmal schaffe ich es trotz guter Vorsätze einfach nicht, nur Saisonobst zu kaufen. Außerdem kann man aus Erdbeeren so super leckere und einfache Desserts machen. Das hier zum Beispiel schmeckt obendrein auch noch nach Sonnenschein…

Erdbeeriges im Glas
(für 4 bis 6 Gläser)

  • 500 Gramm Erdbeeren
  • 2 EL Erdbeermarmelade
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Becher Creme Fraiche
  • 2 Becher griechischer Joghurt
  • 150 Gramm hehobelte Mandeln
  • 3 EL Müsli, Haferflocken oder Cornflakes
  • 60 Gramm Zartbitterschokolade
  • Zimt
  • 1 EL Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 EL Puderzucker
  • Hübsche Gläser zum Servieren

Joghurt mit Creme Fraiche, einem Esslöffel frisch gepresstem Zitronensaft, etwas Zitronenabrieb, dem Vanillezucker und einem Esslöffel Zucker verrühren. Die Creme kaltstellen.

Nun die Mandeln in einer Pfanne goldbraun rösten und auf einem Teller zwischenlagern. Dann den Puderzucker in der Pfanne schmelzen lassen und solange warten, bis er goldbraun ist. Dann die Mandeln und die Müsliflocken zügig einrühren und mit einer großen Messerspitze Zimt würzen. Nun die Pfanne vom Herd nehmen und die Schokolade in Stücken mit zu der Nussmischung geben. So lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist.

Die Schokonüsse auf Backpapier erkalten lassen.
Kurz vor dem Servieren die Erdbeeren in Stücke schneide und mit der Erdbeermarmelade und einem Spritzer Zitronensaft verrühren.

Zum Servieren die Creme und die Erdbeeren in hübsche Gläser füllen und mit den Schoko-Mandeln bestreuen.

 

Meine neue kleine Backform und ich

Kaesekuchen mit Aprikose

Früher hieß es Käse- oder Quarkkuchen, nun sprechen alle nur noch vom Cheesecake. Aber:  Es sind es gar nicht die gleichen Gebäckstücke. Weder der Geschmack noch die Konsistenz ist gleich. Während der deutsche Käsekuchen mit Quark zusammen gerührt wird, enthält der Cheesecake nur Frischkäse als Cremefüllung. Entsprechend kompakter und fester ist die amerikanische Variante.

Ich habe für mein Rezept Schmand und Magerquark verwendet. Und damit es noch leichter schmeckt, habe ich eine Schicht Aprikosenmarmelade zwischengeschaltet.

Käsekuchen mit Aprikose

  • 150 Gramm Butterkekse
  • 80 Gramm Flüssige Butter
  • 450 Gramm Magerquark
  • 1 Becher Creme Fraiche
  • 4 Esslöffel Zucker
  • 2 Eier
  • 80 Gramm flüssige Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddung-Pulver
  • 100 Gramm Aprikosenmarmelade

Butterkekse in einer Plastiktüte mit einem Nudelholz fein zerkümeln. Butter in einem Topf schmelzen und mit den Krümeln mischen. Eine kleine Springform (18 Zentimeter Durchmesser)mit Backpapier auslegen und die Butter-Keks-Mischung auf den Boden drücken, dabei einen kleinen Rand hochziehen. Die Form erstmal kaltstellen und den Ofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für die Käsemasse den Quark mit dem Zucker, den Eiern, der flüssigen Butter, dem Schmand und dem Puddingpulver mit einem Schneebesen glattrühren.
Etwa die Hälfte der Creme auf den Keksboden geben. Die Aprikosenmarmelade gleichmäßig auf der Käsemasse verteilen und anschließend die restliche Creme darüber schütten. Den Kuchen etwa 80 Minuten auf der untersten Schiene backen. Wichtig: Alle 20 Minuten drehen damit er gleichmäßig bräunt.
Wenn Ihr einen großen Kuchen (26 cm) draus backen wollt, könnt ihr einfach die doppelte Menge der Zutaten verwenden.

Street Cooking auf der Oberbaumbrücke

Ein Tisch. Ein Stromgenerator. Ein Geigenspieler.
Wer braucht schon Hochglanzküchen und 375 Zutaten, um lecker zu kochen? Wir jedenfalls nicht! Deshalb bin ich gemeinsam mit der „Welt Kompakt“ auf die Oberbaumbrücke in Berlin gegangen und habe dort bayerische Pavesen zubereitet.


Und hier das Rezept:

Pavesen mit Heidelbeeren und Zimt-Schmand
Für vier Personen
Die Pavesen:

  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 3 Eier
  • 1 Tasse Mehl
  • ½ Tasse + 400 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL But­ter­schmalz
  • 200 g Schmand
  • 1 Päckchen Va­nil­le­zu­cker
  • 3 El Hei­del­beer­mar­me­lade
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • Die Beeren:
  • 300 g Hei­del­bee­ren
  • 1 EL Hei­del­beer­mar­me­lade
  • 1/2 Zitrone

Der Zimt-​Schmand:

  • 200 g Schmand
  • 2 Päckchen Va­nil­le­zu­cker
  • ½ TL Zimt

Toast­schei­ben dick mit Marmelade be­schmie­ren, je zwei zu­sam­men­klap­pen und schräg vierteln. Eier mit dem Mehl und der halben Tasse Milch ver­rüh­ren. Mit einer Prise Salz und einem Päckchen Va­nil­le­zu­cker würzen. Die restliche Milch in eine flache Schüssel geben und die Mar­me­la­den-​Sand­wi­ches darin ein­wei­chen.
But­ter­schmalz in einer Pfanne erhitzen. Zimt und Zucker auf einem flachen Teller mischen. Nun die ein­ge­weich­ten Brote in der Ei-​Mi­schung wenden und sofort in die Pfanne geben. Von beiden Seiten goldbraun aus­ba­cken. Dann her­aus­neh­men und kurz auf Kü­chen­pa­pier abtropfen lassen. Vor dem Servieren in der Zimt-​Zu­cker-​Mi­schung wälzen.
Für die Hei­del­bee­ren die Beeren einfach mit der Marmelade und einem guten Spritzer Zi­tro­nen­saft mischen.
Für die Creme, den Schmand mit dem Va­nil­le­zu­cker und dem Zimt mischen.
Beides zusammen mit je zwei Pavesen anrichten und mit Minz­blät­tern de­ko­rie­ren.